01.03.2026, 16:30
»Klingt aber in jedem Fall so, als könnte sie sich ihr anvertraut haben.«, sinnierte Tabs leise, »Wir sollen sowohl mit ihr, als auch mit ihrer Freundin reden, falls sie nicht die gleiche Person sind.«, mehr Punkte auf ihrer To Do Liste - und die Chance, etwas Hintergrund zu June zu bekommen - hoffte sie zumindest. Die Hoffnung, dass jemand für sie aussagen konnte, war deutlich dünner bestellt - Leute, die in einer Straßengang waren, nach allem, was sie verstanden hatte, machten nicht unbedingt die allerbesten Zeugen. Bis jetzt hatte sie eigentlich nur Junes Cousine Bella - und eine vage Hoffnung, dass einer von Jasons Forensik Kontakten irgendetwas liefern konnte, was die Lehrmeinung der Anklage durcheinander brachte.
Sie schob ihre Gedanken und Pläne zur Seite, als Connor erwähnte, eigentlich jemand anderen gesucht zu haben. Er war auf der Suche nach jemandem, der regelmäßigen Kontakt zu Straßenkindern hatte? Gut, auch wenn er beteuerte nicht selbst Artikel zu schreiben - war er immer noch Teil der Presse - und sicher nicht nur an einem Artikel, »Jemand bestimmtes?«, fragte sie nach, »Ich habe ganz gute Kontakte … in Teilen der Szene, falls du Hilfe brauchst..«, sagte sie dann bewusst etwas vage gehalten - nicht, dass es ein großes Geheimnis war, dass sie durchaus Kontakte zu den jungen Menschen hatte, denen sie geholfen hatte - und den ein oder anderen Gefallen einfordern konnte, wenn es notwendig war, »Wenn Leute auf der Straße verschwinden… könnte das auf mehr Probleme hindeuten.«, Leute, die niemand vermisste, waren vermutlich die leichtesten Opfer für ihre andere Art von Problemgruppe - noch ein Grund, warum sie Menschen wie June helfen und eine Perspektive geben wollte.
Tabs lachte leise, »Ich hatte bis jetzt nicht den Eindruck, dass Gwyn sich beschweren würde, zu viele Baustellen zu haben..«, stellte sie dann fest. Die Reporterin war auch eher jemand, die sich neue Probleme suchte, weil sie ebenso wenig wegschauen konnte, wie Tabs, »Aber ja, redet gerne erst einmal miteinander. Sie kann mich jederzeit anrufen, wenn sie Fragen hat.«, bestätigte sie schließlich, »Oder wir reden gleich zu viert.«, stimmte sie dann dem Vorschlag zu, »Wenn June ein Indikator ist … könnte ich mir Vorstellen, dass Gwyn oder ich es leichter haben könnten, etwas von den Jugendlichen zu erfahren…«, ihre Lippen wurden leicht schmaler - aber mit wem sich Faith treffen würde oder nicht konnte Connor vermutlich besser beurteilen als sie selbst, »Vielleicht machen wir den Teil Schritt für Schritt…«, es war nie ganz einfach zu raten, wen jemandem vertrauen würde, wenn sie diese Person nicht kannte. Faith konnte genauso gut auf Jasons großer Teddy-Wolf Energie reagieren, wie sie ihm misstrauen konnte, sie sprach offensichtlich mit Connor, auch wenn sie durchaus Vorbehalte gehört hatte - vermutlich hatten die meisten Erwachsenen es nicht einfach bei Jugendlichen, die in diesen Umständen lebten - unmöglich es vorher zu wissen, ohne sie gesprochen zu haben.
»Ich richte es ihr aus.«, bestätigte Tabitha leise. Sie hoffte, dass es genug war, damit June nicht aufgab.
Jugendstrafrecht. Eine eigene Kanne Würmer, »Zum einen versuchen sie sie einzuschüchtern - das haben sie getan, seit dem ersten Verhör.«, gab sie dann zurück und man konnte durchklingen hören, dass es sie wütend machte, »Sie stehen unter hohem Druck zu liefern - Reid war ein einflussreicher Mann in konservativen Kreisen - Teil der Party Leadership in Schottland. Jemand, der sich gut auf Wahlplakaten macht - ein Saubermann für Recht, Ordnung und Familienwerte - das seine eigene Familie so zerrüttet war beschädigt nicht nur ihn, sondern die Tories in Schottland allgemein. Den Medien Gegenüber haben sie Monatelang behauptet, dass June wegen medizinischer Probleme in einer Klinik wäre - alles um nicht zugegeben zu müssen, wie es wirklich steht«
Sie seufzte einmal mehr - sie hatte aufgehört mitzuzählen, »Eine lesbische Stieftochter, die von zu Hause weggelaufen ist und ihn dann getötet hat … eine ganze Menge ist in Aufruf dadurch… CPS braucht einen schnellen, entschiedenen Sieg… am besten durch ein Geständnis und einen Plea Deal der das ganze schnell in der Versenkung verschwinden lässt - damit sie sie als mental instabil hinstellen können und sich niemand mehr Gedanken machen muss, wie sehr ihr Saubermann ihr Leben zur Hölle gemacht hat…«, Tabs knackte mit den Fingerknöcheln, »Ihr Ziel ist es, ein Exempel zu statuieren … entweder indem sie sie einschüchtern, oder öffentlich vorführen… da können sie keine Samthandschuhe gebrauchen… sie zerstört ihr Bild von ihrem Helden… also werfen sie alles auf sie, was im Buch ist…«
Die junge Advokatin atmete tief durch, »Ich habe diverse Motions in Arbeit… Jugendstrafrecht ist die eine davon … «
»Und nein, nichts davon ist fair… sie werfen ihr fast mehr vor, zu existieren und nicht in ihr beschissenes Weltbild zu passen, als Mord…«, grollte sie leise.
