Gestern, 21:07
Tabs hob einen Eislöffel in einem halben Schulterzucken, »Ist das so? Welches war das mit dem kleinen grünen Typen?«, sie schüttelte den Kopf, machte eine kurz Mehr-Eis-Pause (nicht zu verwechseln mit der Meereis-Pause in der Antarktis die sie nach bestem Gewissen zu verhindern versuchte), »Das einzige was ich sicher weiß, ist das Stark Trek das war, das einen ersten lesbischen Küsse im Fernsehen gezeigt hat. Abgesehen davon… hab ich da nicht viel. Warte, eins war mit einer Prinzessin, die am Ende alle rettet, oder?«, vielleicht fokussierte sie sich manchmal ein bisschen auf … Einzelheiten? »Sorry, ich kann dir ein Ohr abkauen zu praktisch jeder Fantasy Welt die je zu Papier gebracht wurde… aber SciFi … dafür hab ich Brüder.«, sie lachte leise. Ein kurzer Moment der Heiterkeit zwischen all den düsteren Themen.
»Immerhin sind Vampire das betrifft auch nur Menschen…«, stellte sie dann zynisch fest, »Scheiße zu allem, was anders ist…«, die junge Rothaarige schüttelte den Kopf.
Sie nickte langsam - sie war sich nicht sicher, wie Jason jetzt reagieren würde. Ein bisschen hatte sich sein Blick in letzter Zeit geändert… ob das für Elijah auch galt, war sie sich nicht sicher - vielleicht im Prinzip, aber das bedeutete nicht, dass Jason glücklich sein würde - und … wahrscheinlich würde er, wie sie auch, zumindest skeptisch sein, wie vielen aus ihrem Kreis der Vampir zufällig über den Weg gelaufen war? Drei … war allein noch kein Pattern, aber … langsam ein Grund zur Sorge, wenn sie ehrlich war. Aber … nein, am Ende hatten sie keine Ahnung - und ohne zu wissen, wo Elijah jetzt war, war sie sich nicht sicher, ob sie es jemals herausbekommen würden, »Undurchsichtig ist gar kein Ausdruck.«, murmelte sie etwas leiser, beinahe in Gedanken versunken, »Aber … ich denke, wir müssen aufpassen, dass wir nicht auch noch Geheimnisse voreinander haben… also dieser großen Art. Ich denke… das einzige wie wir das überstehen ist zusammen… und … wir können kaum mit irgendwem sonst darüber sprechen…«, sie seufzte. Es war … offene Frage. Wenn ihre Hoffnungen, was TJ betraf sich erfüllten … hell … selbst wenn sie sich nur weiter anfreundeten … wie lange konnte man Lügen leben? Jason hatte mit Gwyn reinen Tisch gemacht… noch mehr Fragen. Weil sie genau das brauchte. Noch mehr Fragen.
Sie seufzte und nickte langsam, die Schatten hinter ihren Augen wurden in letzter Zeit auch nur noch dunkler. Sie verstand, wo Connor her kam… aber … wie sie gesagt hatte, sie konnte sich nicht verstecken - oder den Rest ihres Lebens unter Polizeischutz verbringen. Sie hatte einen Job. Sie hatte eine Aufgabe. Beides war nicht mit Polizeischutz kompatibel - und den Rest ihres Lebens unter Beobachtungs zu verbringen gefiel ihr auch nicht - am Ende hätte es bedeutet, in Angst zu leben. Sie schauderte leicht und konzentrierte ihren Blick einen Moment lang auf ihr Eis. Einatmen. Ausatmen. Ruhig. Fuck.
„Ich bin nur froh, dass deine Freundin da gewesen und Jason früh genug aufgetaucht ist.“
»Glaub mir … ich auch.«, es hatte ironischer klingen sollen, als es geklungen hatte - in ihrer Stimme war ein Unterton, den man von ihr sonst selten kannte. Sie hatte Angst. Sie zögerte kurz, suchte Worte, die alles entschärfen konnten … aber da waren aktuell keine. Sie hatte Angst - im Augenblick war sie beherrschbar, im Augenblick hatte sie etwas anderes, worauf sie sich fokussieren konnte - Dinge die sie zu tun hatte … aber … sie wusste auch dass es wieder die anderen Momente geben würde. Bis sie endlich herausfanden, wer verantwortlich war.
