16.02.2026, 21:07
„Entschuldige?…..Dafür hab ich keine Karteikarten…“
Karteikarten.
Lauter farbcodierte Karteikarten und Belvedaire mittendrin. Wie im Labor, umringt von einem Haufen Papier und einer winzigen, ordentlichen Handschrift darauf. Rundherum, fein säuberlich auf Stapeln sortiert. Jeder der Stapel, all die Stunden mühevoller Vorbereitung, unnütz gegen den Alchemisten. Sodass der kleine Vampir sich das blonde Haar raufte. Verzweifelt, hoffnungslos verloren und mit großen, grünen, flehenden Augen. Eine süße Verzweiflung, herzerwärmend und magisch anziehend. Das Reh im Scheinwerferlicht.
Das war das Bild in Daniels Kopf.
Und, bloody hell, hatte er seine helle Freunde daran.
„Hattest du ernsthaft geglaubt, dass könnte funktionieren?“, die Stimme warm, wie eine Umarmung. „Bambi…“, ein leicht tadelnder wie amüsierter Tonfall. „Haben dich deine bisherigen Feldforschungen nicht eines Besseren belehrt?“, da kam der Schalk eindeutig wieder durch. „Gegen mich kommst du damit nicht an.“ Aber genug der Belve-Quälerei. Vorerst.
Er ließ Belve eine kleine Pause, in der er sich wieder seinem Kaffeebecher widmete. Der sich als Verräter erwies. Kein Kaffee mehr. Fuck. Notgedrungen bequemte sich der Alchemist zur Kaffeemaschine. Die, in dem kleinen Nebenraum, wo sie während ihrer zweiten Begegnung ihre eskalierende Unterhaltung geführt hatten. Der verhasste Stuhl stand artig unter den Tisch geschoben da. Der, über den sein Vampir stürzte. Ah…vielleicht sollte er den Stuhl und den Tisch gleich mit verbrennen. Wirklich ansehen mochte er nichts davon mehr. Es erinnerte ihn nur wieder und wieder an einen seiner Höllenmomente. Während die Kaffeemaschine brummte, lehnte Dan sich gegen die Küchenzeile.
„Wieso hattest du nochmal geglaubt ich würde mich vom Dach stürzen wollen?“, fragte er dann hörbar in Gedanken. Irgendwo zwischen ernsthafter Nachfrage und laut Denken. Unklar, ob er eine Antwort erwartete oder nicht. Es beschäftigte ihn nur hin und wieder. Woher kam dieser Eindruck? Wirkte er derart suizidal oder lebensmüde? Fuck. Wann immer er daran dachte, fuchste es ihn. Nicht, dass er im Nachhinein groß was gegen das Ende der Nacht und deren Folgen einzuwenden hätte. Ganz im Gegenteil. Nur war es ein überaus merkwürdiger und verstörender Start ihrer kometenhaften Beziehung gewesen.
Neben ihm piepte die Kaffeemaschine und verkündete das Ende ihrer Arbeit. Damit riss sie Dan aus seinen Gedanken.
"Eigentlich irgendwas Spannendes unter deinen Karteikarten?", lenkte der Alchemist das Gespräch wieder auf leichtere Bahnen. Kaffee, er sollte mehr Koffein zu sich nehmen. Vielleicht half das gegen den Blues, den dieser fucking Raum auslöste. Kaffeebecher in Hand ging es zurück zum Wagen.
Karteikarten.
Lauter farbcodierte Karteikarten und Belvedaire mittendrin. Wie im Labor, umringt von einem Haufen Papier und einer winzigen, ordentlichen Handschrift darauf. Rundherum, fein säuberlich auf Stapeln sortiert. Jeder der Stapel, all die Stunden mühevoller Vorbereitung, unnütz gegen den Alchemisten. Sodass der kleine Vampir sich das blonde Haar raufte. Verzweifelt, hoffnungslos verloren und mit großen, grünen, flehenden Augen. Eine süße Verzweiflung, herzerwärmend und magisch anziehend. Das Reh im Scheinwerferlicht.
Das war das Bild in Daniels Kopf.
Und, bloody hell, hatte er seine helle Freunde daran.
„Hattest du ernsthaft geglaubt, dass könnte funktionieren?“, die Stimme warm, wie eine Umarmung. „Bambi…“, ein leicht tadelnder wie amüsierter Tonfall. „Haben dich deine bisherigen Feldforschungen nicht eines Besseren belehrt?“, da kam der Schalk eindeutig wieder durch. „Gegen mich kommst du damit nicht an.“ Aber genug der Belve-Quälerei. Vorerst.
Er ließ Belve eine kleine Pause, in der er sich wieder seinem Kaffeebecher widmete. Der sich als Verräter erwies. Kein Kaffee mehr. Fuck. Notgedrungen bequemte sich der Alchemist zur Kaffeemaschine. Die, in dem kleinen Nebenraum, wo sie während ihrer zweiten Begegnung ihre eskalierende Unterhaltung geführt hatten. Der verhasste Stuhl stand artig unter den Tisch geschoben da. Der, über den sein Vampir stürzte. Ah…vielleicht sollte er den Stuhl und den Tisch gleich mit verbrennen. Wirklich ansehen mochte er nichts davon mehr. Es erinnerte ihn nur wieder und wieder an einen seiner Höllenmomente. Während die Kaffeemaschine brummte, lehnte Dan sich gegen die Küchenzeile.
„Wieso hattest du nochmal geglaubt ich würde mich vom Dach stürzen wollen?“, fragte er dann hörbar in Gedanken. Irgendwo zwischen ernsthafter Nachfrage und laut Denken. Unklar, ob er eine Antwort erwartete oder nicht. Es beschäftigte ihn nur hin und wieder. Woher kam dieser Eindruck? Wirkte er derart suizidal oder lebensmüde? Fuck. Wann immer er daran dachte, fuchste es ihn. Nicht, dass er im Nachhinein groß was gegen das Ende der Nacht und deren Folgen einzuwenden hätte. Ganz im Gegenteil. Nur war es ein überaus merkwürdiger und verstörender Start ihrer kometenhaften Beziehung gewesen.
Neben ihm piepte die Kaffeemaschine und verkündete das Ende ihrer Arbeit. Damit riss sie Dan aus seinen Gedanken.
"Eigentlich irgendwas Spannendes unter deinen Karteikarten?", lenkte der Alchemist das Gespräch wieder auf leichtere Bahnen. Kaffee, er sollte mehr Koffein zu sich nehmen. Vielleicht half das gegen den Blues, den dieser fucking Raum auslöste. Kaffeebecher in Hand ging es zurück zum Wagen.

