24.02.2026, 13:50
„Purpur. Ein richtig sattes Purpur.“
Die Lieblingsfarbe des Alchemisten war ein Rotviolett, mit wenig Blau darin. Ein sehr spezifischer Ton, weshalb er nirgends in seiner Wohnung vertreten war. Daniel mochte warme Töne, wie Kupfer, Rot und Braun. Erdfarben, ruhige, natürliche Töne. Auch Schwarz war einer seiner Favoriten. Diese Farben fand man überall bei ihm. Nur sein geliebtes Purpur, das war eine Nummer für sich.
„Überrascht?“, fragte der Alchemist mit Hang zu Statistik ruinierenden Vorlieben und Blutgruppen.
„Das heißt, dass sie mir auch ein wenig über dich erzählen kann Chaton?“, jubilierte das freche Reh eindeutig über die neue Faktenlage. Jesus Christ. Das selbstgefällige Grinsen konnte man regelrecht heraushören. Da genoss jemand seine neue kleine Bekanntschaft und die sich auftuenden Möglichkeiten. „Bambi, wenn du irgendwas wissen willst, nur zu, frag Low. Keiner kennt mich so gut wie sie. Wir sind seit dem Studium unzertrennlich. Nur tu es auf eigene Gefahr hin.“, seufzte Dan und fuhr sich durch die dunklen Locken. „Jedenfalls was die Studienzeit angeht.“, fügte er noch hinzu, die Stimme dazu schwer einzuschätzen. Irgendwo zwischen Trauer und Notwendigkeit. Willow war eine der wenigen Konstanten gewesen, selbst, während er im Knast saß. Die Zeit, in der er aufhörte, ihr alles zu erzählen. Seit seinem Logenrauswurf war nichts mehr wie früher und ein Großteil von ihm damals gestorben. Oder langfristig begraben und für tot erklärt.
Bloody hell, nicht, dass es ihn sonderlich stören würde, wenn Low seinem Reh etwas erzählen würde. Im Gegenteil. Würden die zwei sich gut verstehen, wäre das großartig. Ein richtiger Gewinn für alle. Nur… Dan kannte die Rothaarige und ihre ungestüme Art. Oh Lord, wenigstens hatten die zwei nie was miteinander gehabt. Reichte schon, dass Low seine Ex-Freundinnen teilweise zu gut kannte. Das Reh war noch zu Grün hinter den Ohren für die Stories und for fucks sake, wetten Low packte gleich die harten Bandagen aus? Bambi hatte keine Ahnung in was für ein Wespennest er stochern könnte…
„Ernsthaft, du bekommst dann keine Gnade.“, grinste er wohl wissentlich, was er und sie gemeinsam anstellen und bewirken konnten. Gnade Olivier, wenn er recht darüber nachdachte. Wenn sein Vampir und seine beste Freundin zusammenarbeiten würden, stundenlang zusammen in einem Labor… fuck. Der Gedanke freute ihn, für sie beide. Low und Belve wären sicher ein großartiges Team. Er gönnte es beiden. Aber da schlich sich auch ein anderer, bitterer Beigeschmack ein. Ein ungeheuer dunkles, lang verdrängtes Gefühl. Fuck. Kiste. Ab in die Kiste. Oder hatte die verfluchte Radioaktive den ganzen dunklen Keller schon verseucht? Bloody. Fucking. Murder.
Ein Segen, dass sie nur Telefonierten. Über Facetime hätte sich Belvedaire sicher erschreckt was für eine Finsternis sich gerade in Dans Augen breit machte. Seine Miene an ihrem ersten Treffen war ein Witz dagegen. Fuck. Nicht jetzt, nicht hier. Klappe zu, Kisten tot. Einfach den Kellerzugang zubetonieren. Bemüht nicht in alte, toxische Gedankenmühlen abzudriften, massierte er seinen Nasenrücken. Hatte den Kopf nach vorne fallen lassen. Körper angespannt.
„Du weißt schon, dass ich Low dann auch ausfragen werde?“, versuchte er sich auf das Gespräch mit Bambi zu konzentrieren. Bemüht, seine Stimme weiter heiter klingen zu lassen.