„Klingt vielleicht doof, aber kriegst du einen Peilsender an dich dran? Damit wir dich finden, wenn … noch mehr so Scheiße passiert?“, Connors Worte rissen sie zumindest aus den Gedanken und gaben ihre einen Fokus.
»Ich… ich trage einen Sender, seit dem ersten Vorfall im Januar.«, sagte sie dann. Wie sie gesagt hatte, sie hatten Vorkehrungen getroffen, »So habe ich Jason auch alarmiert, als ich in die Einbrecher gelaufen bin … ich dachte auch erst, es hinge zusammen«, ihr Blick fiel auf das Armband an ihrem Oberarm, »Es … es ist … vernünftig«, der Unterton in ihrer Stimme machte klar, dass es ihr nicht gefiel, »Auch wenn ich mich so fühle, als wäre ich wieder fünf…«, sie schüttelte den Kopf, »Aber ich verliere lieber meinen Stolz, als … mehr als das.«, murmelte sie dann etwas leiser, »Und … ich meine, es ist Jason. Wenn es jemandem gibt, dem ich soweit vertraue…«
Tabs hielt kurz inne. War es das? Hing es doch zusammen und sie hatten die anderen jetzt erst erkannt? Ihr Puls begann sich zu beschleunigen und sie atmete schneller. Wenn sie gerade die Leute, die ihr zu Hilfe geeilt waren in Gefahr gebracht hatte … Nein. Ihr war klar, dass sie so gerade nicht denken durfte. Sie konnte sich nicht dafür verantwortlich machten, was andere machten. Nichts davon war ihre Schuld - egal was Gallaghers abfällige Kommentare anderes sagten.
„Du passt auf sie auf, ich merk’s schon.“
»Jemand sollte es tun. Ich glaube nicht, dass es bis jetzt viele Leute versucht haben … und jemand anders würde es vielleicht falsch machen.«, sie glaubte nicht daran, dass sie besser war, als andere - aber sie würde auch nicht ruhig schlafen, nicht selbst alles gegeben zu haben - und sich immer zu fragen, ob sie mehr hätte tun können.
Sie lachte leise. Sie wünschte, Optimismus würde ihr gerade so leicht fallen, wie Connor in diesem Moment klang - auch wenn sie ein bisschen vermutete, dass das sowohl seine Natur, als auch ein bisschen um sie aufzumuntern war.
„Müssen wir dich etwa doch noch ans Bett fesseln?“, böse Zungen würden behaupten, dass das für ihr eigenes Wohl vielleicht manchmal nicht der schlechteste Ansatz war, wenn man betrachtete, dass sie mit einem geschundenen Knöchel immer noch keine Pause machte. Tabs rollte mit den Augen.
»Nope. Das bleibt … bestimmten Personen vorbehalten… und aus anderen Gründen.«, vielleicht war das ein bisschen auf die Nase und ein bisschen direkter, als sie normalerweise neigte, sie sich auszudrücken, aber im Augenblick brauchte sie jedes bisschen … Gefühl von Kontrolle, dass sie zusammenkratzen konnte - wenn das anzügliche Witze beinhaltete, dann mussten alle anderen wohl damit leben, »Außerdem haben sie nur was von schwerer Prellung und ein paar Wochen schonen gesagt. Ich esse schon Eis, wie viel mehr soll ich mich noch schonen? Irgendetwas würde unweigerlich in einer Katastrophe enden…«
„Ich, naja, bin bei diesem Elementare tragen immer noch nicht wirklich viel weiter.“
»Mach dir keine Sorgen. Du bekommst das auch noch hin.«, versuchte sie ihn dann aufzumuntern, »Es … ich glaube manchmal müssen wir erstmal lernen, uns selbst zu vertrauen… ich vermute… das ist ein Grund, warum bei mir der Rest so lange gedauert hat…«, Elementaren zu vertrauen, war einfacher, als sich selbst mit ihrer Macht zu vertrauen? Es klang zumindest nicht vollkommen abwegig.
