Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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27
JUN

Willkommen zurück! 14 Tage offline und alles hat sich verändert! Beginnt auf eurer Entdeckungsreise am besten einfach bei den News und probiert dann alles aus!

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Alchemisten: Fakten & Hintergrund






  • Alchemisten sind Menschen, die keine Magie von sich aus besitzen, sondern nur durch alchemistische Lehren Zugang zur Magie gefunden haben und an/mit ihr forschen
  • Sie leben in sog. Logen als Geheimgesellschaft, aber einige von ihnen haben einflussreiche Positionen in Politik und Wissenschaft unterwandert
  • In Europa gibt es 4 Logen: Athen, Mainz, Edinburgh (ehem. London) und Prag
  • Hauptsitz der Edinburgher Loge befindet sich im bzw. unter dem Royal Obversatory
  • Anfang des 20. Jahrhunderts spalteten sich einige Alchemisten ab, die sich heute Naturalisten nennen (aktuell ist ihre Existenz der Loge unbekannt)
  • Basis alchemistischer Magie sind 3 Lehren: I. Runenmagie, II. Divination, III. Nekromantie
  • Die Ausbildung in Devination ist nicht möglich, da die Lehre gestohlen wurde und als verschollen gilt (aktueller Stand, s. Naturalisten)
  • Lehrlinge werden mit einem geheimen Auswahlverfahren meist an Bildungseinrichtungen gesucht
  • Die Ausbildung im Grundstudium dauert ca. 5 Jahre, zur Erlangung des Meisters müssen nochmal 8- 10 Jahre investiert werden
  • Alle Alchemisten haben einen Verschwiegenheitseid abgelegt und führen ihre Forschungen unter strengster Geheimhaltung durch
  • Es gibt Bündnisse mit Vampiren, deren Blut man verwendet, um Tränke herzustellen, u.a. die Essenz des ewigen Lebens




