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Mitternachtsblau
Welcome!
Willkommen in Edinburgh!
Wir sind ein
Urban Fantasy RPG
, das im Jahr 2020 in Edinburgh, Schottland spielt. Hier geht's um Konflikte und Bündnisse zwischen einer alchemistischen Geheimgesellschaft und Vampiren, um die Suche nach Elementaren und einer in Vergessenheit geratenen Form von Magie. Das alles findet abseits des Alltags und in Unwissenheit der normalen Bürger Edinburghs statt. Wer von ihnen wagt einen Blick in eine Welt voller Magie und dunkler Geheimnisse?
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The Scotsman


Telefonat Daniel und Belvedaire
Szenen-Informationen
Charaktere Remi Bernard » Daniel Geraghty
Datum 30.03.2020
Ort Ace Loft
Tageszeit 19:30 pm
#26  
Kein Pastell, nichts Grelles, auch kein Blau oder Violett. Am anderen Ende gingen Belve die Ideen aus. Erwartungsgemäß. Daniel grinste darüber. „Weder noch.“ Wieder blieb die Lieblingsfarbe des Alchemisten unerraten. „Hast du noch Ideen oder gibst du auf?“, amüsierte er sich weiter.



Ohne Zögern schrillte ein fröhliches Ja durch den Hörer. Jesus Christ, es erschrak Dan beinahe. Er zuckte überrascht ein wenig zusammen, blinzelte kurz, sah irritiert auf sein Handy und lachte dann. „Wir können auf jedem Sofa, dass wir finden und nett aussieht eine Weile Probesitzen…“, gluckste sein geliebter Vampir. Das der Vorschlag auf extrem fruchtbaren Boden fallen würde, hatte Daniel nicht geahnt. Umso mehr freute es ihn. „Sicherlich.“, bestätigte er Belves Idee. „Das und noch anderes…“, raunte er spielerisch hinterher. Ein kleiner Scherz, eine Hommage an ihre bisherigen Couch-Momente. Schließlich hatten sie bisher weniger einfach nur auf einem Sofa gesessen. Besser, das neue Sitzmöbel entsprach daher einigen weiteren Kriterien – nur für den Fall.



Der Elefant im Raum wurde gekonnt von beiden ignoriert. Es war besser für den Moment. Ohnehin gab es nichts neues zu sagen zu dem Thema. Es stand außer Frage, dass Belvedaire gehen würde und dass Dan ihn weder aufhalten noch begleiten konnte. Eine verzwickte Lage, die die Stimmung nur ruinieren würde und das würde vieles nur erschweren. Nein, ab in eine Kiste damit. Eine, die selbst fest verschlossen und in den hintersten Winkel verbannt radioaktiv zu sein schien. Eine drohende Vorahnung, die sich breit machte. Fuck. Ablenken. Biochemie. Labor. Verrückte Rothaarige. Bambi klang erstaunt, beinahe etwas ungläubig. „Ja, wieso?“, fragte Dan skeptisch zurück. Was hatte sein kleines Reh plötzlich. Ah…warte…fuuuck… Low arbeitet für Xatroy. Belve auch. Lord, have mercy…


„Willow….Willow Hannigan. Kennst du sie?“, kam der Name der Sklaventreiberin ans Tageslicht.

Ah, fuuuuuck.


Dan knallte den schmalen Rand seines Handys ein paar Mal gegen seine Stirn. Das Universum war ein fucking Verräter und garantiert auf Drogen. Was zur Hölle sollte das jetzt?! Ausgerechnet Lows Assistent musste Bambi sein? Jesus fucking Christ, and bloody Mother Mary… Fuuuuuuuuck!


Er warf den Kopf in Nacken, das Ausatmen mehr ein frustriertes Seufzen. Fuck. Fuck. Fuck. Er schloss gequält die Augen, tippte mit dem Handy weiter gegen seine Stirn, während sein Verstand Overtime im Panikmodus machte. Jesus Christ…das war problematisch. Ein absolutes Chaos. Ein fucking Alptraum auf Steroiden. Bei aller Liebe zu Low, ausgerechnet sie und sein scheues Reh? Bloody hell, das würde in einem Blutbad enden…ein symbolisches. Gott, womit hatte er das verdient? Oder Olivier?! Fuck.


Der Alchemist atmete noch einmal tief durch, ehe er das Handy wieder ans Ohr legte. Bemüht um einen ruhigen Tonfall, möglichst neutral, kein Drama draus machen. Ruhig bleiben. Ganz ruhig. Was sollte da schon schief gehen? Seine beste, nymphomanische Freundin, die ihm gerade erst geraten hatte Sex zu haben, um seiner vorzeitigen Alterung entgegenzuwirken und sein Vampir-Verlobter, den er genau genommen gerade erst zwei Wochen kannte. Super. Zwei Fragemonster unter sich. Ein alchemieliebender Super-Nerd-Vampir und eine verrückte, moralisch fragwürdige Alchemistin – die eindeutig zu viel über ihn wusste. Oh, Lord…

„Ahm…besser du sagst es ihr noch nicht. Das…ehm…könnte sonst interessant enden…“, rang Dan um passende Worte. Fuuuuck. Er seufzte geschlagen, rieb sich die Nasenwurzel und kniff dabei die Augen zusammen. „For fucks sake, wie hast du es geschafft von all den Wissenschaftlern bei euch ausgerechnet bei Low zu landen?“, grummelte er mit einer Mischung aus Resignation und Anerkennung der Situationskomik. Ein kosmischer Witz auf seine Kosten. „Sie war nicht nur meine Laborpartnerin. Sie ist meine beste Freundin. Hör mir daher jetzt gut zu: Lass sie bloß nicht an dir herumexperimentieren ODER dich ausfragen. Geh bloß niemals drauf ein. Entweder du landest unfreiwillig unter ihr – bei deinem Glück wird sie es versuchen. Sie hat nicht umsonst ihren Ruf und unterschätz nie ihren Drang nach sexuellen Abenteuern und Sprüchen - oder sie kriegt auf ihre Art und Weise alles aus dir heraus. Alles. Und bei Gott, ich hab echt besseres vor als mir bis ans Ende meines Lebens ihre dummen Sexsprüche anzuhören.“ Nicht, dass er glaube, Belve würde ihm untreu oder Low wissentlich sich an seinen Vampir ranmachen. Aber sollte Bambi irgendwas unabsichtlich über die Lippen kommen…oh fuck no. Das wollte er sich nicht mal ausmalen. Der Gedanke schüttelte ihn.

„Ich sollte besser mal mit ihr reden…“, stellte er schlussendlich fest. Jetzt, wo es fest und offiziell mit ihnen war, war es ohnehin nur eine Frage der Zeit, bis Low eingeweiht wurde in das tatsächliche Ausmaß. Bloody hell, wetten sie würde behaupten, sie hätte es gewusst und Recht behalten?


Fuck.





Erwähnt: Willow Hannigan
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Nachrichten in diesem Thema
RE: Telefonat Daniel und Belvedaire - von Daniel Geraghty - 22.02.2026, 20:33



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