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Mitternachtsblau
Welcome!
Willkommen in Edinburgh!
Wir sind ein
Urban Fantasy RPG
, das im Jahr 2020 in Edinburgh, Schottland spielt. Hier geht's um Konflikte und Bündnisse zwischen einer alchemistischen Geheimgesellschaft und Vampiren, um die Suche nach Elementaren und einer in Vergessenheit geratenen Form von Magie. Das alles findet abseits des Alltags und in Unwissenheit der normalen Bürger Edinburghs statt. Wer von ihnen wagt einen Blick in eine Welt voller Magie und dunkler Geheimnisse?
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The Scotsman


Do you know something about June?
Or what we can do about this?
Szenen-Informationen
Charaktere Connor Gardner » Tabitha McAllister
Datum 01.04.2020
Ort via Telefon
Tageszeit abends/spätabends
#10  
Die junge Advokatin atmete definitiv schneller, während sie langsam den Kopf schüttelte. Sie hatte die freie Hand zur Faust geballt. Wegsehen. Nein, sie war nie jemand gewesen, die wegsah. Nicht bei Dingen, die wütend machten. Nicht bei Dingen, vor denen sie Angst hatte. Es gab bereits zu viele Menschen, die weg sahen, die es, bei was auch immer die Fassade war, bewenden ließen und gar nicht mehr wissen wollten. Nicht sie. Niemals sie. Selbst wenn sie ihre Befürchtungen außen vor ließ - allein die Tatsache, dass ihr Stiefvater June geschlagen hatte, reichte ihr. Aber es war ein weiter Weg zwischen Motiv und Selbstverteidigung. Tabs seufzte leise.

»Ich werde nicht wegsehen.«, bestätigte sie dann, da Connor ihre Mimik am Telefon nicht wirklich sehen konnte, »Ich werde dem allen Folgen, wohin auch immer es führt und ich werde für sie kämpfen - mit allem, was ich habe.«, es klang ein bisschen, wie ein Schwur - es war ihr wichtig. So viele Menschen hatten June im Stich gelassen - sie hatte nicht vor, eine von ihnen zu sein.

Sie nickte langsam, »Mein Budget hängt an einem Schuhbändel…«, sagte sie dann leise, »June hat kein Vermögen, da sie achtzehn ist, ist ihre Familie nicht mehr zu Unterhalt verpflichtet - besonders nicht in diesem Fall - also hängst sie allein an Beihilfen.«, die meisten ihrer Mandantinnen taten das, »Selbst wenn ich mit jemand anders arbeiten wollte, hätte ich nicht die Mittel, einen Investigator zu bezahlen, der mir keinen Friends & Family Discount gibt…«, genau genommen hatte sie selbst dazu nicht die Mittel - die FLSU konnte ihr nicht einmal genug Ermittler-Stunden zur Verfügung stellen, um ein paar Standard Background Checks zu machen - aber sie würde Jason1) nicht sagen, dass sie ihn in diesem Fall wohl relativ bald aus ihrer eigenen Tasche bezahlen würde - also konnte sie es Connor auch nicht sagen. Sie seufzte erneut. Sie seufzte viel, dieser Tage.

»Aber selbst wenn das nicht der Fall wäre - zum einen ist er einer der Besten - und zum anderen kann ich ihm vertrauen. Und ich weiß, dass es für ihn mehr als ein Job ist…«, der letzte Teil war ihr wichtig.

Sie konnte nur hoffen, dass Connor recht hatte, und sie eine Chance hatte, sich sowohl Junes Vertrauen, als auch das ihrer Freunde zu verdienen. Sie wollte wirklich helfen, aber ihr war auch klar, dass eine Menge Leute, von denen Jugendliche wie diese enttäuscht worden waren, ihnen gesagt haben würden, dass sie helfen wollten. Man landete nicht auf der Straße, wenn man gute Erfahrungen mit Leuten hatte, die einem helfen wollten. Leider.