Sie schob ihre Gedanken und Pläne zur Seite, als Connor erwähnte, eigentlich jemand anderen gesucht zu haben. Er war auf der Suche nach jemandem, der regelmäßigen Kontakt zu Straßenkindern hatte? Gut, auch wenn er beteuerte nicht selbst Artikel zu schreiben - war er immer noch Teil der Presse - und sicher nicht nur an einem Artikel, »Jemand bestimmtes?«, fragte sie nach, »Ich habe ganz gute Kontakte … in Teilen der Szene, falls du Hilfe brauchst..«, sagte sie dann bewusst etwas vage gehalten - nicht, dass es ein großes Geheimnis war, dass sie durchaus Kontakte zu den jungen Menschen hatte, denen sie geholfen hatte - und den ein oder anderen Gefallen einfordern konnte, wenn es notwendig war, »Wenn Leute auf der Straße verschwinden… könnte das auf mehr Probleme hindeuten.«, Leute, die niemand vermisste, waren vermutlich die leichtesten Opfer für ihre andere Art von Problemgruppe - noch ein Grund, warum sie Menschen wie June helfen und eine Perspektive geben wollte.
Tabs lachte leise, »Ich hatte bis jetzt nicht den Eindruck, dass Gwyn sich beschweren würde, zu viele Baustellen zu haben..«, stellte sie dann fest. Die Reporterin war auch eher jemand, die sich neue Probleme suchte, weil sie ebenso wenig wegschauen konnte, wie Tabs, »Aber ja, redet gerne erst einmal miteinander. Sie kann mich jederzeit anrufen, wenn sie Fragen hat.«, bestätigte sie schließlich, »Oder wir reden gleich zu viert.«, stimmte sie dann dem Vorschlag zu, »Wenn June ein Indikator ist … könnte ich mir Vorstellen, dass Gwyn oder ich es leichter haben könnten, etwas von den Jugendlichen zu erfahren…«, ihre Lippen wurden leicht schmaler - aber mit wem sich Faith treffen würde oder nicht konnte Connor vermutlich besser beurteilen als sie selbst, »Vielleicht machen wir den Teil Schritt für Schritt…«, es war nie ganz einfach zu raten, wen jemandem vertrauen würde, wenn sie diese Person nicht kannte. Faith konnte genauso gut auf Jasons großer Teddy-Wolf Energie reagieren, wie sie ihm misstrauen konnte, sie sprach offensichtlich mit Connor, auch wenn sie durchaus Vorbehalte gehört hatte - vermutlich hatten die meisten Erwachsenen es nicht einfach bei Jugendlichen, die in diesen Umständen lebten - unmöglich es vorher zu wissen, ohne sie gesprochen zu haben.
»Ich richte es ihr aus.«, bestätigte Tabitha leise. Sie hoffte, dass es genug war, damit June nicht aufgab.
Jugendstrafrecht. Eine eigene Kanne Würmer, »Zum einen versuchen sie sie einzuschüchtern - das haben sie getan, seit dem ersten Verhör.«, gab sie dann zurück und man konnte durchklingen hören, dass es sie wütend machte, »Sie stehen unter hohem Druck zu liefern - Reid war ein einflussreicher Mann in konservativen Kreisen - Teil der Party Leadership in Schottland. Jemand, der sich gut auf Wahlplakaten macht - ein Saubermann für Recht, Ordnung und Familienwerte - das seine eigene Familie so zerrüttet war beschädigt nicht nur ihn, sondern die Tories in Schottland allgemein. Den Medien Gegenüber haben sie Monatelang behauptet, dass June wegen medizinischer Probleme in einer Klinik wäre - alles um nicht zugegeben zu müssen, wie es wirklich steht«
Sie seufzte einmal mehr - sie hatte aufgehört mitzuzählen, »Eine lesbische Stieftochter, die von zu Hause weggelaufen ist und ihn dann getötet hat … eine ganze Menge ist in Aufruf dadurch… CPS braucht einen schnellen, entschiedenen Sieg… am besten durch ein Geständnis und einen Plea Deal der das ganze schnell in der Versenkung verschwinden lässt - damit sie sie als mental instabil hinstellen können und sich niemand mehr Gedanken machen muss, wie sehr ihr Saubermann ihr Leben zur Hölle gemacht hat…«, Tabs knackte mit den Fingerknöcheln, »Ihr Ziel ist es, ein Exempel zu statuieren … entweder indem sie sie einschüchtern, oder öffentlich vorführen… da können sie keine Samthandschuhe gebrauchen… sie zerstört ihr Bild von ihrem Helden… also werfen sie alles auf sie, was im Buch ist…«
Die junge Advokatin atmete tief durch, »Ich habe diverse Motions in Arbeit… Jugendstrafrecht ist die eine davon … «
»Und nein, nichts davon ist fair… sie werfen ihr fast mehr vor, zu existieren und nicht in ihr beschissenes Weltbild zu passen, als Mord…«, grollte sie leise.

