21.02.2026, 17:06
Belvedaire betonte nicht einmal mit Absicht wie pflegeleicht er war oder wie wenig er brauchte. Es war das kleine Detail, dass ihn noch immer von anderen unterschied und wohl bemerken ließ, dass er seine Lebzeiten in ganz anderen Zuständen verbracht hatte. Eher in der unteren Mittelschicht aufgewachsen, Sonntag ein Bad für die ganze Familie, Jahre von Krieg und deren Auswirkungen. In seinem Leben hatte der Vampir einfach nie fiel besessen, niemals viel gebraucht. Und es war auch nicht so, dass er Luxus schrecklich vermisste oder gar brauchte. Hier bei Ace gerade zu leben war selbst von der Couch aus ein Maß an Reichtum, dass er niemals erlebt hatte – und wenn er ganz ehrlich zu sich war, dann war es für eine Weile ganz nett, aber er favorisierte immer noch Leben mit etwas weniger, weniger Platz, weniger Zeug...So wie Daniel. Der Wohnbereich war kleiner, aber gefüllt mit allerlei Dingen, die allesamt Belves Interesse weckten und sein Herz höher schlagen ließen. Bücher, Alchemie, Technik auf einem kleinen Raum. Und sein Herz. Mehr brauchte er nicht.
„Olivier.“ Jetzt war der Tonfall ernster. Zusammen mit dem Umstand, dass sich Belve immernoch nicht richtig daran gewöhnt hatte jetzt wieder öfter mit seinem wahren Namen angesprochen zu werden, sorgte die Stimme dafür, dass er sich dezent anspannte. Der Name war der Auftakt zu einer kleinen Predigt, liebevoll gemeint – das wusste Belve, aber man was sollte er denn machen, außer geschlagen ins Telefon seufzen. Herrgott wenn Dan sah, dass er nur mit einer halbgefüllten Sportasche anreisen würde. Der Vampir schloss die Augen und rieb sich die Nasenwurzel. Das würde für ein unangenehmes Gespräch sorgen, denn er war sich sicher, das Daniel das Warum dazu wissen wollen würde...Oh Herr im Himmel. Belve lehnte seinen Hinterkopf an die Couchecke. Die Augen geschlossen ließ er Dan am anderen Ende einen Augenblick warten um nachzudenken. „ Ich habe nie...wirklich viel besessen oder gebraucht...Das ist nicht einmal unterdrückend gemeint sondern...meine Art zu leben. Du weißt ja wann ich geboren wurde…“ räumte er nachdenklich ein. Das war ein Stück Wahrheit, nun noch ein entgegen kommen. „...Aber ich denke darüber nach, okay?“ Am Ende lächelte er sogar ein wenig. Er durfte ja schon Pflanzen anschleppen – das war auf jeden Fall etwas, was er gerne haben wollte.
