Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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27
JUN

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Elementarmagie








Die Entdeckung der Elementare in den 40er Jahren war ein Durchbruch für die Naturalisten und man geht davon aus, dass es der erste Schritt ist, um die Lehren zu entschlüsseln. Bisher war es allerdings nicht möglich, mit Hilfe der Elementare die Lehre weit genug zu verstehen, um die besagte Divination zu betreiben. Stattdessen hat man andere Wege gefunden, die Verbindung zu den Elementaren zu verstärken.
Man lernte, dass es vier Arten von Elementaren gibt: Feuer-, Wasser-, Luft- und Erdelementare. Man nannte sie einst auch Naturgeister, aber da man weiß, dass es Geister tatsächlich gibt und etwas anderes meint, ist man von diesem Begriff abgewichen.

Seit der Entdeckung der Elementare haben die Naturalisten sie immer wieder aufgesucht, um von ihnen zu lernen oder vielleicht Hinweise auf eine eintretende Zukunft zu erhalten – letzteres ist immer noch kein erfolgreiches Bestreben. Doch in ihrer Annäherung haben die Naturalisten gelernt, dass Elementare vor allem an Kraftorten - unberührte oder ein halbwegs naturbelassenes oder renaturiertes Gebiet - anzutreffen sind und diese Orte versuchen, zu schützen. In diesen Bestrebungen kann ein Naturalist unterstützend tätig sein und mit dem Elementar gemeinsam aktiv werden. Derlei Ambitionen verstehen Elementare als ‘Vertrauensbeweis’ und lassen sich oftmals dann auch mit einem Naturalisten ein.

Zeigt sich einem ein Elementar, kann man versuchen, mit ihm zu kommunizieren. Der Erfolg in der Kommunikation hängt davon ab, ob der Elementar schon einmal Kontakt mit Menschen hatte oder in ihrer Nähe gelebt hat. Falls nicht, dann kann er weder ihre Gestalt imitieren, noch ihre Sprache benutzen, aber er kann es lernen. Das Gesprochene bleibt aber immer nur ein schwer verständliches Wispern oder Flüstern, das in der Luft entsteht, ohne dass der Elementar dazu den Mund bewegt.
Weiterhin haben die Naturalisten gelernt, dass Elementare ihre Magie auf Gegenstände oder gar auf die Naturalisten (über Zeit) übertragen bzw. zurücklassen können. Diese Tatsache erlaubt es den Naturalisten, Magie anzuwenden, um z.B. ihre Umgebung wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen (“reinigen” von Orten).

Benutzt man magisch aufgeladene Gegenstände, um den Ort zu reinigen, nehmen die Elementare dies wahr. Dies ist eine wichtige Vertrauensbasis für die Elementare.
Diese Vertrauensbasis ist essentiell, um den zweiten Grad der Verbindung zwischen Naturalist und Elementar aufzubauen. Der Vertrauensaufbau ist langwierig und oftmals schwierig, da es keine feste Anleitung gibt, die einen vertraulichen Umgang mit Elementaren sicherstellt. Die Beziehungen zwischen Naturalisten und Elementaren sind sehr divers und beruhen auf Eigeninitiative und Motivation. Es ist ein Band, das regelmäßig gestärkt werden muss. Eine längere Abwesenheit bzw. Abwendung von der Natur wäre zum Beispiel ein Grund, dass sich der Elementar nicht mehr blicken lässt und die besondere Verbindung verschwindet.



Inhalte der II. Lehre sind Anleitungen, wie man mithilfe der Elementare Vorhersagen treffen kann. Man nennt diesen Fachbereich Divination oder Mantik. Doch allen Übungen zum Trotz schaffte es nur Canvendish selbst, halbwegs treffsichere Vorhersagen zu machen. Weitere Studien dazu finden vor allem in Stonehaven statt, da dort die in Keilschrift geschriebenen II. Lehren liegen. Aktuell ist von keinem Naturalisten bekannt, dass er hellseherische Fähigkeiten besitzt.