»Und nein, ich denke nicht ,dass ich darauf verzichten kann… ich .. ich habe angefangen mir Gedanken zu machen, wie ich mich damit verteidigen kann.«, was gar nicht so trivial war, da man gerade in Städten auch erst einmal Erde oder echte Steine finden musste, »Und ja, das beinhaltet, dass ich einen Avatar Marathon zu machen gedenken«, sie grinste leicht, »Ich .. weiß nicht, was Mom davon halten wird. Es … es ist nicht wirklich warum wir diese Kräfte haben, oder?«
Was sie auf dem langen Weg zu TJ zurückbrachte, »Ja… ich … würde es vorziehen, wenn sich niemand verquasselt.«, sie hatte leicht rote Ohren bekommen, »Ich hab schon genug Sorgen, dass ich das nicht hinbekomme … oder irgendwann nur Dinge vor mich hin stammele… wenn ich mir meine letzten Dates anschaue … «, sie seufzte.
»Immerhin sind Vampire das betrifft auch nur Menschen…«, stellte sie dann zynisch fest, »Scheiße zu allem, was anders ist…«, die junge Rothaarige schüttelte den Kopf.
Sie nickte langsam - sie war sich nicht sicher, wie Jason jetzt reagieren würde. Ein bisschen hatte sich sein Blick in letzter Zeit geändert… ob das für Elijah auch galt, war sie sich nicht sicher - vielleicht im Prinzip, aber das bedeutete nicht, dass Jason glücklich sein würde - und … wahrscheinlich würde er, wie sie auch, zumindest skeptisch sein, wie vielen aus ihrem Kreis der Vampir zufällig über den Weg gelaufen war? Drei … war allein noch kein Pattern, aber … langsam ein Grund zur Sorge, wenn sie ehrlich war. Aber … nein, am Ende hatten sie keine Ahnung - und ohne zu wissen, wo Elijah jetzt war, war sie sich nicht sicher, ob sie es jemals herausbekommen würden, »Undurchsichtig ist gar kein Ausdruck.«, murmelte sie etwas leiser, beinahe in Gedanken versunken, »Aber … ich denke, wir müssen aufpassen, dass wir nicht auch noch Geheimnisse voreinander haben… also dieser großen Art. Ich denke… das einzige wie wir das überstehen ist zusammen… und … wir können kaum mit irgendwem sonst darüber sprechen…«, sie seufzte. Es war … offene Frage. Wenn ihre Hoffnungen, was TJ betraf sich erfüllten … hell … selbst wenn sie sich nur weiter anfreundeten … wie lange konnte man Lügen leben? Jason hatte mit Gwyn reinen Tisch gemacht… noch mehr Fragen. Weil sie genau das brauchte. Noch mehr Fragen.
Sie seufzte und nickte langsam, die Schatten hinter ihren Augen wurden in letzter Zeit auch nur noch dunkler. Sie verstand, wo Connor her kam… aber … wie sie gesagt hatte, sie konnte sich nicht verstecken - oder den Rest ihres Lebens unter Polizeischutz verbringen. Sie hatte einen Job. Sie hatte eine Aufgabe. Beides war nicht mit Polizeischutz kompatibel - und den Rest ihres Lebens unter Beobachtungs zu verbringen gefiel ihr auch nicht - am Ende hätte es bedeutet, in Angst zu leben. Sie schauderte leicht und konzentrierte ihren Blick einen Moment lang auf ihr Eis. Einatmen. Ausatmen. Ruhig. Fuck.
„Ich bin nur froh, dass deine Freundin da gewesen und Jason früh genug aufgetaucht ist.“
»Glaub mir … ich auch.«, es hatte ironischer klingen sollen, als es geklungen hatte - in ihrer Stimme war ein Unterton, den man von ihr sonst selten kannte. Sie hatte Angst. Sie zögerte kurz, suchte Worte, die alles entschärfen konnten … aber da waren aktuell keine. Sie hatte Angst - im Augenblick war sie beherrschbar, im Augenblick hatte sie etwas anderes, worauf sie sich fokussieren konnte - Dinge die sie zu tun hatte … aber … sie wusste auch dass es wieder die anderen Momente geben würde. Bis sie endlich herausfanden, wer verantwortlich war.
„Klingt vielleicht doof, aber kriegst du einen Peilsender an dich dran? Damit wir dich finden, wenn … noch mehr so Scheiße passiert?“, Connors Worte rissen sie zumindest aus den Gedanken und gaben ihre einen Fokus.
