14.02.2026, 09:40
Connor hörte schnell heraus, dass es eine gute Idee gewesen war, bei Tabitha nachzufragen. Denn sie wusste etwas. Und es überraschte ihn weder, dass sie nicht vollkommen frei sprechen konnte oder wollte, noch dass die Sache wirklich problematisch zu werden schien. Und doch glaubte er zumindest zu verstehen, welches Ausmaß an Gewalt sie andeutete. Es deckte sich mit Faiths Befürchtungen. Kaum vorstellbar, dass Leute überhaupt fähig waren, der eigenen Familie schlimme Dinge anzutun.
„Ich sehe, wieso du es nicht erwähnt haben möchtest, weil das June noch mehr in die Rolle der Mörderin drängt, aber wenn dort solche Sachen passieren, kann man auch nicht wegsehen, oder?“
Was sicherlich kein neuer Gedanke für Tabs war. Connor wollte sich gar nicht vorstellen, in welchen Zwiespalt sie das bringen würde.
„Jason hängt in dem Fall mit drin?“ Das war vermutlich gut, denn Jason würde zumindest neutralere Informationen zusammenzutragen versuchen. Und ehrlich gesagt war Connor auch ganz froh, dass Tabitha ein bisschen fähige Rückendeckung hatte. Und er selbst könnte Faith zumindest sagen, dass sich mehr als nur eine Person, der Connor vertraute, damit beschäftigte.
„So klingt es, ja.“ June würde sicherlich so lange wie möglich den Mund halten, den Eindruck hatte Connor auch gewonnen nach dem, was Faith so erzählt hatte. Genauso wie er den Punkt mit dem Vertrauen bestätigen konnte. Das wusste er von Elijah und Faith.
„Damit tun sie sich schwer“, bestätigte er also auch das. „Aber wenn es jemand schafft, dann du.“ Zumindest in Kombination mit der Tatsache, dass June sich auf Dauer gar nichts anderes würde leisten können als Tabitha zu vertrauen.
„Ziemlich sicher“, meinte er dann. „Sie … Faith schien sich eher vorzuwerfen, nicht dabei gewesen zu sein. Ich glaube, sie hat ein ziemlich schlechtes Gewissen, nicht auf ihre Freundin aufgepasst zu haben.“ So war es ihm zumindest erschienen und ja, das hätte alles natürlich auch gespielt sein können, aber davon ging Connor nicht aus. So fühlte es sich nicht an. Was hätte Faith davon, ihn mit irgendetwas zu beschäftigen, wo er doch sowieso kein Problem für diese Gruppe war und ihnen sogar helfen wollte?
„Ich werde versuchen das möglich zu machen. Faith weiß, dass ich vermute, wer June vertreten könnte und dass ich das für eine gute Sache halte, wenn es wirklich so ist.“ Wie es sich nun eben herausgestellt hatte. „Ich werde tun, was ich kann, damit sie sich mit dir unterhält.“
Das hatte er befürchtet. Dabei würde Faith zu sehen June vermutlich wirklich aufbauen. So einen Backgroundcheck könnte Faith wohl nicht gebrauchen. Er überlegte einen Moment. „Käme ich zu ihr?“, fragte er dann. „Oder würde eine unbekannte Person nur noch mehr Aufmerksamkeit auf die Sache ziehen? Vor allem, wenn sie Verbindungen zwischen uns sehen würden?“ Dann wäre das vermutlich alles nicht mehr so hilfreich.
Dass es auch für ihn selbst schnell zumindest aufwendig werden könnte, in so einem Fall aufzuscheinen, bedachte er an dieser Stelle im ersten Augenblick nicht. Dazu wollte er viel zu sehr überlegen, was wem helfen könnte.
„Das ist ein Anfang“, meinte er dann. „Dann kannst du ihr zumindest sagen, dass Kontakt zu Faith besteht. Dass sie sich Sorgen macht und helfen möchte, oder?“ Das waren ja erst mal keine brisanten Dinge, sondern Äußerungen, die jede Freundin übermitteln lassen würde und die vielleicht sogar ein bisschen halfen. „Und klar. Faith wird sowieso nicht gerade die größten Geheimnisse über so einen Weg teilen, denke ich. Sie ist sehr vorsichtig bei diesen Dingen.“ Wie Connor bei der Handy-Sache bereits hatte feststellen dürfen. „Aber ich richte ihr das so aus.“ Genauso wie das Interesse an einem Treffen. Mehr konnte er zum jetzigen Zeitpunkt dann wohl auch nicht tun.