Die Lieblingsfarbe des Alchemisten war ein Rotviolett, mit wenig Blau darin. Ein sehr spezifischer Ton, weshalb er nirgends in seiner Wohnung vertreten war. Daniel mochte warme Töne, wie Kupfer, Rot und Braun. Erdfarben, ruhige, natürliche Töne. Auch Schwarz war einer seiner Favoriten. Diese Farben fand man überall bei ihm. Nur sein geliebtes Purpur, das war eine Nummer für sich.
„Überrascht?“, fragte der Alchemist mit Hang zu Statistik ruinierenden Vorlieben und Blutgruppen.
„Das heißt, dass sie mir auch ein wenig über dich erzählen kann Chaton?“, jubilierte das freche Reh eindeutig über die neue Faktenlage. Jesus Christ. Das selbstgefällige Grinsen konnte man regelrecht heraushören. Da genoss jemand seine neue kleine Bekanntschaft und die sich auftuenden Möglichkeiten. „Bambi, wenn du irgendwas wissen willst, nur zu, frag Low. Keiner kennt mich so gut wie sie. Wir sind seit dem Studium unzertrennlich. Nur tu es auf eigene Gefahr hin.“, seufzte Dan und fuhr sich durch die dunklen Locken. „Jedenfalls was die Studienzeit angeht.“, fügte er noch hinzu, die Stimme dazu schwer einzuschätzen. Irgendwo zwischen Trauer und Notwendigkeit. Willow war eine der wenigen Konstanten gewesen, selbst, während er im Knast saß. Die Zeit, in der er aufhörte, ihr alles zu erzählen. Seit seinem Logenrauswurf war nichts mehr wie früher und ein Großteil von ihm damals gestorben. Oder langfristig begraben und für tot erklärt.
Bloody hell, nicht, dass es ihn sonderlich stören würde, wenn Low seinem Reh etwas erzählen würde. Im Gegenteil. Würden die zwei sich gut verstehen, wäre das großartig. Ein richtiger Gewinn für alle. Nur… Dan kannte die Rothaarige und ihre ungestüme Art. Oh Lord, wenigstens hatten die zwei nie was miteinander gehabt. Reichte schon, dass Low seine Ex-Freundinnen teilweise zu gut kannte. Das Reh war noch zu Grün hinter den Ohren für die Stories und for fucks sake, wetten Low packte gleich die harten Bandagen aus? Bambi hatte keine Ahnung in was für ein Wespennest er stochern könnte…
„Ernsthaft, du bekommst dann keine Gnade.“, grinste er wohl wissentlich, was er und sie gemeinsam anstellen und bewirken konnten. Gnade Olivier, wenn er recht darüber nachdachte. Wenn sein Vampir und seine beste Freundin zusammenarbeiten würden, stundenlang zusammen in einem Labor… fuck. Der Gedanke freute ihn, für sie beide. Low und Belve wären sicher ein großartiges Team. Er gönnte es beiden. Aber da schlich sich auch ein anderer, bitterer Beigeschmack ein. Ein ungeheuer dunkles, lang verdrängtes Gefühl. Fuck. Kiste. Ab in die Kiste. Oder hatte die verfluchte Radioaktive den ganzen dunklen Keller schon verseucht? Bloody. Fucking. Murder.
Ein Segen, dass sie nur Telefonierten. Über Facetime hätte sich Belvedaire sicher erschreckt was für eine Finsternis sich gerade in Dans Augen breit machte. Seine Miene an ihrem ersten Treffen war ein Witz dagegen. Fuck. Nicht jetzt, nicht hier. Klappe zu, Kisten tot. Einfach den Kellerzugang zubetonieren. Bemüht nicht in alte, toxische Gedankenmühlen abzudriften, massierte er seinen Nasenrücken. Hatte den Kopf nach vorne fallen lassen. Körper angespannt.
„Du weißt schon, dass ich Low dann auch ausfragen werde?“, versuchte er sich auf das Gespräch mit Bambi zu konzentrieren. Bemüht, seine Stimme weiter heiter klingen zu lassen.

