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Alle Inplayzitate
Wie sich herausstellte, eigneten sich diese kleinen, verlorenen Schäfchen hervorragend als Bauernopfer, und Dmitry hatte schon immer etwas für das Damengambit übriggehabt.
Er korrumpierte, manipulierte, mordete - als Künstler war er natürlich kreativ.
Die meisten waren so überfordert mit ihrer Direktheit, dass sie ganz vergaßen, dass sie die Rothaarige eigentlich auffressen wollten. Das war vielleicht ... auch ein Vorteil.
Wie kamen sie denn nun auf diese abstrusen Ideen? Jungfrauen? Blutriten?! Da hatte er wohl irgendetwas nicht mitbekommen. Wobei er ja generell davon abraten würde, in einer Firma, die von einem Vampir geleitet wurde, Blutriten durchzuführen. Just sayin‘.
Dima würde das zwar nicht offen zugeben, aber er war ein miserabler Schwimmer. Sein Level schwankte irgendwo zwischen ertrinkender Katze und Stein.
Er nahm ein paar Schlücke Wasser zu sich, ehe er Dima gestand, dass er ihm verrückterweise, vertraute. Rafael beobachtete Dimas Reaktion. Der verwirrte Blick verriet ihm, dass er sein Gerüst ins Wanken gebracht hatte. Gut so. „Okay.“, antwortete er nach einer gefühlten Ewigkeit und steckte, Gott sei Dank, das Butterflymesser nebenbei in seine Hosentasche.
Ihr neues Lieblingshobby bestand aus zwei Wörtern: Vampire-Gucken.
„Was?“, gab sie jetzt erst einmal zurück, mit gespielter Empörung, "Du hattest nur einen scheiß Einfluss auf mich.“ In ihrer Teenagerzeit war sie eher eine Mitläuferin gewesen oder Jason einfach ein ziemlich guter Überredungskünstler.
Gabe presste die Lippen zusammen. Warum sagte sein Kopf gerade: "Das sind meine Studenten, keine Zwischenmahlzeit" in der monotonen Findet-Nemo-Stimme: "Fische sind Freunde, kein Futter."...? Findet Nemo war ein großartiger Film. Wenn man Fische mochte.
„Eigentlich wollte ich dich damit ärgern, aber wenn du jetzt zustimmst, bekommst du ein Extra, das du eigentlich gar nicht verdient hast.“ Ob Dima wusste, worauf sie anspielte? Glitzer, Glitzer, bling, bling. Egal!
Nach der längeren Antwort von Hakim gab Jason ein typisch männliches Geräusch von sich. Es handelte sich um eine Mischung zwischen einem zustimmenden Brummen und gemeinschaftlichen Knurren. Es hatte einen nachdenkliche Note.
Er betrachtete die neuen Generationen als eine Horde lebensuntüchtiger Individuen, die beim geringsten Druck zusammenbrachen. Kurzum, kleine Heulsusen.
Zwei konnten ein Geheimnis nur bewahren, wenn einer tot war.
"Ja", antwortete er ruhig, ohne dabei möglichst anzudeuten, dass er ihn dafür eine Zeit lang gerne umgebracht hätte.
„Blonde, kurze Locken, glaube ich. Dreitagebart. Blaue Augen. Keine sichtbaren Hautporen.“ Oh, das klang nach jemandem, den Tilly auch nicht von der Bettkante geschubst hätte! Aber halt, darum ging es ja gar nicht. In ihrem Kopf begann sich ein Bild des unverschämten Diebes zu bilden und plötzlich hielt sie inne. Langsam, ganz langsam, lehnte sich die Schottin zur Seite, um einen besseren Blick auf ihren Gatten zu erhaschen. (...) Eine Mischung aus Enttäuschung und Empörung, spiegelte sich auf i
Wow, es war schon eine Ewigkeit her, seit sich die Alchemistin das letzte Mal in einem Kinosessel wiedergefunden hätte… aber das gerade hier war schon echt filmreif. Irgendne Low-Budget Komödie mit wirklich schlechten Schauspielern. Oder auch nur einem.
Tilly mochte ihr Fleisch gern Medium, während Dima mehr so der Typ für es muss noch quieken war.
Ja, auch aus Fehlern konnte man lernen und erst, wenn man das nicht tat und sich besserte… Nun dann hatte man ein Problem. Da ihr Gegenüber aber wohl bereute und – so war sich Tilly sicher – nach Leibeskräften versuchen würde den begangenen Fehler nicht zu wiederholen, konnte und musste man ihm verzeihen. Nicht so wie ein gewisser Jemand, der weder aus seinen Fehlern lernen wollte noch sie überhaupt zugab. Zum Haare raufen!
Immerhin hatte Tilly zu Beginn noch gedacht, dass Alchemisten aussahen, wie Albus Dumbledore und nicht wie ein Haufen sexy – sie betrachtete kurz Iain und Willow – Models.
Gwyn nahm noch einen Schluck von ihrem Bier. Wer auch immer da hinter steckte und was auch immer es war ... derjenige wusste definitiv, was er tat. Es klang auf jeden Fall schwer abgefuckt. Und nach einer echt guten Story.
„Ich mach das sauber“, informierte er sie und hob sofort die Hand, bevor Theia protestieren konnte. „Du schneidest dich nur, blutest alles voll, schickst mich ins Blackout und am Ende des Tages werde ich Glow als Tatwaffe einschmelzen müssen…“
"Das ist ein brillante Idee. Unter der Dusche habe ich die besten Ideen und was sind weiße Fliesen anderes, als ein ungenutztes Whiteboard!"
Er könnte nach Hause gehen. Natürlich. Aber er könnte genauso gut auch noch eine Weile hier herumsitzen und… sich einreden, dass Ace sowieso nie schlief, seine Anwesenheit schätzte oder einfach gar nicht bemerkte, wenn er sich wieder an den Rechner setzte. Wie auch immer, es lief dabei hinaus, dass es logisch gesehen keinen Grund gab, zu gehen. Außer Anstand.
„Ich gehe von einer studentenähnlichen WG-Party mit hohem Frauenanteil, oberflächlichen Gesprächen, lauter Musik und vielen Cocktails aus.“ Klang er gerade frauenfeindlich? Studentenfeindlich? Mischgetränkfeindlich? Es stimmte. Ein wenig von allem und alles zusammen.
Derweil lag seine Hand auf die des Vampirs und das mit einer Selbstverständlichkeit, als hätte Tristan eigentlich jedes Recht, den unruhigen Mann neben sich bei Verweigerung auch festzubinden.
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