Prä-Neuzeit
Von wem die Schriften und Tafeln kommen, die den heutigen Alchemisten als Grundlage für ihre Arbeit dienen, ist unbekannt. Natürlich kann man die Entstehungszeit und Ursprungsregion zurückdatieren, aber nicht die Verfasser. Es ist davon auszugehen, dass es vor der Neuzeit Menschen gegeben hat, die in der Lage waren, direkt Kontakt zu der Magie in der Natur aufzunehmen. Doch selbst heute gehen die Meinungen der Alchemisten in Bezug auf die Magiequelle auseinander: Die einen behaupten, Magie wäre in einigen wenigen Menschen von Geburt an, andere meinen, Magie wäre überall und man müsse nur lernen, sie zu erkennen. Theorien über Theorien und keine klaren Antworten.
16./ 17. Jh.
Im Jahr 1550 findet man die ersten Runeninschriften mit unbekannten Inhalten in Südskandinavien. Bekannt ist bis dato nur die Tabula Smaragdina, ein Text, der die Basisphilosophie der wenigen Alchemisten des Mittelalters darstellt. Da die Runen der neuen Entdeckung auf einer schweren Steintafel eingraviert sind, werden sie nicht verbreitet, sondern bleiben in den Händen eines Gelehrten, der zwar im Lesen der Runen bewandert ist, die Inhalte aber nicht versteht. Erst im Jahr 1640 fallen sie einem Alchemisten und Anhänger von Hermes Trismegistos (den angeblichen Verfasser der Tabula Smaragdina) in die Hände, der es schafft, die Runen zu entschlüsseln. Es entsteht die Anleitung zur Bann- und Schutzmagie (I. Lehre) und bleibt lange in Privatbesitz.
18. Jh.
Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts geht laut den Lehr- und Geschichtsbüchern die Zeit der Alchemisten zu Ende und wird durch die moderne Wissenschaft ersetzt bzw. weiterentwickelt. In Wirklichkeit finden zu dieser Zeit Trennungen zwischen diversen Geheimbünden statt und es entwickeln sich streng geheime Logen in Athen, Prag, London und Mainz, die sich weiterhin mit den alten Schriften beschäftigen. Der Buchdruck macht die Vervielfältigung wichtiger Schriften, aber auch vieler Schundtheorien möglich, z.B. die Entwicklung eines Golems oder lebender Kunstwesen. Die Runenübersetzung von 1640 wird ebenfalls mehrfach kopiert und findet Zugang in die von anderen Geheimbünden getrennten, „echten“ Alchemistenlogen, wo man sie umsetzen und anwenden kann.
19. Jh.
Im Jahr 1802 fällt einem deutschen Alchemisten in Mainz eine Sammlung von Keilschriften in die Hand, die er übersetzen kann und die Lehren der Divination/ Mantik festhält (II. Lehre). Diese Übersetzungen werden ebenfalls in andere Logen übertragen, doch erfolgreich mit der Anwendung ist man Ende des 19. Jh. nur in London, genauer gesagt der Mantiker Emmett Cavendish. Er sucht seine eigenen Schüler und unterrichtet sie in Hellsehen mit Hilfe der Elemente. 1820 wird bei einer Ausgrabung in Ägypten eine Hieroglyphentafel mit alchemistischen Inhalten gefunden, die nach Paris gebracht wird, wo sie wiederum abhandenkommt und in der Athener Alchemistenloge auftaucht; kurz darauf werden die Lehren der Nekromantie entschlüsselt (III. Lehre), aber streng unter Verschluss gehalten.
20. Jh.
Ende des 19. Jh. hat sich die Loge in Prag den dort ansässigen Vampiren angenähert und Versuche mit Vampirblut begonnen. 1901 kann man einen Trank entwickeln, der Vampiren hilft, ihren Blutdurst zu unterdrücken. Die Entwicklung ist aufwändig und eine Methode zur Aufbewahrung oder Konservierung gibt es nicht. London eifert den Pragern nach, nimmt ebenfalls Kontakt zu Vampiren auf und schafft es, 1912 die lebensverlängernde Essenz aus dem Vampirblut zu extrahieren und damit das Grundgerüst für das Elixier des ewigen Lebens herzustellen. Die Ergebnisse fallen beinahe dem 1. Weltkrieg zum Opfer, als Teile Londons zerstört werden, daher beschließt man, die Loge nach Edinburgh umzusiedeln. Emmett Cavendish hatte zuvor diese Zerstörung vorhergesagt, doch man wollte ihm nicht glauben. Erst mit der ersten Bombe beschließt die Loge, einen neuen Standort zu suchen und entscheidet sich 1915 für Edinburgh. Cavendish ist allerdings ein Gegner der „unnatürlichen“ Lebensverlängerung und verlässt 1919 mit seinen Schülern die Loge. Die Schriften zur II. Lehre verschwinden mit ihm. Experimente mit Vampirblut gibt es bald in allen Logen, mehr oder weniger erfolgreich. Bedenken zu den Konsequenzen einer Unsterblichkeit und Nebenwirkungen führen zu Konflikten und es kommt vermehrt zu Abkehr und Verlust an Schülerzahlen.
heute
Eine Kommunikation mit Cavendish bzw. seinen Schülern, die sich heute Naturalisten nennen, ist nicht vorhanden. Da die Schriften zur II. Lehre fehlen, fällt die Divination aus der Ausbildung heraus. Die Loge in Edinburgh ist mit einigen ortsansässigen Vampiren verbündet und unterhält mit vielen einen Blutandel. Sowohl der Trank zur Unterbindung des Blutdurstes, als auch der zur Verlangsamung des Alterns wird verbessert. Mit höherem Alter ist der Bedarf an Lehrlingen gesunken, was zu einer höheren Geheimhaltung und strengeren Regeln führt – nicht unbedingt etwas, das jedem Alchemisten zusagt. Zudem tritt unter jungen Nekromanten der Trend zutage, sich mit lebendiger Materie für medizinische Zwecke zu beschäftigen, was den Traditionalisten unter den Nekromanten sauer aufstößt.