25.01.2026, 14:40
Tabitha lachte leise, »Ich richte ihr aus, dass du Hi gesagt hast, wenn sich die Gelegenheit ergeben sollte.«, die junge Schottin war weit davon entfernt, Royalistin zu sein, aber sie hatte Respekt vor der Queen als Person - und sie hätte nicht mit ihr tauschen wollen.
Sie ließ sich tiefer ins Sofa sinken und nahm das Telefon in die Hand. Das klang alles ausgesprochen verworren - aber alles an Junes Fall war verworren - die Art, wie der Fall verfolgt wurde, die Fakten an sich, die Tatsache, dass sie immer noch überzeugt war, dass June ihr nicht die ganze Wahrheit anvertraut hatte - die Art und Weise, wie die Fakten sich zusammen fügte - die Art und Weise, wie die Familie reagierte - Leute, die Tabs mehr als klar machten, warum June von zu Hause fortgelaufen war. Vermutlich wäre sie es ebenfalls. Sie wusste bereits, das June auf der Straße gewohnt hatte - die Erkenntnis, dass sich außer Connor noch irgendwelche Unbekannten dort einbrachten, beunruhigte sie aber nicht wirklich besonders. Sicher, es gab gute Seelen und Menschen die helfen wollten, überall - aber sie hatte mit genug Mandantinnen aus dem Umfeld gesprochen um zu wissen, dass es nicht die Mehrheit war.
Tabs seufzte leise und überlegte, was sie Connor sagen konnte - was June vielleicht sogar helfen konnte. Gegen die Presse zu kämpfen war immer ein Kampf gegen Windmühlen - bis jetzt hatte noch niemand ein großes Profil über die junge Frau veröffentlicht, aber das bedeutete nicht, dass niemand daran arbeitete - nach der initialen Festnahme war der Fall gerade präsent, aber der beginn der Verhandlung würde alles noch einmal richtig aufwühlen.
»Ich kann dir nicht alles sagen.«, gab sie zurück, nachdem sie nachgedacht hatte, »June ist aktuell in Untersuchungshaft. Es geht ihr … den Umständen entsprechend. Ich sehe sie einigermaßen regelmäßig und ich kenne einige ihrer Mitinsassinnen … anderweitig.«, es war schwer Connor zu sagen, dass Junes Freundinnen sich keine Sorgen machen mussten, »Die Anklage lautet Mord ersten Grades.«, Tabs klang leicht rau. Es war eine Einschüchterungstaktik - ein Versuch, June zu einem Deal zu bewegen - aber es war auch eine reelle Gefahr, egal wie absurd es erschien, dass June ihren Stiefvater bewusst in eine Falle gelockt und umgebracht hatte.
»Wir haben aktuell noch keinen Gerichtstermin, aber ich nehme an, der erste Verhandlungstag wird in ein paar Wochen sein. Die Anklage behandelt alles als relativ klaren Fall.«, sie seufzte, »Wenn du helfen willst… was ich wirklich begrüßen würde, weil June gar nicht zu viele Leute auf ihrer Seite haben kann … hilf mir dabei mehr über sie auf der Straße herauszufinden. Die Anklage wird sie als Ausreißerin hinstellen… als Gesetzlose. Als jemand die ihren Stiefvater umbringen würde.«, Tabs atmete einmal tief durch, »Ich weiß, das da mehr ist… aber ich muss es nicht nur beweisen können, ich muss eine Jury davon überzeugen.«
»Wenn es irgendwie möglich wäre, mit ihren Freundinnen zu sprechen…«, stellte sie dann in den Raum, »Ich weiß, dass sie eine Person ist. Aber die Jury sieht einen hart arbeitenden Familienvater auf der einen Seite, und eine queere junge Frau, die stiehlt und Drogen nimmer auf der anderen… es geht hier nicht nur darum, was passiert ist… es geht darum, ob sie sie als Mensch verstehen, oder als Monster.«
Sie ließ sich tiefer ins Sofa sinken und nahm das Telefon in die Hand. Das klang alles ausgesprochen verworren - aber alles an Junes Fall war verworren - die Art, wie der Fall verfolgt wurde, die Fakten an sich, die Tatsache, dass sie immer noch überzeugt war, dass June ihr nicht die ganze Wahrheit anvertraut hatte - die Art und Weise, wie die Fakten sich zusammen fügte - die Art und Weise, wie die Familie reagierte - Leute, die Tabs mehr als klar machten, warum June von zu Hause fortgelaufen war. Vermutlich wäre sie es ebenfalls. Sie wusste bereits, das June auf der Straße gewohnt hatte - die Erkenntnis, dass sich außer Connor noch irgendwelche Unbekannten dort einbrachten, beunruhigte sie aber nicht wirklich besonders. Sicher, es gab gute Seelen und Menschen die helfen wollten, überall - aber sie hatte mit genug Mandantinnen aus dem Umfeld gesprochen um zu wissen, dass es nicht die Mehrheit war.
Tabs seufzte leise und überlegte, was sie Connor sagen konnte - was June vielleicht sogar helfen konnte. Gegen die Presse zu kämpfen war immer ein Kampf gegen Windmühlen - bis jetzt hatte noch niemand ein großes Profil über die junge Frau veröffentlicht, aber das bedeutete nicht, dass niemand daran arbeitete - nach der initialen Festnahme war der Fall gerade präsent, aber der beginn der Verhandlung würde alles noch einmal richtig aufwühlen.
»Ich kann dir nicht alles sagen.«, gab sie zurück, nachdem sie nachgedacht hatte, »June ist aktuell in Untersuchungshaft. Es geht ihr … den Umständen entsprechend. Ich sehe sie einigermaßen regelmäßig und ich kenne einige ihrer Mitinsassinnen … anderweitig.«, es war schwer Connor zu sagen, dass Junes Freundinnen sich keine Sorgen machen mussten, »Die Anklage lautet Mord ersten Grades.«, Tabs klang leicht rau. Es war eine Einschüchterungstaktik - ein Versuch, June zu einem Deal zu bewegen - aber es war auch eine reelle Gefahr, egal wie absurd es erschien, dass June ihren Stiefvater bewusst in eine Falle gelockt und umgebracht hatte.
»Wir haben aktuell noch keinen Gerichtstermin, aber ich nehme an, der erste Verhandlungstag wird in ein paar Wochen sein. Die Anklage behandelt alles als relativ klaren Fall.«, sie seufzte, »Wenn du helfen willst… was ich wirklich begrüßen würde, weil June gar nicht zu viele Leute auf ihrer Seite haben kann … hilf mir dabei mehr über sie auf der Straße herauszufinden. Die Anklage wird sie als Ausreißerin hinstellen… als Gesetzlose. Als jemand die ihren Stiefvater umbringen würde.«, Tabs atmete einmal tief durch, »Ich weiß, das da mehr ist… aber ich muss es nicht nur beweisen können, ich muss eine Jury davon überzeugen.«
»Wenn es irgendwie möglich wäre, mit ihren Freundinnen zu sprechen…«, stellte sie dann in den Raum, »Ich weiß, dass sie eine Person ist. Aber die Jury sieht einen hart arbeitenden Familienvater auf der einen Seite, und eine queere junge Frau, die stiehlt und Drogen nimmer auf der anderen… es geht hier nicht nur darum, was passiert ist… es geht darum, ob sie sie als Mensch verstehen, oder als Monster.«

