24.02.2026, 20:46
Überraschung lag in Belves Stimme. Purpur war in der Tat eine seltene Lieblingsfarbe, erst recht für einen Mann. Der Alchemist grinste breit, tippte mit der Zungenspitze gegen den Eckzahn. Ein Fuß stampfte vergnügt einen Rhythmus. „Ins Rot. Das hättest du auch erraten können.“, lachte er passend zu Belves Kichern. Ein Miauen unterbrach sie, gefolgt von einem kleinen Ächzen. Dan lauschte aufmerksam. „Sind da Katzen bei dir?“, fragte er nach.
Die Freundschaft zu Willow war etwas Einzigartiges. Sie verband mehr als nur ihre Heimat Irland, das Gälische, die Liebe zur Mechanik und Alchemie oder die Freude an Explosionen. Was sie nicht alles erlebt und durchgestanden hatten. Wie lange waren sie Freunde? Über ein Jahrzehnt auf jeden Fall. Fuck, wie die Zeit doch verging. Von partymachenden Studenten, die jede Nacht durchfeierten oder arbeitenden zu… was auch immer die jetzt waren. Früher unzertrennlich, auch räumlich dank des Labors, zu einer Distanz, die sich schwer greifen ließ. Low war immer für ihn da. Auch in den beschissensten Zeiten. Früher hätte er ihr alles anvertraut. Seit jenem Jahr…vieles war anders. Er war anders. Fuck. Seine Gedanken drifteten ab. An gefährliche und schwer zugängliche Gefilde. Shit. Schnell das Gespräch weiterführen.
„Keine Sorge Chaton, ich frage nur harmloses. Der Rest geht nur uns etwas an“, versicherte Bambi. Es wurde gehört, ohne gehört zu werden. Fuck. Kopfschütteln und Nasenwurzel reiben halfen kaum die aufkommende Dunkelheit in Schach zu halten. Fokus, Fokus. Kein Fass aufmachen. Alle Kisten zunageln, den Zugang zuschütten und am besten noch den Schlüssel wegwerfen. Alle Karten verbrennen. Keine Spuren hinterlassen.
„Chaton?...Mon Coeur ...Du klingst bedrückt…“, drang Oliviers Stimme durch den dunklen Schleier in Daniels Kopf. Bloody. Fucking. Hell. Das kleine Goldlöckchen hatte es ihm wohl angehört. Shit. Fucking shit.
„Alles gut.“
Eine Lüge.
„Was willst du Low denn fragen?“
Klare Ablenkungsstrategie.
Dan knetete derart brutal seine Nasenwurzel, dass es rote Spuren hinterließ. Die Augen fest zusammengekniffen und auf die Lippe beißend, mit grenzwertigem Druck. Gott, Konzentration, verdammt! Das hatte er alles schon hinter sich. Genug davon. Fuck it. Scheiß auf die Vergangenheit, die Gegenwart war jetzt und hier. Seine Zukunft war buchstäblich am Telefon. Obwohl der kleine Vampir telefonieren hasste und anfangs noch mit Karteikarten jonglierte. Fuck, er hatte sogar aufgelegt aus Überforderung. Lord Christ, was er jetzt dafür geben würde seine geliebten grünen Smaragde sehen zu können. Sich darin zu ertränken. Shit. Doch das war kein Thema fürs Telefon. Und nichts, was man an einem Abend wie diesen besprach, wenn Belve gleich aufbrechen würde zu was auch immer und wie gefährlich es wirklich wäre, stand auch noch im Raume. Fuck.
Die Freundschaft zu Willow war etwas Einzigartiges. Sie verband mehr als nur ihre Heimat Irland, das Gälische, die Liebe zur Mechanik und Alchemie oder die Freude an Explosionen. Was sie nicht alles erlebt und durchgestanden hatten. Wie lange waren sie Freunde? Über ein Jahrzehnt auf jeden Fall. Fuck, wie die Zeit doch verging. Von partymachenden Studenten, die jede Nacht durchfeierten oder arbeitenden zu… was auch immer die jetzt waren. Früher unzertrennlich, auch räumlich dank des Labors, zu einer Distanz, die sich schwer greifen ließ. Low war immer für ihn da. Auch in den beschissensten Zeiten. Früher hätte er ihr alles anvertraut. Seit jenem Jahr…vieles war anders. Er war anders. Fuck. Seine Gedanken drifteten ab. An gefährliche und schwer zugängliche Gefilde. Shit. Schnell das Gespräch weiterführen.
„Keine Sorge Chaton, ich frage nur harmloses. Der Rest geht nur uns etwas an“, versicherte Bambi. Es wurde gehört, ohne gehört zu werden. Fuck. Kopfschütteln und Nasenwurzel reiben halfen kaum die aufkommende Dunkelheit in Schach zu halten. Fokus, Fokus. Kein Fass aufmachen. Alle Kisten zunageln, den Zugang zuschütten und am besten noch den Schlüssel wegwerfen. Alle Karten verbrennen. Keine Spuren hinterlassen.
„Chaton?...Mon Coeur ...Du klingst bedrückt…“, drang Oliviers Stimme durch den dunklen Schleier in Daniels Kopf. Bloody. Fucking. Hell. Das kleine Goldlöckchen hatte es ihm wohl angehört. Shit. Fucking shit.
„Alles gut.“
Eine Lüge.
„Was willst du Low denn fragen?“
Klare Ablenkungsstrategie.
Dan knetete derart brutal seine Nasenwurzel, dass es rote Spuren hinterließ. Die Augen fest zusammengekniffen und auf die Lippe beißend, mit grenzwertigem Druck. Gott, Konzentration, verdammt! Das hatte er alles schon hinter sich. Genug davon. Fuck it. Scheiß auf die Vergangenheit, die Gegenwart war jetzt und hier. Seine Zukunft war buchstäblich am Telefon. Obwohl der kleine Vampir telefonieren hasste und anfangs noch mit Karteikarten jonglierte. Fuck, er hatte sogar aufgelegt aus Überforderung. Lord Christ, was er jetzt dafür geben würde seine geliebten grünen Smaragde sehen zu können. Sich darin zu ertränken. Shit. Doch das war kein Thema fürs Telefon. Und nichts, was man an einem Abend wie diesen besprach, wenn Belve gleich aufbrechen würde zu was auch immer und wie gefährlich es wirklich wäre, stand auch noch im Raume. Fuck.

