25.01.2026, 12:06
Tatsächlich klang das alles weitaus weniger dramatisch als die Sache, auf die Connor sie heute anzusprechen gedachte. Aber gut, er selbst würde wohl selbst ein Reifenzerstechen niemals verstehen. Wieso schadeten Menschen einander so aktiv? Das war ein Rätsel, das er wohl nie ergründen würde und in das er auch gar nicht allzu tief eintauchen sollte. Da war es doch gesünder, sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren. Oder seine Art die Dinge zu sehen zumindest dazu zu nutzen, denen zu helfen, die Beistand brauchten.
„Dir wird also zumindest nicht langweilig“, hielt er fest. „Und falls du mit der Queen sprichst, grüß sie mal von mir.“ Zynismus mit Humor zu beantworten war eine seiner Kernkompetenzen.
„Gut“, sagte er dann wieder ernster, denn natürlich beruhigte es ihn, dass sie eben nichts runterschluckte, sondern bereit war, sich auszukotzen. Das war definitiv viel wert. „Ich freue mich auch aufs Wochenende.“ Das wurde hoffentlich endlich mal wieder eine etwas entspanntere Angelegenheit.
Auch wenn vorher noch ein etwas drängenderes Thema anstand. Zu dem Connor nun auch ein paar Fragen beantworten musste. Aber das war in Ordnung, denn Tabs‘ Reaktion verriet schon, dass er ins Schwarze getroffen hatte.
„Zum Glück bist du’s!“, hielt er zunächst fest und klang auch erleichtert dabei. Das machte es so viel einfacher. „Von einer ihrer Freundinnen“, begann er dann. „Ich weiß nicht, wie viel du schon weißt und was June so über ihre Wohngegend erzählt hat, aber ich bin da im Bilde und helfe ihnen ein bisschen.“ Was Tabitha nun überhaupt nicht überraschen sollte, sie kannte ihn ja. „Und eigentlich bin ich seit einer Weile mit jemandem befreundet, der ihnen auch hilft. Aber der ist verschwunden. Ich habe dort nach ihm gefragt und im Zuge dessen von Junes Problem erfahren.“ Nun konnte er ein Seufzen nicht mehr unterdrücken. „Warum ich frage, liegt wohl auf der Hand: ich möchte helfen. Wenn ich irgendwie kann. Und ihre Freundin wissen, wie es um June steht. Was genau man ihr vorwirft und was da los gewesen ist. Sie sagt, June kann niemanden umgebracht haben … kann da noch etwas anderes im Busch sein?“
Natürlich war Connor durchaus klar, dass er damit jetzt auch Tabs in eine ungute Lage brachte. Immerhin würde sie kaum munter über ihre Mandanten plaudern dürfen. Aber was sollte er sonst tun? Sie war die logische Anlaufstelle für ihn. Und wenn es ihm vielleicht sogar gelang, eine Connection zwischen den Hafenkids und einer aufrichtigen Juristin zu verstärken, konnte das ja auch nur von Nutzen für die jungen Leute sein. Und ja, vielleicht nahm er sich hier zu viel vor und mischte sich in Dinge ein, die ihn nichts angingen, aber das Wegsehen lag ihm eben nicht und konnte es so viel schlimmer als die ganzen sonstigen Probleme sein? In irgendeinem Schlamassel steckte man doch immer zumindest mit einem Fuß irgendwie. Zumindest war das der Eindruck, den Connor aktuell gewann, wenn man bedachte, was aktuell alles so passierte.
„Dir wird also zumindest nicht langweilig“, hielt er fest. „Und falls du mit der Queen sprichst, grüß sie mal von mir.“ Zynismus mit Humor zu beantworten war eine seiner Kernkompetenzen.
„Gut“, sagte er dann wieder ernster, denn natürlich beruhigte es ihn, dass sie eben nichts runterschluckte, sondern bereit war, sich auszukotzen. Das war definitiv viel wert. „Ich freue mich auch aufs Wochenende.“ Das wurde hoffentlich endlich mal wieder eine etwas entspanntere Angelegenheit.
Auch wenn vorher noch ein etwas drängenderes Thema anstand. Zu dem Connor nun auch ein paar Fragen beantworten musste. Aber das war in Ordnung, denn Tabs‘ Reaktion verriet schon, dass er ins Schwarze getroffen hatte.
„Zum Glück bist du’s!“, hielt er zunächst fest und klang auch erleichtert dabei. Das machte es so viel einfacher. „Von einer ihrer Freundinnen“, begann er dann. „Ich weiß nicht, wie viel du schon weißt und was June so über ihre Wohngegend erzählt hat, aber ich bin da im Bilde und helfe ihnen ein bisschen.“ Was Tabitha nun überhaupt nicht überraschen sollte, sie kannte ihn ja. „Und eigentlich bin ich seit einer Weile mit jemandem befreundet, der ihnen auch hilft. Aber der ist verschwunden. Ich habe dort nach ihm gefragt und im Zuge dessen von Junes Problem erfahren.“ Nun konnte er ein Seufzen nicht mehr unterdrücken. „Warum ich frage, liegt wohl auf der Hand: ich möchte helfen. Wenn ich irgendwie kann. Und ihre Freundin wissen, wie es um June steht. Was genau man ihr vorwirft und was da los gewesen ist. Sie sagt, June kann niemanden umgebracht haben … kann da noch etwas anderes im Busch sein?“
Natürlich war Connor durchaus klar, dass er damit jetzt auch Tabs in eine ungute Lage brachte. Immerhin würde sie kaum munter über ihre Mandanten plaudern dürfen. Aber was sollte er sonst tun? Sie war die logische Anlaufstelle für ihn. Und wenn es ihm vielleicht sogar gelang, eine Connection zwischen den Hafenkids und einer aufrichtigen Juristin zu verstärken, konnte das ja auch nur von Nutzen für die jungen Leute sein. Und ja, vielleicht nahm er sich hier zu viel vor und mischte sich in Dinge ein, die ihn nichts angingen, aber das Wegsehen lag ihm eben nicht und konnte es so viel schlimmer als die ganzen sonstigen Probleme sein? In irgendeinem Schlamassel steckte man doch immer zumindest mit einem Fuß irgendwie. Zumindest war das der Eindruck, den Connor aktuell gewann, wenn man bedachte, was aktuell alles so passierte.

