25.02.2026, 18:51
Der kleine Aufenthaltsraum sah aus wie ein Schlachtfeld. Holz- und Metallteile lagen verstreut, waren durch die Gewalteinwirkung umhergeflogen. Jetzt flogen sie wieder, nur sortiert auf zwei getrennte Haufen. Hier und da nochmal abgebrochen und voneinander sauber getrennt, größtenteils. Allzu genau nahm Dan es dabei nicht, würde der brennbare Anteil ohnehin gleich in der Feuertonne landen. Was machten da schon ein paar Schrauben? Hauptsache das Metall war rein. Derweilen hatte der andere Gesprächsteilnehmer eine Entscheidung getroffen und sich auf den Weg zum Schrottplatz gemacht. Hätte der Alchemist das gewusst, er hätte dem Reh eine Standpauke gehalten. Doch der kleine Vampir kaschierte seinen strammen Marsch wohlwissentlich. Alles, was Dan mitbekam, war etwas mehr Luftzug.
Belve sprach während seines Walking-Workouts über Willow und Xatory. Einen Assistenten für Low zu finden, konnte nur schwer sein. Einerseits, weil sie es war und derjenige oder diejenige einiges aushalten müsste an Sprüchen und Chaos. Andererseits waren Alchemisten schwer zu finden. Erst recht jene, die bereit waren außerhalb der Loge zu agieren. Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Wie gut für Xatory und Belve, dass der rote Dickschädel ein Feuerteufel war. Der sekundäre Fakt, dass in der Firma einiges fragwürdig und auffällig war, sah Dan bestätigt. Seine Vermutung ging Richtung Vampir-geführtes Unternehmen. Weniger Alchemist, oder ‚reiner‘ Mensch. Das Wohl der Menschheit war jedenfalls weniger das Endziel, wagte er mutig zu behaupten. Sei es drum. Xatory und re:tec hatten eine stille Übereinkunft in beiderseitigem Interesse. Und wer Alchemisten und Vampire gleichermaßen einstellte, nun, da ging sicher spannendes hinter verschlossenen Türen vor sich.
„Möglich.“, war Daniel wenig überrascht dementsprechend. „Sag mal, hast du das Fenster aufgemacht oder sowas?“, fragte er im Anschluss. Die Windgeräusche waren ihm aufgefallen, doch noch vermutete er nichts. Sie hatten schließlich eine Abmachung getroffen: Das nächste Mal, wenn Olivier kam, würde er für immer bleiben. Oder Dan würde ihn einsperren. Das das kleine Reh tatsächlich auf dem Weg zu ihm war, kam ihm daher nicht in den Sinn.
Begünstigend für den Überraschungseffekt kam hinzu, dass der Alchemist ernsthaft überrascht war von der Idee Willow um Date-Tipps zu fragen. Oh, hell no! Die Frau gab die schlimmsten Ratschläge, was das anging. Willow war ein One-Night-Stand-Typ. Keine Frau für Beziehungen. Oh, Jesus Christ… wenn Olivier sie fragen würde… Mother Mary, have mercy. Entsprechend unbegeistert schüttelte Dan den Kopf, rieb sich über das Gesicht und atmete besorgt aus. „Ah, lass das besser mal.“, fing er an, doch je länger er drüber nachdachte, desto spannender fand er die Idee. „Oder, ne, frag sie. Nur wenn sie irgendwas mit Alkohol, Clubs oder Dessous vorschlägt – nimm den Ratschlag nicht ernst. Kurze Röcke, tiefe Ausschnitte und Spitzenunterwäsche sind keine Universallösung. Auch, wenn sie es gerne behauptet.“, grinste er leicht. Der Gedanke, wie Bambi mit Notizblock und Stift sich jedes Wort der Irin aufschrieb, fleißig nickend, hochrote Wangen und Ohren – es hatte schon etwas bezauberndes und Low müsste Dan im Nachhinein jedes Detail berichten.
Ja, doch, das wäre schon lustig.
Belve sprach während seines Walking-Workouts über Willow und Xatory. Einen Assistenten für Low zu finden, konnte nur schwer sein. Einerseits, weil sie es war und derjenige oder diejenige einiges aushalten müsste an Sprüchen und Chaos. Andererseits waren Alchemisten schwer zu finden. Erst recht jene, die bereit waren außerhalb der Loge zu agieren. Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Wie gut für Xatory und Belve, dass der rote Dickschädel ein Feuerteufel war. Der sekundäre Fakt, dass in der Firma einiges fragwürdig und auffällig war, sah Dan bestätigt. Seine Vermutung ging Richtung Vampir-geführtes Unternehmen. Weniger Alchemist, oder ‚reiner‘ Mensch. Das Wohl der Menschheit war jedenfalls weniger das Endziel, wagte er mutig zu behaupten. Sei es drum. Xatory und re:tec hatten eine stille Übereinkunft in beiderseitigem Interesse. Und wer Alchemisten und Vampire gleichermaßen einstellte, nun, da ging sicher spannendes hinter verschlossenen Türen vor sich.
„Möglich.“, war Daniel wenig überrascht dementsprechend. „Sag mal, hast du das Fenster aufgemacht oder sowas?“, fragte er im Anschluss. Die Windgeräusche waren ihm aufgefallen, doch noch vermutete er nichts. Sie hatten schließlich eine Abmachung getroffen: Das nächste Mal, wenn Olivier kam, würde er für immer bleiben. Oder Dan würde ihn einsperren. Das das kleine Reh tatsächlich auf dem Weg zu ihm war, kam ihm daher nicht in den Sinn.
Begünstigend für den Überraschungseffekt kam hinzu, dass der Alchemist ernsthaft überrascht war von der Idee Willow um Date-Tipps zu fragen. Oh, hell no! Die Frau gab die schlimmsten Ratschläge, was das anging. Willow war ein One-Night-Stand-Typ. Keine Frau für Beziehungen. Oh, Jesus Christ… wenn Olivier sie fragen würde… Mother Mary, have mercy. Entsprechend unbegeistert schüttelte Dan den Kopf, rieb sich über das Gesicht und atmete besorgt aus. „Ah, lass das besser mal.“, fing er an, doch je länger er drüber nachdachte, desto spannender fand er die Idee. „Oder, ne, frag sie. Nur wenn sie irgendwas mit Alkohol, Clubs oder Dessous vorschlägt – nimm den Ratschlag nicht ernst. Kurze Röcke, tiefe Ausschnitte und Spitzenunterwäsche sind keine Universallösung. Auch, wenn sie es gerne behauptet.“, grinste er leicht. Der Gedanke, wie Bambi mit Notizblock und Stift sich jedes Wort der Irin aufschrieb, fleißig nickend, hochrote Wangen und Ohren – es hatte schon etwas bezauberndes und Low müsste Dan im Nachhinein jedes Detail berichten.
Ja, doch, das wäre schon lustig.