Faith. Junes Freundin hatte also einen Namen. Und ein schlechtes Gewissen. Etwas, was sie im Hinterkopf behalten würde - vielleicht gab es ihr einen Zugang, eine Gemeinsamkeit. Aber es war schwer zu sagen. Vor allem aber gab es ihr eine Möglichkeit, Fragen zu stellen - naturgemäß hatte sie Verbindungen in die schattigeren Seiten der Jugendszene der Stadt, wenn der Name jemandem etwas sagte… konnte sie vielleicht mehr herausfinden, selbst wenn niemand direkt mit Ihr redete. Oder Jason konnte es. Bis jetzt sagte ihr der Name nicht viel, »Es klingt, als ob ihr June wichtig ist…«, sagte sie schließlich leise, »Weißt du… wie sie zueinander stehen?«, fragte sie dann vorsichtig, »Ich weiß, das June eine Freundin hat, aber sie hat mir ihren Namen nicht gesagt…«, Junes mögliche Freundin war vielleicht eines der wichtigsten Puzzlestücke - die eine Person, der sie vielleicht mehr anvertraut hatte - und die sich genug Sorgen um sie machte, um mit ihr zu sprechen. Sie konnte es zumindest hoffe.

Sie schwieg einen Moment und musste nachdenken. Konnte Connor zu ihr. War es eine gute Idee?

»Was den ersten Teil betrifft, möglicherweise… du hast Presse Credentials und es gibt definitiv öffentliches Interesse… vielleicht bleibt uns ohnehin nicht viel, als vor die Geschichte zu kommen, bevor sie jemand anders aufnimmt…«, dachte sie schließlich laut, »Ich weiß nicht, ob CPS das absegnen würde… kommt wahrscheinlich sehr darauf an, wann - und was sie glauben, was euer Ansatz ist. Sie werden kein Interesse haben, dass jemand June in einem guten Licht darstellen lässt und ihnen den Jury Pool vergiftet, bevor die Jury gesetzt ist…«, sie im Gegenzug hatte teilweise ein Interesse daran - solange es nicht die besten Juroren als befangen ausschloss, »Es könnte einfacher werden, nachdem der Prozess beginnt. Dann können sie die Öffentlichkeit nicht ohne weiteres ausschließen… außer ich schaffe es, dass sie June doch nch nach Jugendstrafrecht behandeln…«, sie knirschte leise mit den Zähnen - etwas, was CPS sehr hart ausgeschlossen hatte - und was sie maßlos ärgerte - dämliche Hardliner.

»Ich kann sie wissen lassen, dass ihre Freundinnen an sie denken.«, sagte sie schließlich leise, »Ich denke das kann nur helfen.«, so allein wie June sich aktuell zu fühlen schien…

»Ich hatte überlegt, Gwyn um Hilfe zu bitten. Wir brauchen mehr Ressourcen, um das Leben des Stiefvaters umzugraben - aber die Familie redet nur sehr vorsichtig mit mir und tut alles, um das Image des konservativen Saubermanns zu erhalten… vielleicht hätte die Presse hier viel mehr Chancen… und im Gegensatz zu June, kann euch daran niemand hindern… und wenn ihr … ein bisschen kreativ seit, was Heldenverehrung betrifft…«, sie schmunzelte etwas, »Wärst du zu so etwas bereit?«, fragte sie schließlich - es war keine einfach zu fragende Sache - einen beliebten Politiker, der obendrein ermordet worden war, durch den Schlamm zu ziehen, würde wohl nicht jeder Chefredakteur mit Freude sehen - egal wie sehr Tabs sich sicher war, dass genug Schlamm von ganz allein kleben bleiben würde, wenn man hinter die Fassade blickte.

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1) Jason McAllister
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Nachrichten in diesem Thema
RE: Do you know something about June? - von Tabitha McAllister - 15.02.2026, 12:31



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