Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!
Willkommen zurück! 14 Tage offline und alles hat sich verändert! Beginnt auf eurer Entdeckungsreise am besten einfach bei den News und probiert dann alles aus!
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Alle Inplayzitate
„Du musst mir sagen, was ich tun kann, um zu helfen“, sagte er und Verwirrung machte sich auf Dimas Gesicht breit. Er wollte ihm helfen?!
„Mir?“, fragte er ungläubig und sah Rafael zweifelnd. Hatte er das gerade wirklich gesagt? „Kann ich dich essen?“, fragte er höflich.
„Kann ich dir irgendwie helfen, Lyd?“, fragte er besorgt. „Du wirktest eben ziemlich aufgelöst.“ Er wollte auch wissen, was sie offensichtlich über Sam wusste, aber vor allem lag ihm natürlich nach wie vor das Wohlergehen seiner Schwester am Herzen.
„Keine Ahnung. Ich habe auch darüber nachgedacht, ob dieser NH was damit zu tun haben könnte. Wäre schon ein sehr schräger Zufall. Aber … nun ja, sie hat Sam offensichtlich erkannt. Eine bessere Erklärung habe ich nicht.“ Was Lysander schon die gedankliche Kurve nehmen ließ, ob Sam wohlmöglich tot, oder, noch schlimmer, ein Vampir sein könnte.
Er war ein Urgestein - ein Titel, den er hier nur mit sehr wenigen Vampiren teilte, und das auch nur, weil sie klug genug waren, sich nicht gegen ihn aufzulehnen.
Der Wahnsinn hatte seine Methode.
Damyan konnte nicht anders als zu lächeln, als er Gala da so liegen sah, in ihrem Einhornoutfit, schläfrig und faul ... er hatte sie wirklich vermisst.
„Außerdem muss man ja keine unschuldigen Leute umbringen, nicht wahr?“ Bla, bla, bla. Als hätte Kirian ernsthafte Gewissensbisse bei so etwas.
Tilly war entspannt in den Tag gestartet, hatte ausgiebig geduscht, Sex, was gegessen, Sex, sich angezogen, Sex, sich erneut angezogen, es sich auf dem Sofa bequem gemacht, Sex und dann war es quasi auch schon Zeit gewesen, um zur Arbeit aufzubrechen. So ein angenehmer Tag… Ja, Tilly war eine Meisterin darin Dinge zu verdrängen, von denen sie nichts wissen wollte.
Aber wenigstens hatten sie alle Doyle gelesen. Sehr gut.
„Entzugserscheinungen?” - „Ich weiß nicht, wie du darauf kommst.“ Aber ja, zugegeben. In den letzten Minuten hatte sie sich schon sehr Un-Gwyn-mäßig benommen. Angefangen von der Entschuldigung bis hin zu der tröstenden Knuddeleinheit. Lag sicherlich nur an dem Kaffee.
Nikolaos war nicht unbedingt bekannt dafür ein Menschenfreund zu sein, doch ein kurzer Blick zu den Männern verriet ihr, dass ihr Mann Rafael schon mal nicht für einen Haufen nutzloser Materie hielt. Kam selten genug vor, also freute sie sich einfach mal darüber.
Camille war zwar keine Vollzeit-Egoistin, aber Nikolaos hatte über die Jahre durchaus auf sie abgefärbt. Und wenn es jemanden gab, der sich für den Mittelpunkt der Welt hielt und dem andere entsprechend egal waren, dann war das ganz sicher ihr Gatte.
Hell, er hatte Jahre gebraucht seiner Cousine die Nummer zu berichten und nun erzählte es das zweite Mal in weniger als sechs Wochen. Das musste einer neuer Rekord der emotional Zugänglichkeit für ihn sein oder so. Shit, wurde er langsam weich? Oder senil?
Gwyn würde mal zu der Bildungselite der Gesellschaft gehören. Mit einem guten Job, Geld, und anderen gebildete Leuten, wohin das Auge reichte. Mit Gesprächen über Politik, Börse und Cricket oder über was auch immer die Leute auf der Uni so redeten.
Na toll, jetzt hockten sie hier und heulten aufn Berg.
Auch wenn sie hier gerade nur schauspielerten, so war die fürsorgliche Berührung ihres Mannes doch… schön. Sie wusste ja, dass sie mit Nikos einen emotionalen Krüppel geheiratet hatte, umso schöner empfand sie solche Momente (insgeheim), selbst wenn sie nur gespielt waren.
Nun gut, jetzt verlangte er erstmal nach etwas Drama und das würde sie ihm auch geben. Sie war eine erstklassige Schauspielerin, wenn es von Nöten war. Etwas, dass man in Athen lernen und beherrschen musste. So viel geschauspielert wie hier, wurde vermutlich nicht mal in Hollywood!
Seine Cousine war eine hervorragende Anwältin. Ein Problem, dass er immer wieder feststellte, wenn er mit ihr über etwas stritt. Da verlor regelmäßig die Argumentation. Jetzt in diesem Moment war er froh über ihre Fähigkeiten mit Worten.
Egal ob früh morgens, spät abends und scheinbar auch egal ob in der Redaktion oder mitten in der Pampa, Kaffee hatte sie eigentlich immer dabei. Sie hatte eine ganze Thermoskanne dabei, genug für sie beide. Vielleicht brauchten sie einfach nur ausreichend Abstand zu Edinburgh um endlich mal erfolgreich einen Kaffee gemeinsam zu trinken. Hier draußen war ja eigentlich nichts, dass sie stören würde. Nicht wahr?
Womit der Kaffee leider to go wurde und das Gespräch auf das nächste Mal vertagt. Es war schon weird, dass ausgerechnet Phil ihn aus diesem Moment gerettet hatte. Hoffentlich wurde das mit dem Retten keine Gewohnheit. Das konnte Jasons Ego nicht vertragen.
Sie servierten niemanden Käsewürfeln hier. Dafür hatten sie weder das Einkommen noch das… wie hieß so schön? Das Ambiente. Letzteres bekam die Besucherin allerdings nicht zu sehen, was vermutlich besser war. Vielleicht sollten sie sich auf blinde Kunde spezialisieren.
Aber er hatte eigentlich nur Augen und Ohren für Nikolaos‘ Halsgegend, wo noch immer diese wunderschöne, verführerische, einladende Halsschlagader pochte. Konnte er nicht nur ein bisschen trinken? Ein paar Schlückchen? Würde sich das auch negativ auf sein Arbeitszeugnis auswirken?
Für einen kurzen Moment hatte er sogar überlegt, ob sich der Vorfall verheimlichen ließ, aber spätestens, wenn Nikolaos ihn mal hinausschickte (oder aber Gordon sabbernd seine Halsschlagader anstarrte) käme die Wahrheit sowieso ans (Kunst-)Licht und somit konnte er sich den Versuch auch gleich sparen.
„Es gibt immer irgendeinen Busch, der darauf wartet, angepinkelt zu werden.“
Mit einem amüsierten Schnauben fügte er [Eizo] hinzu: „Auch wenn sich viele Besucher dieser Stadt dies vornehmen, aber: Ich wollte diesen Bundesstaat eigentlich unverschuldet wieder verlassen.“
Aber vielleicht war das der Preis, den Las Vegas verlangte. |