|
Alle Inplayzitate
Außer dem Telefon, der Funke und dem Erste Hilfe Kit hatte sie nichts dabei - an ein Seil hatte sie nicht gedacht, warum auch. Okay, warum eigentlich nicht, sie hatte genug schlechte Action Filme mit Jason gesehen, es hätte klar sein müssen, dass sie in der Nähe von Klippen ein Seil brauchen würden, oder?
„Dmitry Morozov. Pub-Besitzer bei Nacht, selbsternannter Vampir-Sheriff von Edinburgh … right, auch bei Nacht.“, sie lächelte verschmitzt, „Du solltest mal bei ihm vorbeischauen. Ooooder auch nicht“, fügte sie hinzu, während sich die beiden wieder entknoteten, „Er leckt gerne kleine Alchemistinnen.“ Und nein, sie hatte da kein 'an' vergessen.
Als Jason weitersprach, ruckte Gabes Kopf nach oben. Er hatte sich schon gedacht, dass es eine Art Hypnose sein musste aber, „…I…in die … Augen … rammen?“ Wie sollte er das nur anstellen? Er konnte nicht mal ein Stück Steak auf eine Gabel spießen.
Wenn man davon ausging, dass ein Mann quasi einen begrenzten Wortschatz per Jahr hatte, so brauchte Jason mehr als die Hälfte davon für seine Musik. Entsprechend war nicht genug übrig für lange Monologe.
Tabs schnaubte und schüttelte den Kopf auf Jasons aufmunternde Worte hin, »Wie immer bist du ein Quell von Inspiration und positivem Denken.«
Wie gefiel ihm Edinburgh? Im Vergleich zu was? San Francisco? Seattle? Chicago? "... Wir werden noch warm miteinander." Mehr ausweichen als Antwort. Doch was sollte er auch sagen. Er kam, sah, und küsste den falschen Chemiker?
Leider hatten seine sozialen Fähigkeiten klare Grenzen. Möglicherweise wäre ihm ansonsten aufgefallen, dass Nikolalos nicht unbedingt die Empanadas, aber den Koch betrachtete, als wäre er ein leckeres Schnitzel.
„Sag mal, hast du etwa gerade das Fenster geöffnet?!“, fragte Phil entrüstet und drehte sich Maccowen zu. „Dir ist auch nicht mehr zu helfen, was? Wie soll man denn jetzt noch einen Temperaturunterschied wahrnehmen?“ Okay, SO dämlich konnte kein Nekromant sein. Nicht einmal in seiner Grundausbildung.
"Du hast da was..." Ohne den Blick von dem Blut zu nehmen wie ein Junkie vom Stoff hatte er seine eigenen Finger an seine Wange gehoben. Ein Teil von ihm wollte das Blut wie Schokolade von der Wange lecken... Dieser Teil war mal wieder besonders hilfreich...
"Du ... du wohnst jetzt in Edinburgh?" Captain Obvious. Warum sollte er sonst hier mit zwei Tüten Milch an einem Sonntagabend stehen?
Selbst Gabe – irgendwo zwischen abgehärterer Seebär- und halber Pinguin – hatte die heiße Dusche diesmal genossen.
Im Gegensatz zu ihm, der die Forschung auf dem Schiff am Wochenende eher mäßig spannend und dafür ziemlich mörderisch gefunden hatte, schien TJ völlig begeistert zu sein. Natürlich, es ging ja auch darum, Dinge zu töten. Äh,… woher kamen nur immer diese bösen Gedanken? TJ tötete nichts, sie arbeitete nur mit toten Dingen. Das war ein Unterschied. Tristan hoffe, dass es DER Unterschied war.
Nekromanten und ihre Grauzonen… ob sie alle einen VIP-Zugang zu Friedhöfen hatten?
Karagianni, Athanasios, Daskalakis – die Nennung der Familien klang in Tristan Ohren immer wie eine obskure Mischung aus Antike und Game of Thrones. Fragte sich nur, um was sie kämpften…
Fürs Protokoll – sie hätte wirklich gerne gesehen, wie Jason mit einer Matte geohrfeigt wurde. Allein für den Blick hätte sich das bestimmt gelohnt.
Er könnte schreiben – hielt aber wieder inne. Nein, besser, er behielt die gute Nachricht für sich, so lange, bis Theia ihm versicherte, dass ihm kein Fuß oder – wie Senan meinte – Ständer aus der Hand wuchs. Arschloch.
Was zurückblieb war ein sehr gekonnter neutraler Gesichtsausdruck aus dem sich so gar nichts lesen ließ. Nichts Negatives, nichts Positives. Rein gar nichts. Jason hatte das Pokerface gemeistert. Zumindest solange er entspannt war. Man sollte ihn jedoch nicht auf Palme bringen, dann konnte man seine Wut sehr eindeutig von seinem Gesicht ablesen. Allerdings half einem das dann auch nicht mehr viel...
Mit…jusha? Angestrengt kramte sie in ihrem Kopf nach einer passenden Übersetzung, fand aber zunächst keine. Irgendwann klickte es jedoch. Sie hatte nach Dima gefragt, vielleicht war Mitjusha ja einfach eine Art Spitzname. Sowas wie: Unsensibler Arsch-Penner-Chef. Würde ihr zumindest gefallen.
Karagianni, Athanasios, Daskalakis – die Nennung der Familien klang in Tristan Ohren immer wie eine obskure Mischung aus Antike und Game of Thrones. Fragte sich nur, um was sie kämpften… im besten Fall einfach nur gegeneinander, was für die anderen Logen wohl am sichersten wäre.
Überdimensionierter Teddybär. Da war quasi das Ziel, dass das Jason hier gerade anstrebte.
„Also würdest du mir jetzt erklären, warum wir Wein trinken und nicht den Geist stoppen?“
„Nikolaos, Schatz, ich begrüße deinen Alkoholkonsum im Normalfall ja, aber hältst du es wirklich für angebracht Wein zu trinken, während ein Geist unser Wohnzimmer verwüstet?“
„Du weißt schon, dass ich dir jetzt irgendwo einen Penis hinmalen muss?“ Nicht nur der Ü-400-Vampir konnte sich verhalten wie ein 14-jähriger.
Scheiß Geist! (...) Manieren. Nicht nur etwas, dass den meisten Lebenden fehlte, nein, auch die Toten besaßen nur recht wenig davon.
Abwasch vor randalierenden Geistern.
Seine Lippen verformten sich zu einem stummen ‚AUA‘, aber er hielt dicht, weil er sowieso schon von der Bar schräg angeguckt wurde und dann nicht nur als Freak, sondern auch noch als Memme dastehen würde. Eins von beidem, okay, aber nicht beides.
|