Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

News

27
JUN

Willkommen zurück! 14 Tage offline und alles hat sich verändert! Beginnt auf eurer Entdeckungsreise am besten einfach bei den News und probiert dann alles aus!

Last Posts

Newspost stat (reminder)

Vampire: Fakten & Hintergrund






  • Vampire sind nicht tot, waren nie tot und auch nicht untot
  • Sie altern nach der Verwandlung nicht mehr (ältester, bekannter Vampir: 800 Jahre)
  • Ihre Haut wird im Alter gegenüber Licht resistenter, aber die Augen werden lichtempfindlicher
  • Ohne das richtige Wissen ist die Verwandlung eines Menschen in einen Vampir so gut wie unmöglich, d.h. man erschafft nicht “aus Versehen” Vampire
  • Ergebnisse fehlgeschlagener Verwandlungen nennt man Ghule
  • Nicht-körpereigene Substanzen (Drogen, Alkohol) und Krankheiten können vom Vampir im Blut herausgeschmeckt werden und Nebenwirkungen haben
  • Sie können keine Kinder zeugen oder gebären
  • Nach 7-10 Tagen ohne frisches Blut fallen sie in eine Art Totenstarre
  • Blutdurst oder –gier lässt die Iris rot erscheinen und Eckzähne wachsen
  • Sie können ihre Abkömmlinge/ ihren Erschaffers im Umkreis von max. 100m, aber keine fremden Vampiren spüren
  • Sie können die Wahrnehmung von Menschen beeinflussen und Gedanken manipulieren
  • Ihr Blut hat (für sie) eine heilende und (für andere) eine berauschende Wirkung
  • Sie können durch Sonnenlicht, Enthauptung und starke Organschäden sterben (= zu Staub zerfallen)