1. Grad der Magieanwendung

Hat man eine Kommunikationsebene gefunden, kann der Naturalist den Elementar bitten, einen Teil seiner Kräfte auf einen Gegenstand zu übertragen. Dieser Gegenstand muss dem Elementar gefallen und kann so ziemlich alles sein; ob nun ein Stab, ein Ring oder ein Handschuh. Oftmals wählt der Elementar etwas, das aus seinem ihm zugesprochenen Material hergestellt wurde, so würde ein Erdelementar eher einen Stein als eine Zahnbürste wählen. Da man sich aber nie sicher sein kann, für was er sich letztendlich entscheidet, sollte der Naturalist Optionen parat haben.
Es verhält sich so, dass der Elementar einen Teil von sich selbst auf diesen Gegenstand überträgt und man somit einen mit Magie aufgeladenen Gegenstand gewinnt. Der Träger wird die Magie in dem Gegenstand spüren und auch, wenn sie sich ihrem Ende neigt. Wann das ist, hängt davon ab, wie oft man ihn benutzt und wie viel Magie der Elementar darauf übertragen hat. Das ist ein klein wenig wie Lose ziehen: Man bekommt nichts, Schrott oder den Hauptgewinn.
Die Anwendung löst man aus, indem sich der Träger auf den magischen Zweck konzentriert und den Gegenstand in Kontakt mit dem zu beeinflussenden Gebiet/ Ort bringt. Das heißt im Klartext: Ist ein Gefäß von einem Wasserelementar magisch aufgeladen worden, muss dieses Gefäß in einen See getaucht werden, wenn man vorhat, diesen zu beeinflussen. Nur ein Naturalist mit dem passenden Element kann dies bewerkstelligen, also in diesem Fall jemand, der dem Element Wasser zuzuordnen ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um denselben Naturalisten handelt, der den Gegenstand aufgeladen hat oder jemand anderes, der auch Zugang zur Magie mit dem gleichen Element hat.
Die Magie, die man wirkt, bleibt an eben jenem Ort, z.B. den o.g. See. Bei mehrmaliger Anwendung können Elementare die Aufladung des Ortes durch Magie auch über große Distanzen noch spüren und ihr Vertrauen in den Naturalisten wird stärker. Er wird als Verbündeter eingestuft, was eine Basis für weitere magische Praktiken ist.

Was genau für Magie mithilfe des aufgeladenen Gegenstandes gewirkt werden kann, wird im Folgenden aufgelistet. Man sollte aber bedenken, dass magische Gegenstände niemals 100% die Kräfte des Elementars in sich tragen können und ihre Entladung stets mit Ungenauigkeit verbunden ist; ob sich bei einer Anwendung nun die gesamte Magie oder nur ein Bruchteil entlädt, variiert.

Feuermagie Wassermagie Luftmagie Erdmagie
Bodentemperatur erhöhen (um max. +20 Grad, Radius 10m) Wasser oder Gewässer klären (z.B. toxische Stoffe neutralisieren) Bestehende Winde verstärken oder abschwächen Pflanzenwachstum beeinflussen/kontrollieren
Spontane Entzündung von entflammbaren Gegenständen (Zündtemperatur 120–180 °C) Fließrichtung von Gewässern ändern (Radius 500m) Windrichtungen ändern (Radius 500m) Böden mit Nährstoffen versorgen/entziehen
Existierendes Feuer lenken, aber nicht vergrößern oder löschen Wassertemperatur ändern (+/- 40 Grad) Windschild aufbauen, z.b. um Geschosse abzulenken Beschaffenheit von Erde ändern, z.B. von sandig zu lehmig

