- Poppy - Nachname tbd
- Anfang 30
- Schottin, wahrscheinlich aus Edinburgh oder Umgebung
- sieht aus wie Aimee Lou Wood
- Alchimistin oder Naturalistin
- BSc Biochemistry
- MSc Astrobiology and Planetary Sciences
- YouTube & Insta: ThatScienceBitch
- Liebesleben? Eindeutig besser in ihrer Fantasie
Alchimistin oder Naturalistin
Da mich dieses Konzept von Anfang an fasziniert hat, will ich meinen zweiten Char nun da unterbringen. Ich denke, Naturalistin (Wasser) würde mich mehr reizen, sehe aber auch durch ihre akademische Laufbahn die Möglichkeit, dass sie das Interesse eines Lehrmeisters für Alchimie geweckt hat. Vielleicht könnt ihr mir da etwas bei der Entscheidung helfen. Da wäre zum einen der Punkt, dass die Naturalisten-Familien alle sehr eng verknüpft sind. Dürfte ich mir da eine weitere Familie ausdenken oder müsste sich Poppy einer bestehenden anschließen?
In meiner groben Idee war die naturverbundene Naturalistenfamilie auch der Grund, warum sie sich für Naturwissenschaften interessiert und diese Studienrichtung eingeschlagen hat. Wenn Naturalist aber eher nicht passt, wäre die Idee, dass die kleine Streberin sich bei den Alchimisten-Tests gut geschlagen hat und jetzt Runenmagie macht.
That Science Bitch
Poppy hätte eigentlich damit rechnen sollen, dass einer der "coolen Jungs" bei einer Studiparty nicht vor seinen Freunden bloßgestellt werden will, indem so ein dahergelaufenes Mädel ihm erklärt, dass er falsch liegt und wie die Science dahinter tatsächlich funktioniert. Poppy ist aber auch wirklich schlecht darin, ihren Mund zu halten. Vor allem, wenn sie es besser weiß. Die Folge? Jedes Mal, wenn sie auf dem Campus oder bei anderen Partys/Veranstaltungen diesen Jungs über den Weg gelaufen ist, hörte sie "Look, it's that science bitch!"
Was sie erst super nervend fand und gern mit einem Mittelfinger kommentiert hat, hat sie sich irgendwann zum Markenzeichen gemacht. Denn ja, sie weiß es besser. Und ja, es gibt zu viele dumme Jungs, die eines Besseren belehrt werden müssen. Also hat Poppy einen YouTube-Channel gegründet, auf dem sie als ThatScienceBitch Filme, Serien und Romane auf ihre wissenschaftliche Genauigkeit hin bewertet und erklärt, wie alles wirklich funktioniert. Laute Explosionsgeräusche im Weltraum? Nein danke. Ihre Mission? Die Nerds da draußen noch etwas nerdiger machen und dabei hübsch aussehen.
How to nerd like a romcom girl
Poppy ist ein fangirl. Dabei wählt sie nicht zwischen Star Wars und Startrek, Herr der Ringe und Harry Potter. Sie liebt alles, auf dem Fantasy oder SciFi steht und beschwert sich liebendgern lautstark darüber, wenn etwas unlogisch ist. Wer nun aber denkt, sie läuft in T-Shirts mit Chewbacca oder Elbenschrift herum, irrt. Modisch ist sie eher The Devil Wears Prada oder Confessions of a Shopaholic entsprungen. Dabei ist es völlig egal, ob sie zu Hause bleibt oder ausgeht und gesehen wird. Selbst bei Schlafanzügen ist ihr wichtiger, dass sie aussehen als wären sie der neuesten CW-Serie entsprungen als dass sie bequem sind.
You're just fiction in my hands
Als fangirl ist Poppy schon früh an Fanfictions geraten und hat irgendwann auch angefangen, sie selbst zu schreiben, ohne sich viel dabei zu denken. Der Erfolg von Fifty Shades of Grey hat das allerdings geändert, dachte Poppy sich doch: Das ist so schlecht geschrieben, das kann ich auch. Wenn eine erotische Twilight-Fanfiction erfolgreich sein kann, warum dann nicht auch eine erotische Star-Wars-Fanfiction? Durch Trial & Error, online veröffentlichte Kurzgeschichten und Feedback von Lesern hat sie aufgelevelt und ist inzwischen so weit, dass sie etwa ein Buch pro Jahr schreibt und veröffentlicht. Keinesfalls so erfolgreich wie Fifty Shades, aber auch spicy SciFi hat eine Fangemeinde gefunden, weshalb ThatScienceBitch auch immer ganz schamlos auf YouTube und Insta über ihre neuesten Geschichten redet und Werbung dafür macht.
Ihr eigenes Liebesleben ist aber keinesfalls so aufregend wie das ihrer Charaktere und wohnt hauptsächlich in ihrer Nachttischschublade. Sie geht auf viele Dates (gut, inzwischen weniger, weil), die sehr oft als Inspiration für ihre Geschichten dienen. Sowohl die Personen, mit denen sie ausgeht als auch das Erlebte. Das scheint sich herumgesprochen zu haben (okay, sie erwähnt es selbst, wenn sie in Interviews nach ihren Inspirationen gefragt wird), was offenbar abschreckend wirkt. Manchmal findet sie das schade. Aber wenn sie in der Badewanne liegt und den Ausblick aus ihrem riesigen Küchenfenster (seltsame Wohnung) genießt, ist es totally worth it, weil Smut SciFi und ThatScienceBitch inzwischen ihren Lebensunterhalt finanzieren.