Vor 1 Stunde
Nolan Everett Dwight
Callsign ‘Eve’
Vorstellung
Hallo miteinander!Nachdem mich Charly erfolgreich rekrutiert hat, will ich mal meine kleine Charakter-Idee vorstellen. Grundsätzlich handelt es sich um ein Gesuch aus Let’s get some shit done und zwar folgendes
Zitat: Hawkeye sounds so MCU
Nolan Bender » 39 Jahre » SAD Operator » Paläogenträger » Außeneinsatz » Jake Gyllenhaal
Im Großen und Ganzen gefällt mir das Gesuch bereits so gut zu, dass ich die meisten Rahmendaten direkt beibehalten würde. Alter, Job, Gruppierung EliTe, bleibt alles. Statt eines klassischen Army Ranger/Snipers (wir haben glaube ich schon zwei Scharfschützen im bespielten Team?) würde ich Nolan eher aus der Army Special Forces-Schiene kommen lassen: Fallschirmjäger → Special Forces Group (Green Beret) mit abgeschlossenem SFSC-Lehrgang (um dem Gesuch Rechnung zu tragen) → später SAD-Operator. Also ein Wandel in seiner Dienstzeit von direkter Action zu mehr asymmetrische Kriegsführung, Intelligence bis hin zu verdeckten (moralisch deutlich fragwürdigeren) Operationen.
Der grundlegende Kern bleibt jedoch derselbe wie im Gesuch: jahrelanger operativer Verschleiß, der gescheiterte Versuch eines zivilen Lebens, der Verlust seiner Verlobten und schließlich der komplette persönliche Absturz. Psychisch längst nicht mehr dienstfähig, körperlich ebenfalls angeschrammt, hätte ich ihn ehrenhaft entlassen und ziemlich orientierungslos durchs Leben driften lassen. Voller Selbstzweifel, Schuld weil er überlebte sie aber nicht, Wut auf sich selbst und die Welt usw. Bis der Vorfall im Supermarkt EliTe auf ihn aufmerksam macht.
Im Grunde gibt EliTe ihm genau das zurück, was ihm nach seiner Entlassung gefehlt hat: Struktur, Zielsetzung und ein neues Feindbild. Etwas, worauf er seine Wut projizieren kann. Denn ob bewusst oder unbewusst – Nolan funktioniert nur noch wirklich innerhalb von Konflikt-, Einsatz und Ausbildungssituationen. Dann aber erschreckend gut. Bei seinem Charakterbild hat er diese Chance sicherlich bereitwillig ergriffen.
Entsprechend stelle ich ihn mir als sehr kontrollierten, kompromisslosen und teilweise grenzwertig harten Menschen vor. Jemand, der unter Druck beinahe emotionslos ruhig bleibt, außerhalb des Dienstes allerdings nur schwer etwas mit sich anzufangen weiß. Das resultiert sicherlich in dem ein oder anderen seltsamen Tick/Quirk. Vieles von seinem sozialen Verhalten wirkt wohl eher antrainiert als natürlich; Zynismus oftmals sein way to go; emotionale Distanz ist bei ihm weniger Charakterzug als Schutzmechanismus. Was Beziehungen zu ihm vermutlich entweder sehr schwierig oder erstaunlich unkompliziert macht – je nachdem, wie man selbst drauf ist.
Gleichzeitig möchte ich ihn aber nicht als emotionslose Maschine spielen. Hinter der ganzen Härte und moralischen Fragwürdigkeit steckt durchaus noch ein Mensch, der sehr genau weiß, dass er seit Jahren auf Verschleiß läuft – nur eben keiner, der wirklich gelernt hat, damit umzugehen. Eine gewisse Erschöpfung ist ihm vermutlich anzusehen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich daraus auch eine seltsame Beschützermentalität gegenüber jüngeren oder neueren EliTe-Mitgliedern entwickelt hat. Nicht besonders offen oder herzlich, eher auf diese stille oder raubeinige Art durch die Härte mit der er sie einsatz- und überlebensbereit machen will.
Nach außen wird Nolan voll hinter EliTe und deren Vorgehen stehen. Auch die Vorgaben aus den USA, die sich ggf. nicht gänzlich mit denen der UK Dienststellen decken. Allerdings vermutlich gerade deshalb, weil ihm der Krieg gegen die NHs eine angenehm einfache Schwarz-Weiß-Moral liefert. Dass die Realität komplizierter sein könnte, wird ihm vermutlich langsam bewusst. Oder es ist ihm bereits bewusst, aber er ist sich nicht sicher, ob er sich dafür interessiert/interessieren sollte.
Als Avatarperson schwebt mir aktuell der ältere Taylor Kitsch vor, vor allem mit seiner Ausstrahlung aus The Terminal List: leicht verwahrlost, erschöpft, auf den ersten Blick fast genervt – bis man merkt, wie er Räume liest, sich bewegt oder auf Stress reagiert. Eben jemand, der äußerlich bis auf seinen Trainingszustand längst nicht mehr wie ein klassischer Hochglanzsoldat wirkt, dessen gesamte Körpersprache aber trotzdem fast zwei Jahrzehnte militärische Laufbahn verrät.
Soweit meine erste grobe Charakterzeichnung. Bereit für die akribischen Augen der Mächtigen XD
Beste Grüße,
Wolf
P.S.: Ich habe für mich selbst, um mich besser in ihn reinzufinden, auch eine Art fiktives „Geheimdienstdossier“ über ihn erstellt – das geht nochmal deutlich mehr in die Tiefe. Kann ich gerne bei Interesse teilen




