17.02.2026, 15:54
An solch eine Art Gespräch? Dan merkte auf. Was zur Hölle meinte Belve denn damit? Das Gespräch war doch jugendfrei gewesen und allzu sehr hatte er das kleine Reh doch gar nicht provoziert. Aus seiner Sicht. Allmählich sollte auch dem naiven Goldlöckchen aufgefallen sein, dass es der Alchemist faustdick hinter den Ohren hatte und wenig Hemmungen besaß, was seine Sexualität anging. Oder Anspielungen darauf. Oder Tease. Oder…ah, Sekunde. Das schelmische Grinsen nahm wieder eine Nuance dunkel und verführerisch an.
„Was meinst du? Hattest du etwa zweideutige Gedanken?“, raunte er erneut ins Telefon. Wie er es dabei schaffte tatsächlich unschuldig zu klingen, trotz der Tiefe und der Betonung, wusste wohl nur der Alchemist selbst. Es glich jedenfalls an pure Alchemie. Schamloses, laszives Teasen kombiniert mit einer engelsgleichen Unschuld – in diesem dunklen Timbre, der den Vampir herrlich aus dem Konzept brachte.
Bambis Fragen klangen diesmal normal, ohne Ablesen. Sieh an, er konnte es also auch ohne seine Kärtchen schaffen. Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten kam das Gespräch langsam ins Rollen. „Nein, der Besitzer will nur ein bisschen protzen.“ So viel zum Wagen. Maschinen hatten die wunderbare Eigenschaft, dass man sie einfach und schnell reparieren konnte. Passendes Ersatzteil her und gut ist. Mit einem Menschen, oder einer Schulter, sah das anders aus. Dan murrte etwas, da Belve auf eine Antwort bestand. „Weder schlimmer noch besser.“, seufzte er geschlagen. „Vielleicht ein bisschen schlimmer, seit du gegangen bist. Aber nichts im Vergleich zu gestern Abend. Es gab viel zu tun beim Umbau.“ Und der Mechaniker war miserabel darin sich zu schonen. „Deine kalten Hände wären jetzt auf jeden Fall verflucht angenehm.“, griente er leicht. Selbst ohne Kühlfunktion – ihm wäre es lieber Bambi wäre hier und nicht weiß Gott wo.
"Ich habe überlegt ob ein paar Pflanzen vielleicht das fehlende Tageslicht ersetzen könnten...Ein paar Grünpflanzen und drum herum einige kleine Lichtquellen.", offenbarte der Franzose seine Vision. Dan dacht einen Moment darüber nach. Machbar wäre es. Ob es das Gefühl von Tageslicht ersetzten könnte, sei dahingestellt. Aber damit hatte er sich längst abgefunden, mit der Dunkelheit. „Klar, lässt sich machen. Wo sollen die denn hin?“, ging er auf die Idee ein. Bambi wollte Pflanzen und kleine Lichtquellen, also würde es Pflanzen und kleine Lichtquellen geben. So einfach. Blieb nur die Frage, wo und je nachdem wie es mit der Stromversorgung aussehen würde.
„Möchtest du außer den Pflanzen etwas haben?“, fragte er sogleich weiter. Bisher war seine Wohnung eben genau das: seins. Jetzt musste daraus ihres werden. Die Vorhänge und Rollos waren dabei pragmatischer Natur und wohl kaum etwas, dass man als ‚Oliviers‘ zählen konnte. „Irgendwas, ohne das du nicht leben könnest oder schon immer wolltest?“, gab er als Hilfestellung noch mit. Derweilen klemmte er das Handy zwischen Ohr und Schulter, stellte den verhassten Stuhl umgedreht auf den Tisch und machte sich daran das verfluchte Abbild einer grausamen Situation auseinander zu nehmen. Metall brannte bekanntlich schlecht. Aber was brennen konnte…das würde gleich draußen brennen. Das Metall würde brav korrekt entsorgt werden. Nichts war leichter als das auf einem Schrottplatz und für re:tec. Während der Stuhl in seine Einzelteile zerlegt und nach Material getrennt wurde, machte sich ein intrusiver Gedanke breit. Wozu eigentlich ordentlich arbeiten, wenn eh alles im Feuer oder Müll landen würde? Oh, fucking bloody hell.