„Ich sehe, wieso du es nicht erwähnt haben möchtest, weil das June noch mehr in die Rolle der Mörderin drängt, aber wenn dort solche Sachen passieren, kann man auch nicht wegsehen, oder?“
Was sicherlich kein neuer Gedanke für Tabs war. Connor wollte sich gar nicht vorstellen, in welchen Zwiespalt sie das bringen würde.
„Jason hängt in dem Fall mit drin?“ Das war vermutlich gut, denn Jason würde zumindest neutralere Informationen zusammenzutragen versuchen. Und ehrlich gesagt war Connor auch ganz froh, dass Tabitha ein bisschen fähige Rückendeckung hatte. Und er selbst könnte Faith zumindest sagen, dass sich mehr als nur eine Person, der Connor vertraute, damit beschäftigte.
„So klingt es, ja.“ June würde sicherlich so lange wie möglich den Mund halten, den Eindruck hatte Connor auch gewonnen nach dem, was Faith so erzählt hatte. Genauso wie er den Punkt mit dem Vertrauen bestätigen konnte. Das wusste er von Elijah und Faith.
„Damit tun sie sich schwer“, bestätigte er also auch das. „Aber wenn es jemand schafft, dann du.“ Zumindest in Kombination mit der Tatsache, dass June sich auf Dauer gar nichts anderes würde leisten können als Tabitha zu vertrauen.
„Ziemlich sicher“, meinte er dann. „Sie … Faith schien sich eher vorzuwerfen, nicht dabei gewesen zu sein. Ich glaube, sie hat ein ziemlich schlechtes Gewissen, nicht auf ihre Freundin aufgepasst zu haben.“ So war es ihm zumindest erschienen und ja, das hätte alles natürlich auch gespielt sein können, aber davon ging Connor nicht aus. So fühlte es sich nicht an. Was hätte Faith davon, ihn mit irgendetwas zu beschäftigen, wo er doch sowieso kein Problem für diese Gruppe war und ihnen sogar helfen wollte?
„Ich werde versuchen das möglich zu machen. Faith weiß, dass ich vermute, wer June vertreten könnte und dass ich das für eine gute Sache halte, wenn es wirklich so ist.“ Wie es sich nun eben herausgestellt hatte. „Ich werde tun, was ich kann, damit sie sich mit dir unterhält.“
Das hatte er befürchtet. Dabei würde Faith zu sehen June vermutlich wirklich aufbauen. So einen Backgroundcheck könnte Faith wohl nicht gebrauchen. Er überlegte einen Moment. „Käme ich zu ihr?“, fragte er dann. „Oder würde eine unbekannte Person nur noch mehr Aufmerksamkeit auf die Sache ziehen? Vor allem, wenn sie Verbindungen zwischen uns sehen würden?“ Dann wäre das vermutlich alles nicht mehr so hilfreich.
Dass es auch für ihn selbst schnell zumindest aufwendig werden könnte, in so einem Fall aufzuscheinen, bedachte er an dieser Stelle im ersten Augenblick nicht. Dazu wollte er viel zu sehr überlegen, was wem helfen könnte.
„Das ist ein Anfang“, meinte er dann. „Dann kannst du ihr zumindest sagen, dass Kontakt zu Faith besteht. Dass sie sich Sorgen macht und helfen möchte, oder?“ Das waren ja erst mal keine brisanten Dinge, sondern Äußerungen, die jede Freundin übermitteln lassen würde und die vielleicht sogar ein bisschen halfen. „Und klar. Faith wird sowieso nicht gerade die größten Geheimnisse über so einen Weg teilen, denke ich. Sie ist sehr vorsichtig bei diesen Dingen.“ Wie Connor bei der Handy-Sache bereits hatte feststellen dürfen. „Aber ich richte ihr das so aus.“ Genauso wie das Interesse an einem Treffen. Mehr konnte er zum jetzigen Zeitpunkt dann wohl auch nicht tun.

