Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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27
JUN

Willkommen zurück! 14 Tage offline und alles hat sich verändert! Beginnt auf eurer Entdeckungsreise am besten einfach bei den News und probiert dann alles aus!

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Naturalisten: Fakten & Hintergrund






  • Naturalisten sind eine lokal agierende, abgespaltene Gruppe der Alchemisten
  • Ihr Gründer war Emmet Cavendish, der der Londoner Alchemistenloge angehörte
  • Naturalisten lehnen die Verlängerung des eigenen Lebens ab und ihnen ist ein intaktes
  • Ökosystem (magische Kraftorte) wichtig
  • Cavendishs kritische Einstellung gegenüber den Alchemisten wird von den heutigen Naturalisten fortgesetzt
  • Visionen oder Weissagungen sind nur sehr wenigen Personen möglich (aktuell niemand bekannt)
  • Man muss Elementare finden, um Magie nutzen zu können
  • Elementare können Gegenstände magisch aufladen, die man dann anwenden kann (Grad 1)
  • Elementare können sich auch direkt mit dem Naturalisten verbinden und hinterlassen dabei magische Spuren an ihm, die ihn später befähigen, selbst Magie wirken zu können (Grad 2)
  • Der Gebrauch von selbst erzeugter Elementarmagie führt zu extremen Charakterzügen und erhöht die Sensibilität für lokale Naturzerstörung
  • Jedem Naturalisten ist nur ein einzelnes Element von Geburt an zugesprochen



19. Jh.
Als man 1802 in der Mainzer Loge eine just entdeckte Keilschrift übersetzt, ist man sich schnell einig, dass ihr Inhalt eine magische Lehre sein musste. Es handelt sich sogar um eine ganze Sammlung. Doch die Euphorie über den Fund bricht schnell zusammen; statt eine ebenso mächtige Anleitung wie die Runenmagie gefunden zu haben, findet man sehr esoterisch-spirituell anmutende Instruktionen, um eine vielleicht eintretende Zukunft vorhersehen zu können. Die praktischen Umsetzungen sind daher nicht erfolgreich, weder in Mainz noch in Prag, Athen oder London. Erst 1898 wird von einem Londoner Alchemisten berichtet, dem es gelingt, mit Pyromantie in die Zukunft zu sehen. Sein Name ist Emmett Cavendish. Doch gerade, weil er der einzige zu sein scheint, der die Schriften richtig anwenden kann, behandelt man ihn eher mit Skepsis. Nichtsdestotrotz darf er seine Schüler wählen und in der II. Lehre ausbilden.
20. Jh.
Der Erste Weltkrieg wütet in Europa und die Erfolge der Londoner Loge in der Verarbeitung von Vampirblut, um den lebensverlängernden Trank herzustellen, sind bedroht, als ein Teil des Hauptquartiers zerstört wird. Cavendish hatte zuvor diese Zerstörung vorhergesagt, doch man wollte ihm nicht glauben. Erst mit der ersten Bombe beschließt die Loge, einen neuen Standort zu suchen und entscheidet sich 1915 für Edinburgh. Cavendishs Ansehen steigt, doch er kritisiert die Versuche mit dem Vampirblut stark; diese unnatürliche Verlängerung würde ihnen allen nur “Unheil” bringen. Er spricht von einer Vision, in der er eine mit dem Vampirblut verbundene Krankheit sehen würde, die sich ausbreiten wird. 1919 wendet er sich mit seinen sechs Schülern von der Loge ab und die Schriften zur II. Lehre verschwinden mit ihm. Er und seine Schüler tauchen unter und brechen den Kontakt mit den Alchemisten ab. Sie nennen sich nun Naturalisten, leben in einem losen Verbund außerhalb Edinburghs und verfolgen andere Ansätze, nämlich, die Natur als Quelle der Magie zu betrachten, nicht die Lehren. Kurz vor Cavendishs Tod 1940 entdecken sie den ersten Kraftort und Elementare, die sie zu studieren beginnen.
heute
Cavendish und seine ersten sechs Schüler sind mittlerweile verstorben, aber sie haben ihr Wissen an ihre Kinder weitergegeben. Somit sind alle heute lebenden Naturalisten mit den Alchemisten, die einst die Loge verließen, verwandt. Die Erfolge mit den Elementen sind beachtlich und das Wissen darum bleibt in Familienhand, auch wenn man aktuell darüber nachdenkt, Lehrlinge zu suchen. Einige Familien leben wieder in Edinburgh, halten sich aber bedeckt, um sich vor den Alchemisten möglichst unauffällig bewegen zu können. Sie sind mit den Worten Cavendishs aufgewachsen, nämlich, dass Alchemisten in ihrer endlosen Gier nach Macht und Unsterblichkeit die Welt negativ verändern werden, indem sie eine furchtbare Krankheit verbreiten. Soll man so eine Vision einfach so hinnehmen oder herausfinden, was sie auf sich hat? Oder gar versuchen, sie zu verhindern?