Kurzerhand schob er den halb demontierten Stuhl über die Tischkante, ließ ihn zu Boden fallen.
„Wird mal kurz etwas laut.“, warnte er Belve vor und gab dem kleinen Impuls der Zerstörung nach. Den Stuhl eintreten war wahrlich viel befriedigender.
„Was meinst du? Hattest du etwa zweideutige Gedanken?“, raunte er erneut ins Telefon. Wie er es dabei schaffte tatsächlich unschuldig zu klingen, trotz der Tiefe und der Betonung, wusste wohl nur der Alchemist selbst. Es glich jedenfalls an pure Alchemie. Schamloses, laszives Teasen kombiniert mit einer engelsgleichen Unschuld – in diesem dunklen Timbre, der den Vampir herrlich aus dem Konzept brachte.
Bambis Fragen klangen diesmal normal, ohne Ablesen. Sieh an, er konnte es also auch ohne seine Kärtchen schaffen. Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten kam das Gespräch langsam ins Rollen. „Nein, der Besitzer will nur ein bisschen protzen.“ So viel zum Wagen. Maschinen hatten die wunderbare Eigenschaft, dass man sie einfach und schnell reparieren konnte. Passendes Ersatzteil her und gut ist. Mit einem Menschen, oder einer Schulter, sah das anders aus. Dan murrte etwas, da Belve auf eine Antwort bestand. „Weder schlimmer noch besser.“, seufzte er geschlagen. „Vielleicht ein bisschen schlimmer, seit du gegangen bist. Aber nichts im Vergleich zu gestern Abend. Es gab viel zu tun beim Umbau.“ Und der Mechaniker war miserabel darin sich zu schonen. „Deine kalten Hände wären jetzt auf jeden Fall verflucht angenehm.“, griente er leicht. Selbst ohne Kühlfunktion – ihm wäre es lieber Bambi wäre hier und nicht weiß Gott wo.
"Ich habe überlegt ob ein paar Pflanzen vielleicht das fehlende Tageslicht ersetzen könnten...Ein paar Grünpflanzen und drum herum einige kleine Lichtquellen.", offenbarte der Franzose seine Vision. Dan dacht einen Moment darüber nach. Machbar wäre es. Ob es das Gefühl von Tageslicht ersetzten könnte, sei dahingestellt. Aber damit hatte er sich längst abgefunden, mit der Dunkelheit. „Klar, lässt sich machen. Wo sollen die denn hin?“, ging er auf die Idee ein. Bambi wollte Pflanzen und kleine Lichtquellen, also würde es Pflanzen und kleine Lichtquellen geben. So einfach. Blieb nur die Frage, wo und je nachdem wie es mit der Stromversorgung aussehen würde.
„Möchtest du außer den Pflanzen etwas haben?“, fragte er sogleich weiter. Bisher war seine Wohnung eben genau das: seins. Jetzt musste daraus ihres werden. Die Vorhänge und Rollos waren dabei pragmatischer Natur und wohl kaum etwas, dass man als ‚Oliviers‘ zählen konnte. „Irgendwas, ohne das du nicht leben könnest oder schon immer wolltest?“, gab er als Hilfestellung noch mit. Derweilen klemmte er das Handy zwischen Ohr und Schulter, stellte den verhassten Stuhl umgedreht auf den Tisch und machte sich daran das verfluchte Abbild einer grausamen Situation auseinander zu nehmen. Metall brannte bekanntlich schlecht. Aber was brennen konnte…das würde gleich draußen brennen. Das Metall würde brav korrekt entsorgt werden. Nichts war leichter als das auf einem Schrottplatz und für re:tec. Während der Stuhl in seine Einzelteile zerlegt und nach Material getrennt wurde, machte sich ein intrusiver Gedanke breit. Wozu eigentlich ordentlich arbeiten, wenn eh alles im Feuer oder Müll landen würde? Oh, fucking bloody hell.
Kurzerhand schob er den halb demontierten Stuhl über die Tischkante, ließ ihn zu Boden fallen.
„Wird mal kurz etwas laut.“, warnte er Belve vor und gab dem kleinen Impuls der Zerstörung nach. Den Stuhl eintreten war wahrlich viel befriedigender.