2. Grad der Magieanwendung

Wenn man die Elementarmagie genutzt hat, um ein von Menschen beeinflusstes Gebiet zu „reinigen“ (das kann teilweise Jahre dauern) und das Vertrauen zum Elementar gewonnen hat, kann das Gebiet zu einer potenziell neuen Heimat für einen Elementar werden. Da sich Elementare von ihrem Kraftort allerdings nicht von allein entfernen, müssen sie sich komplett an etwas binden, das stark genug ist, sie kurzzeitig zu tragen: Den Naturalist selbst.
In diesem Moment wird er zum Medium des Elementars und hat Zugriff auf dessen Kräfte. Ob er die Kräfte allerdings wirken will, sollte er sich zwei Mal überlegen, da er ihre Stärke weder einschätzen noch kontrollieren kann, genauso wenig kann er genau wissen, wie lange der Elementar diese Bindung beibehält. Man kann während dieser Verbindung dem Naturalisten seinen Elementar in den Augen ansehen, da er diese von ihm übernimmt (s. Elementare).

Außerdem ist die Energie des Trägers an die Magie des Elementars gebunden, d.h. wenn er unkontrolliert und viel Magie wirkt, schädigt er gleichzeitig seinen Körper. Im besten Fall wird er einfach ohnmächtig, im schlimmsten Fall kann er sogar ins Koma fallen und sterben. Der Elementar kann den Körper jederzeit verlassen, ob er bei Bewusstsein ist oder nicht. Aber er kann nicht unendlich lange in ihm bleiben, meistens sind es einige Stunden, im absoluten Maximalfall bis zu 3 Tage. Je besser Träger und Elementar miteinander harmonieren und je ausgeglichener das Gemüt des Naturalisten ist, desto länger kann die Verbindung bestehen bleiben.

Sollte der Elementar den Körper spontan in einer ihm unbekannten Umgebung verlassen, kann er nicht lange an diesem Ort „überleben“, insofern sich in ihm keine Magie befindet (also natürlich ist), z. B. ein Krankenhaus in der Stadt. Bevor der Elementar allerdings verschwindet, macht er sehr wahrscheinlich auf sich aufmerksam - plötzliche Erdbeben oder steigender Grundwasserspiegel können das Ergebnis seines Wütens sein.

Im Idealfall bringt der Naturalist den Elementar an den von ihm vorbereiteten Ort und wenn dieser über ausreichend viel Magie verfügt, nimmt der Elementar ihn an, verlässt den Körper und hat seine neue Heimat gefunden. Er wird mit der Zeit den Ort selbstständig stärken und zu einem neuen Kraftort machen.
Der Vorteil, den Naturalisten von dieser Kooperation haben, ist ein wachsendes Gespür für Magie, d.h. sie können Kraftorte und die Nähe von Elementaren spüren. Außerdem hinterlassen Elementare, wenn sie erst einmal im eigenen Körper gewesen sind, so etwas wie magische Spuren. Diese bleiben im Naturalisten verankert und befähigen ihn dazu, selbst Magie zu wirken. Vielleicht nicht beim ersten Mal, aber je öfter er Elementare in sich aufnimmt, desto mehr Magie sammelt sich in seinem Körper an. Diese Magie entlädt sich nicht, sie ist körpereigen, damit aber auch durch körpereigene Kräfte begrenzt, d.h. sie kann angewandt werden, benötigt dann aber wieder Zeit zur Regeneration. Überlastung führt zur allgemeinen physischen Schwächung.

Ein Naturalist, der nun selbst Träger von Magie ist, benötigt keine Gegenstände mehr, um Elementarmagie an einem Ort zu wirken und diesen für die Übersiedlung eines Elementars vorzubereiten. Er wird aber niemals so mächtig sein, wie ein Elementar selbst, da diese aus reiner Magie bestehen, was bei einem Menschen nicht möglich ist.
Es ist auch zu beobachten, dass die Magie, die ein Naturalist an einem Ort wirkt, nicht auf Dauer dort bleibt, sondern mit der Zeit wieder versiegt. Es benötigt also nach wie vor einen Elementar, um einen Kraftort intakt zu halten. Die Kräfte, die man wirkt, muss man lernen zu kontrollieren, denn da sie an den eigenen Körper gebunden sind, ist ein spontanes trial and error wie mit magisch aufgeladenen Gegenständen im schlimmsten Fall tödlich.
Der Vorteil ist aber, dass man die Magie später viel genauer anwenden kann (Voraussetzung: Kontakt zum Element), was zu Erweiterungen der o.g. Kräfte führt:

Feuermagie Wassermagie Luftmagie Erdmagie
Regulierung der Flammentemperatur -/+ 800 °C Entzug & Lenken von Wasser aus Luft und Boden Heftige Böen erzeugen Erdbeben auslösen (begrenzt auf 50m)
Regulierung der eigenen Körpertemperatur um max. 3 Grad Beeinflussung von Fließrichtungen von Körperflüssigkeiten im eigenen und fremden Körper Gasgemisch der Luft ändern (Radius 5m) Erde bewegen, z.B. in Erdwällen oder Erdspalten
Erhöhen der Umgebungstemperatur (um max. 30 Grad, Radius 5m) Erzeugen von Wellen im ruhenden Gewässer (max. 2m Höhe) Vakuum im geschlossenen Raum erzeugen Dichte der Erdschichten ändern, z.B. von Erde zu Stein

Naturalistische Fähigkeiten in Kampfsituationen

Während die Naturalisten grundsätzlich kein Kampftraining mit ihren Kräften betreiben, gibt es sicherlich ein paar vereinzelte Naturalisten, die versuchen, ihre Kräfte in stressigen und/oder gefährlichen Situationen zu verwenden.
Es ist hier angemessen zu sagen, dass der Naturalist gut geübt im Umgang mit seinen Kräften in entspannten Situationen sein sollte, ehe er diese versucht, in stressigen Situationen anzuwenden. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schiefgehen kann, ist deutlich höher, wenn der Naturalist gestresst ist oder andere starke Emotionen wie Angst, Panik, oder Wut fühlt .
Die hier genannten Beispiele sind vorwiegend für Naturalisten des zweiten Grades. Für Naturalisten des ersten Grades bitte darauf achten, dass einige Fähigkeiten noch nicht benutzbar sind.

Beispiele für Erde
  • Ein gut geübter Naturalist wäre in der Lage, den Boden unter den Füssen von jemandem in Sand zu verwandeln, so dass dieser einsinkt oder stolpert. Weiterhin wäre er auch in der Lage, den Sand wieder zu Stein werden zu lassen, so dass die Schuhe von Stein eingeschlossen sind.
  • Eine andere Option wäre, eine Erdwelle auf Leute zu rollen zu lassen, die diese zu Fall bringt. Die Größe der Erdwelle wäre von der Umgebung begrenzt und es ist unwahrscheinlich, dass sie höher als hüfthoch sein würde.
  • Was er nicht kann, ist Steine oder Sand durch seine Magie schweben oder fliegen zu lassen.

Beispiele für Luft
  • Ein Luft Naturalist kann Sand oder Staub aufwirbeln, um diese in die Augen und Nasen von Menschen zu tragen oder die Sicht zu verschlechtern.
  • Er kann einen starken Gegenwind erzeugen, so dass es schwer ist, ihm zu folgen oder auf ihn zu zurennen.
  • Mit seiner Fähigkeit, das Gasgemisch der Luft zu ändern, könnte er den Sauerstoffgehalt so weit reduzieren, dass man keine Luft mehr bekommen kann
  • Was ein Naturalist des Elements Luft nicht kann, ist, etwas mit Luft zu zerschneiden

Beispiele für Wasser
  • Ein Naturalist des Elementes Wasser kann jemanden mit einer Welle treffen oder versuchen, ins Wasser zu spülen, wenn er neben einem Gewässer steht.
  • Im Wasser könnte er die Person durch Strömungen fort treiben lassen.
  • Wenn er geübt ist, könnte er auch versuchen, den Blutkreislauf einer Person zu stören, z.B. durch eine Manipulation der Fließgeschwindigkeit des Blutes zu Herz oder Gehirn, was zu Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Ohnmacht oder gar bleibenden Hirnschäden führen kann.
  • Ein Naturalist des Elements Wasser kann Wasser nicht schweben lassen.