?
Ursprung, Herkunft oder sonstige historische Zeugnisse von Vampiren sind unbekannt. Die Vermutung liegt nahe, dass sie sich gemeinsam mit Menschen entwickelt haben, auch wenn man dazu einen gemeinsamen Vorfahren finden müsste. Eine andere Theorie geht von einem magischen Experiment aus, vielleicht aus vorchristlicher Zeit, aus der auch die Texte stammen, die die Alchemisten für ihre Forschung nutzen. Letztendlich sind es nur Spekulationen. Man kann nur verfolgen, dass Vampire vornehmlich in Europa zugegen waren. Heute sind sie weltweit anzutreffen, doch da sich die meisten Gründerfamilien, deren älteste Mitglieder ca. 800 Jahre alt sind, Europäer sind, scheinen dort wohl so etwas wie die „Wurzeln“ zu liegen.
18. Jh.
Ab Mitte des 18. Jahrhunderts scheint Europa wohl zu eng zu werden. Die Gründerfamilien, alteingesessene, einflussreiche Familienverbände, geraten immer öfter aneinander, da jeder seine Finger in der europäischen Politik hat. Die Geister scheiden sich vor allem in der Frage, wie direkt man in das weltpolitische Geschehen eingreifen sollte oder nicht. Diese Frage spaltet die Vampirgesellschaft in zwei Lager; die einen sind der Ansicht, dass man sich nur zugunsten der Stabilisierung von Familie und Lebensraum einmischen, sonst aber im Hintergrund agieren sollte, die anderen sprechen sich für aggressivere Eingriffe aus, z.B. durch das (massenweise) Manipulieren einflussreicher Könige/ Fürsten, um die Geschicke zu ihren Gunsten zu lenken.
19. Jh.
Ende des 18./ Anfang des 19. Jahrhunderts spitzt sich der Konflikt zwischen den Positionen so weit zu, dass sich das radikalere Lager entscheidet, nach Nordamerika auszuwandern. Somit verbreiten sich dort die Clans, die weniger hierarchisch aufgebaut sind, aber eine eher menschenverachtende Einstellung besitzen. In Europa bleiben vornehmlich Clans zurück, die sich weniger aktiv in das Weltgeschehen einmischen wollen und sich vornehmlich auf die eigene Sicherheit bzw. Identitätsverschleierung konzentrieren. Ende des Jahrhunderts findet der erste offizielle Kontakt zwischen Vampiren und Alchemistenlogen statt. Beide Gruppierungen verbindet das Agieren im Geheimen und dezente Manipulation von Politik zu ihren Gunsten.
20. Jh.
Die Zusammenarbeit zwischen tschechischen Alchemisten und einigen lokalen Vampiren erzielt bahnbrechende Erfolge: Was zunächst mit der simplen Übereinkunft, sich gegenseitig zu schützen, begann, führt 1901 in Prag zur Entwicklung eines Tranks, der Vampiren für einen gewissen Zeitraum den Blutdurst nehmen bzw. ihn hinauszögern kann. Kurz darauf (1912) entwickeln Alchemisten in London mithilfe des Vampirblutes einen weiteren Trank, und zwar zur Verlängerung des eigenen Lebens. Das ändert die Alchemistengesellschaft und die Beziehung zwischen Logen und Vampiren grundlegend: Bluthandel entwickelt sich, je nach Ort, Logenpolitik und Interesse seitens der Vampire unterschiedlich stark. Bindende Verträge u. ä. wurden allerdings nie ausformuliert, sodass sich der Handel auf Angebot und Nachfrage einzelner Personen beschränkt.
In Nordamerika hört man zwar von diesen Entwicklungen, schenkt ihnen aber weniger Beachtung, da die Notwendigkeit darin nicht gesehen wird. Es entwickeln sich dort radikale Gruppierungen, die beginnen, Menschen im größeren Stil von Vampirblut abhängig zu machen oder ganz zu verwandeln, um sie für ihre Ziele zu missbrauchen. Die von Vampiren verschuldeten Opferzahlen steigen.
21. Jh.
Die Vampire in Nordamerika reizen ihre Grenzen immer weiter aus, vor allem der Vampir Deegan Frost trägt zu einer Radikalisierung der Vampire bei. Mittlerweile sind die Menschen nicht untätig: Immer mehr Spuren führen auf die Existenz „anderer Wesen“ zurück, sodass man beginnt, in den USA und in Kanada regierungseigene Untersuchungsteams unter der Haube der nationalen special forces zu bilden, die sich mit den Fällen beschäftigen. Da selbst einige höherrangige Mitglieder in der Polizei, Politik und auch Militär manipuliert oder erpresst werden, dauert es einige Jahre, bis man diese ersetzt hat und gezielt handeln kann. 2016 werden die ersten Einsatzteams losgeschickt, um Jagd auf die Täter zu machen. Dann geht alles sehr schnell: Geheimdienste ermitteln Vampire als nicht-menschliche Wesen, finden heraus, wie man sie eliminieren kann und beginnen, im Untergrund gezielt gegen sie vorzugehen. Seit 2017 kann man von einem heftigen Untergrundkrieg sprechen, der vor der Öffentlichkeit verschleiert und als Kampf gegen Terrorzellen verkauft wird. Von Vampiren manipulierte Menschen verüben auf Regierungsmitglieder Attentate und es herrscht häufige Neubesetzung von politischen Ämtern. Beide Seiten erleiden harte Rückschläge, doch im weiteren Verlauf führt eine Mischung aus zahlenmäßiger Unterlegenheit, schlechter Vernetzung und zu hohen Verlusten an Vampiren mit gut geschulten Manipulationskräften dazu, dass die Vampire in die Defensive geraten.
heute
Seit einigen Monaten hört man nicht viel Neues aus Nordamerika und die Medien sprechen von einem erfolgreichen Rückschlag gegen die Terroristen. Genaue Zahlen gibt es aufgrund der fehlenden Toten keine, aber man geht davon aus, dass man bis zu 80% der in Nordamerika lebenden Vampire beseitigen konnte. Die, die schlau genug sind, haben den Kontinent verlassen und wenden sich nun z.T. nach Europa – sehr zum Unmut der europäischen Verwandten. Sie befürchten, die Flüchtlinge werden die Jagd auf sie mit sich bringen. Tatsächlich hört man aus London, dass es „flüchtige Terroristen“ aus den USA geben soll, die in Großbritannien und anderen europäischen Ländern untergetaucht sind…