Elementare gibt es für jedes der vier Grundelemente (Feuer, Wasser, Luft, Erde) und treten demnach dort auf, wo ihr Element im Übermaß vorhanden ist:
Erdelementare: Höhlen, Steinsetzungen, Wälder
Luftelementare: Berge, Felsküsten
Feuerelementare: Vulkane, Lagerfeuer
Wasserelementare: Quellen, See-/Flussufer, Meere
Elementare haben auch bevorzugte Tages- oder Jahreszeiten:
Erdelementare trifft man meistens nachts und häufiger im Winter, als zu anderen Jahreszeiten.
Luftelementare mögen den Morgen und sind Kinder des Frühlings.
Feuerelementare sind mittags am aktivsten und findet man im Sommer häufiger, während man Wasserelementare eher am Abend und im Herbst trifft.
Entdeckt wurden die Elementare erst in den 1940ern von den Naturalisten, die dieses Wissen sowie ihre gesamte Existenz unter Verschluss halten.
Elementare treten an sogenannten Kraftorten auf. In den meisten Fällen sind Kraftorte Teil von natürlich entstandenen und wenig berührten Orten, durch die viel Magie fließt. Man geht somit davon aus, dass alle Städte, landwirtschaftlich genutzte und/ oder gerodete Flächen, aber auch viel befahrene Meere wenig bis keine Magie mehr in sich tragen.
Erscheinungsbild
Elementare können jederzeit entscheiden, ob sie sichtbar oder unsichtbar sein oder in ihrem Element verschwinden wollen.
Es gibt kein einheitliches Erscheinungsbild von ihnen. Elementare nehmen stets die Gestalt an, die sie schon einmal leibhaftig kennen gelernt haben, das können sowohl Menschen als auch Tiere oder Pflanzen sein. Dabei ist ihre Gestalt nie größer als 1 m und es kommt oft vor, dass diese Nachahmung nicht einwandfrei ist und einzelne Merkmale des Elements erhalten bleiben (z.B. Äste als Finger, Borkenhaut, Fuchsohren...).
Ebenfalls auffällig ist, dass ihr Element sich in ihren Augen spiegelt. Dies kann in der Form von Leuchten, Flackern oder Schimmern zu erkennen sein. Feuerelementare können Flammen in ihren Augen haben. Wasserelementar können den Schimmer von Wellen in den Augen tragen. Erdelementare können Augen wie polierte Obsidian oder tiefgrüne Blätter haben. Luftelementare hingegen können fast komplett weisse Augen haben, mit einem hellen Schimmer von gelblich-blau.
Sehr wahrscheinlich sind Elementare in Menschenform der Ursprung der Sagen und Legende um Kobolde und andere mystische Wesenheiten. Denn nicht immer sind sie Meister der Nachahmung und es kann schon sein, dass bestimmte Elementare Kontexte missverstehen. Pferde im Wasser mit Flossen statt Hinterbeinen wäre so ein Fall.
Gibt es keinen Grund, sich zu zeigen, haben Elementare keine feste Gestalt, sondern verschwinden einfach wieder in die Erde, Luft etc.
Wesen und Kommunikation
Vom Wesen her sind Elementare sehr neugierig, verspielt und kontaktfreudig, reagieren aber nicht auf jedes Kommunikationsangebot und können nach Belieben in ihrem Element verschwinden. Elementare kommunizieren durch Wispern, Rauschen und Flüstern, ohne je den Mund zu bewegen.
Elementare können nicht ohne Übung mit Menschen kommunizieren. Sie müssen die menschliche Sprache erst erlernen oder bereits erlernt haben. Weiterhin ist die Kommunikation über Worte für sie seltsam und nuancenlos.
Untereinander kommunizieren Elementare über Bilder und Emotionen in einem Netz, dass sie über weite Distanzen miteinander verbindet. Somit fällt es ihnen schwer, ihre Gedanken oder Wünsche in die menschliche Sprache zu zwingen. Vor allem, wenn ihr Wortschatz eher gering ist.
Es gibt bisher wenige Studien über die Intelligenz von Elementaren. Es ist eindeutig, dass sie keine Tiere sind und sich eher auf menschlichem Niveau bewegen. Jedoch ist unklar, welche abstrakten Konzepte sie verstehen und für sie Sinn ergeben. Die meisten Naturalisten gehen davon aus, dass die wirkliche Barriere die Sprache ist und nicht die Intelligenz von Elementaren.
Bekannte Fähigkeiten
Da die Naturalisten ein eher loser Bund und keine Wissenschaftler sind, gibt es keine umfassenden Studien, wozu Elementare in der Lage sind. Das umfasst sowohl die Frage nach komplexem Denken (können sie Gleichungen lösen? Oder schreiben lernen?) bis hin zu ihren genauen magischen Fähigkeiten.
Weiterhin sehen die meisten Naturalisten die Elementare ebenfalls als Individuen, so dass die Erfahrungen und Fähigkeiten von einem Elementar sich nicht gut auf andere übertragen lassen.
Daher gibt es vieles, was die Naturalisten nicht über ihre Verbündeten wissen oder verstehen.
Was bekannt ist:
Auf Anfrage übertragen Elementare ihre Magie auf einen Gegenstand (1. Grad) oder einen Naturalisten (2.Grad), wodurch dieser in der Lage ist, die Magie eines Elements anzuwenden. Bei der Übertragung hinterlässt der Elementar immer nur einen Teil seiner Magie, aber niemals seine ganze. Mit Hilfe von Naturalisten können Elementare ihren Kraftort für kurze Zeit verlassen, beispielsweise um einen neuen Kraftort zu besiedeln, indem sie sich mit dem Naturalisten verbinden. Durch die körperliche Verbindung hinterlässt der Elementar eine magische Spur, wodurch Naturalisten Magie ohne Gegenstand wirken können und ein Magiegespür entwickeln.