Beispiele für Feuer
  • Ein Naturalist des Elementes Feuer kann die Kleidung von Personen anzünden. Hierbei darauf achten, dass einige Stoffe besser brennen als andere. Dies ist höchst gefährlich und kann zu schweren Verbrennungen oder Tod führen.
  • Ein geübter Naturalist ist dann auch in der Lage, das Feuer der Kleidung heißer oder weniger heiß zu regulieren.
  • Weiterhin kann er die Umgebung in Brand setzen und dann die Flammen lenken oder heißer werden lassen. Hierbei sollte man darauf achten, dass der Naturalist im geschlossenen Raum durch die Rauchbildung auch ersticken kann.
  • Was er nicht kann, ist Feuerbälle werfen.



Durch die erworbene Magie im Körper hat der Naturalist aber nicht nur Vorteile: Je mehr Magie sich in ihm befindet, desto mehr neigt er zu extremen Charakterzügen. Das ist bis zu einem gewissen Grad noch verträglich, kann aber bei zu starker Veränderung zu einem Ungleichgewicht führen.
Das Gespür von Magie, das ein erfahrener Naturalist bekommt, bringt ebenfalls seine Nachteile, denn er kann somit das spüren, was auch Elementare spüren und was sie überhaupt erst bewegt, mit Menschen zu kooperieren: Verlust.
Natürliche Umgebungen, die durch menschlichen Eingriff ins Ungleichgewicht gebracht wurden, und ihre Magie verlieren, verlieren auch ihre dort lebenden Elementare. Zwar sind Elementare lokal gebunden, doch miteinander verbunden, d.h. sie spüren den Verlust untereinander.
Der Naturalist wird Teil dieses magischen (Kommunikations-)Flusses mit seinen Vorteilen – den erworbenen Kräften – und Nachteilen – dem Gefühl von Verlust. Glück für ihn, dass er nicht so empfänglich ist, was am anderen Ende der Welt vonstatten geht, aber lokale Naturzerstörungen sind für ihn spürbar. Sich um seine Umwelt zu kümmern, wird somit zu einem ganz persönlichen Bestreben, bringt ein Gefühl von Erfüllung und nicht zuletzt auch mehr Macht.

Allgemein ist aber zu beachten, dass alles mit den Elementaren beginnt und von ihnen abhängt. Die Kommunikation mit ihnen ist nicht leicht und sich das Vertrauen zu erarbeiten, oft langwierig und mühsam. Geduld ist wohl eine unabdingbare Voraussetzung, die man haben muss.
Es gibt keine Bedingungen, keinen Vertrag oder Regeln, was die Zusammenarbeit angeht, sondern sie ist aus Eigeninitiative entstanden und hat sich zu dem entwickelt, was heute praktiziert wird. Die Naturalisten haben zwar familienintern ihre bevorzugten Orte, wo sie arbeiten, aber nichts garantiert ihnen, dass die Elementare, mit denen sie zusammenarbeiten, es unter jedem Umstand weiterhin tun. Eine längere Abwesenheit bzw. Abwendung von der Natur wäre zum Beispiel ein Grund, dass sich der Elementar nicht mehr blicken lässt.

Ein funktionierendes Informationsnetzwerk zwischen den Familien ist daher sehr wichtig, egal, wo sich ihre Mitglieder aktuell aufhalten. Wenn sie magisch praktizieren, müssen sie es mitteilen, was und wo. Nur so können sie dokumentieren, wie sich ihr Handeln auswirkt und ob es Langzeitfolgen haben könnte. Das gilt vor allem für jene, die Elementarmagie in sich tragen und es ohne Hilfe eines Elementars anwenden können. Der Respekt vor der Macht der Magie darf nicht verloren gehen.