»Ich… ich trage einen Sender, seit dem ersten Vorfall im Januar.«, sagte sie dann. Wie sie gesagt hatte, sie hatten Vorkehrungen getroffen, »So habe ich Jason auch alarmiert, als ich in die Einbrecher gelaufen bin … ich dachte auch erst, es hinge zusammen«, ihr Blick fiel auf das Armband an ihrem Oberarm, »Es … es ist … vernünftig«, der Unterton in ihrer Stimme machte klar, dass es ihr nicht gefiel, »Auch wenn ich mich so fühle, als wäre ich wieder fünf…«, sie schüttelte den Kopf, »Aber ich verliere lieber meinen Stolz, als … mehr als das.«, murmelte sie dann etwas leiser, »Und … ich meine, es ist Jason. Wenn es jemandem gibt, dem ich soweit vertraue…«
Tabs hielt kurz inne. War es das? Hing es doch zusammen und sie hatten die anderen jetzt erst erkannt? Ihr Puls begann sich zu beschleunigen und sie atmete schneller. Wenn sie gerade die Leute, die ihr zu Hilfe geeilt waren in Gefahr gebracht hatte … Nein. Ihr war klar, dass sie so gerade nicht denken durfte. Sie konnte sich nicht dafür verantwortlich machten, was andere machten. Nichts davon war ihre Schuld - egal was Gallaghers abfällige Kommentare anderes sagten.
„Du passt auf sie auf, ich merk’s schon.“
»Jemand sollte es tun. Ich glaube nicht, dass es bis jetzt viele Leute versucht haben … und jemand anders würde es vielleicht falsch machen.«, sie glaubte nicht daran, dass sie besser war, als andere - aber sie würde auch nicht ruhig schlafen, nicht selbst alles gegeben zu haben - und sich immer zu fragen, ob sie mehr hätte tun können.
Sie lachte leise. Sie wünschte, Optimismus würde ihr gerade so leicht fallen, wie Connor in diesem Moment klang - auch wenn sie ein bisschen vermutete, dass das sowohl seine Natur, als auch ein bisschen um sie aufzumuntern war.
„Müssen wir dich etwa doch noch ans Bett fesseln?“, böse Zungen würden behaupten, dass das für ihr eigenes Wohl vielleicht manchmal nicht der schlechteste Ansatz war, wenn man betrachtete, dass sie mit einem geschundenen Knöchel immer noch keine Pause machte. Tabs rollte mit den Augen.
»Nope. Das bleibt … bestimmten Personen vorbehalten… und aus anderen Gründen.«, vielleicht war das ein bisschen auf die Nase und ein bisschen direkter, als sie normalerweise neigte, sie sich auszudrücken, aber im Augenblick brauchte sie jedes bisschen … Gefühl von Kontrolle, dass sie zusammenkratzen konnte - wenn das anzügliche Witze beinhaltete, dann mussten alle anderen wohl damit leben, »Außerdem haben sie nur was von schwerer Prellung und ein paar Wochen schonen gesagt. Ich esse schon Eis, wie viel mehr soll ich mich noch schonen? Irgendetwas würde unweigerlich in einer Katastrophe enden…«
„Ich, naja, bin bei diesem Elementare tragen immer noch nicht wirklich viel weiter.“
»Mach dir keine Sorgen. Du bekommst das auch noch hin.«, versuchte sie ihn dann aufzumuntern, »Es … ich glaube manchmal müssen wir erstmal lernen, uns selbst zu vertrauen… ich vermute… das ist ein Grund, warum bei mir der Rest so lange gedauert hat…«, Elementaren zu vertrauen, war einfacher, als sich selbst mit ihrer Macht zu vertrauen? Es klang zumindest nicht vollkommen abwegig.
»Und nein, ich denke nicht ,dass ich darauf verzichten kann… ich .. ich habe angefangen mir Gedanken zu machen, wie ich mich damit verteidigen kann.«, was gar nicht so trivial war, da man gerade in Städten auch erst einmal Erde oder echte Steine finden musste, »Und ja, das beinhaltet, dass ich einen Avatar Marathon zu machen gedenken«, sie grinste leicht, »Ich .. weiß nicht, was Mom davon halten wird. Es … es ist nicht wirklich warum wir diese Kräfte haben, oder?«
Was sie auf dem langen Weg zu TJ zurückbrachte, »Ja… ich … würde es vorziehen, wenn sich niemand verquasselt.«, sie hatte leicht rote Ohren bekommen, »Ich hab schon genug Sorgen, dass ich das nicht hinbekomme … oder irgendwann nur Dinge vor mich hin stammele… wenn ich mir meine letzten Dates anschaue … «, sie seufzte.