Die Geräuschkulisse im Hintergrund war auf jeden Fall interessant. So wie es klang, zerstörte Daniel da etwas. Belve lauschte dem eine Weile,ehe er ihm die Frage nach seiner Lieblingsfarbe beantworte. Grün...Dunkle Grüntöne. So wie Pflanzen, Wälder, Natur. Grün war Ruhe und Leben zugleich. Die Lieblingsfarbe von Dan sollte er raten. „Mhhnnnn….“ Belve zog die Beine enger an und dachte nach. In Gedanken ging er dabei die Wohnung und Werkstatt ab. „Kupfertöne oder Schwarz?“ war sein erster Tipp – falsch. Oh okay, das war schwieriger als gedacht. „Auch grün?“
Nee…
„Okay...Das is knifflig….Mhn...Nicht Schwarz, nicht kupfer...kein Grün“ Er zog das letzte Wort nachdenklich in die Länge. Mit dem Finger tippte er gegen die Rückseite seines Handys. „Rot?“
Rot oder vielleicht dunkles Rot war zwar keine Farbe, die er bisher beim anderen gesehen hatte...aber vielleicht noch eine mögliche Option…
„Meinst du, es braucht einen neuen Tisch und Stühle bei der Werkstatt-Kaffeeküche, oder ist das Zeug absolut redundant?“
„Hu?“ Belve blinzelte aus seinen Gedanken um die Lieblingsfarbe gerissen. „ Stühle in der Werkstatt…“ widerholte er. „ Du meinst die, wo wir nach deinem Sturz gesessen haben? Mhn...Keine Ahnung, sitzt du dort oft ? Dann vielleicht schon, wenn du dir nur einen Kaffee holst und dann wieder zurück zur Arbeit gehst, wohl eher nicht? Machst du die gerade kaputt?“
„Olivier.“ Jetzt war der Tonfall ernster. Zusammen mit dem Umstand, dass sich Belve immernoch nicht richtig daran gewöhnt hatte jetzt wieder öfter mit seinem wahren Namen angesprochen zu werden, sorgte die Stimme dafür, dass er sich dezent anspannte. Der Name war der Auftakt zu einer kleinen Predigt, liebevoll gemeint – das wusste Belve, aber man was sollte er denn machen, außer geschlagen ins Telefon seufzen. Herrgott wenn Dan sah, dass er nur mit einer halbgefüllten Sportasche anreisen würde. Der Vampir schloss die Augen und rieb sich die Nasenwurzel. Das würde für ein unangenehmes Gespräch sorgen, denn er war sich sicher, das Daniel das Warum dazu wissen wollen würde...Oh Herr im Himmel. Belve lehnte seinen Hinterkopf an die Couchecke. Die Augen geschlossen ließ er Dan am anderen Ende einen Augenblick warten um nachzudenken. „ Ich habe nie...wirklich viel besessen oder gebraucht...Das ist nicht einmal unterdrückend gemeint sondern...meine Art zu leben. Du weißt ja wann ich geboren wurde…“ räumte er nachdenklich ein. Das war ein Stück Wahrheit, nun noch ein entgegen kommen. „...Aber ich denke darüber nach, okay?“ Am Ende lächelte er sogar ein wenig. Er durfte ja schon Pflanzen anschleppen – das war auf jeden Fall etwas, was er gerne haben wollte.
Die Geräuschkulisse im Hintergrund war auf jeden Fall interessant. So wie es klang, zerstörte Daniel da etwas. Belve lauschte dem eine Weile,ehe er ihm die Frage nach seiner Lieblingsfarbe beantworte. Grün...Dunkle Grüntöne. So wie Pflanzen, Wälder, Natur. Grün war Ruhe und Leben zugleich. Die Lieblingsfarbe von Dan sollte er raten. „Mhhnnnn….“ Belve zog die Beine enger an und dachte nach. In Gedanken ging er dabei die Wohnung und Werkstatt ab. „Kupfertöne oder Schwarz?“ war sein erster Tipp – falsch. Oh okay, das war schwieriger als gedacht. „Auch grün?“
Nee…
„Okay...Das is knifflig….Mhn...Nicht Schwarz, nicht kupfer...kein Grün“ Er zog das letzte Wort nachdenklich in die Länge. Mit dem Finger tippte er gegen die Rückseite seines Handys. „Rot?“
Rot oder vielleicht dunkles Rot war zwar keine Farbe, die er bisher beim anderen gesehen hatte...aber vielleicht noch eine mögliche Option…
„Meinst du, es braucht einen neuen Tisch und Stühle bei der Werkstatt-Kaffeeküche, oder ist das Zeug absolut redundant?“
„Hu?“ Belve blinzelte aus seinen Gedanken um die Lieblingsfarbe gerissen. „ Stühle in der Werkstatt…“ widerholte er. „ Du meinst die, wo wir nach deinem Sturz gesessen haben? Mhn...Keine Ahnung, sitzt du dort oft ? Dann vielleicht schon, wenn du dir nur einen Kaffee holst und dann wieder zurück zur Arbeit gehst, wohl eher nicht? Machst du die gerade kaputt?“

