Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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27
JUN

Willkommen zurück! 14 Tage offline und alles hat sich verändert! Beginnt auf eurer Entdeckungsreise am besten einfach bei den News und probiert dann alles aus!

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"Ich verweigere die Aussage", murmelte sie auf die Frage ob sie geschlafen hatte.
Vielleicht wurde es doch mal irgendwann Zeit für einen Urlaub in Island. Woah. Hatte sie [Gwyn] gerade wirklich das Wort ‚Urlaub‘ in ihrem Kopf gehabt?
Es lag vor allem in Nikolaos’ Interesse, dass der junge Vampir seine Gelüste unterdrückte.
Sie befanden sich zwar in einem Krematorium, aber wenn seine Angestellten von einem hungrigen Babyvampir massakriert würden, wäre die Woche echt für ihn gelaufen.
Dann das Schmunzeln und die Worte: „Gut. Überredet.“ Jason hatte sie zu etwas überredet? Ohne Worte? Wow, das war beeindruckend. Vielleicht sollte er sich häufiger einfach vor ihr ausziehen, wenn er wollte, dass sie ihre Meinung änderte.
„Hey du,“ raunte er Gwyn zu als sie neben ihm auftauchte. Irgendwer in der Menge warf ihr einen schiefen Blick zu, weil sie sich vordrängelte. Jason warf den passenden Blick zurück. Der Typ schob sich etwas weiter weg. Das war auch besser. Selbst mit der niedlichsten Sechsjährigen der Welt auf seinen Schultern, konnte er noch jeden einschüchtern. Ha!
"Ja, ich bin verdammt wütend auf dich. Aber ganz egal wie schwer es mir im Augenblick fällt über dein beschissenes Verhalten hinweg zu sehen: Das bedeutet nicht, dass ich dir nicht vertraue.(..)"
Dass sie sich hier in diesem speziellen Fall dafür bezahlen ließen vor sich selbst zu schützen, nun, Details, die im Augenblick nicht erwähnenswert waren.
"Was dir die Ehre unseres Besuchs verschafft ist einfach: Unser Schutzaufwand ist größer geworden und wir wollen doch nicht riskieren, dass dieser schöne Laden plötzlich nicht mehr so hübsch ist. Es wäre wirklich jammerschade wenn nicht mehr so viele Menschen in den Genuss deines Angebotes kommen können, Craig. Findest du nicht auch? Und das nur, weil wir nicht mehr die Kapazitäten haben richtig auf das alles hier acht zu geben."
Dass sie sich hier in diesem speziellen Fall dafür bezahlen ließe
Oh verdammt. Lys war weder zu dumm, um solche Schlüsse nicht zu ziehen, noch zu wenig paranoid. Und somit traf er zumindest zur Hälfte ins Schwarze. Aber noch konnte Lydia lügen, ohne zu lügen, vielmehr verschweigen, und das brachte sie vielleicht noch halbwegs glaubhaft über die Lippen.
„Klar. Wenn nicht meinen Lieblings-Kannibalen, wen dann?“ Gut, Kannibalismus war nun an sich nicht gerade was Positives, aber in das, was die Vampire untereinander so machen, mischte sie sich ohnehin nicht ein, war nicht ihre Baustelle. Und Dmitry musste man sowieso so nehmen, wie er war.
Es sollte angeblich Erleichterung bringen, sich sein Leid von der Seele zu reden, aber Dima bevorzugte den Weg der Zerstörung. Wenn er erst einmal in den Eingeweiden seiner Feinde wühlte, würde er sich so viel besser fühlen.
Er betrachtete die neuen Generationen als eine Horde lebensuntüchtiger Individuen, die beim geringsten Druck zusammenbrachen. Kurzum, kleine Heulsusen.
"Menschen und Vampire haben in gewissen Bereichen unterschiedliche Sichtweisen, das stimmt. Vor dir sitzt jedoch ein Exemplar, dass euch gerne verstehen möchte - auch wenn es Geduld braucht."
Die Erpressung von Schutzgeldern war eine feine Sache, solange man auf der richtigen Seite stand.
Toll, wahrscheinlich hatte sie auch etwas mit dem ›Unfall‹ zu tun, bei dem Dima ausgerutscht und mit seinen Fangzähnen in Camilles Hals gelandet war.
Letztlich war es ihm egal, ob andere umkamen, denn das brachte ihm als Bestatter ja Geld.
Hier fühlte sie sich geborgen und sicher. Hier tat ihr niemand weh.
Man sah es Dmitry nicht auf den ersten Blick an, aber er war ein sensibler Typ. Wann immer er sich betrogen fühlte, fand er sehr kreative und blutige Wege, es einem heimzuzahlen.
Sein tägliches Bemühen, niemanden umzubringen, wurde von seinen Mitmenschen nicht hinreichend gewürdigt.
“Sie versteht dich nicht in Isländisch, Bridget,” erklärte Jason dem Wolf. Dieser legte den Kopf schief und flickte erneut mit dem Ohr. [...] Jason rollte mit den Augen. “Ich habe es mir nicht ausgesucht, dass Menschen es sich so schwer machen zu kommunizieren,” antwortete er leicht sarkastisch.
Sein Blick bohrte sich praktisch in Dimas Hinterkopf. Ein vermutlich fruchtloser Versuch ihn davon abzuhalten von Sam zu trinken, aber wenn Dima auch nur einen Funken über Sams Vergangenheit wusste, wie konnte er das dann tun? Okay, falsche Frage. Sein Onkel besaß immer schon die soziale und empathische Kompetenz einer Weintraube.
Was bei allen Göttern, Höllen, Dämonen oder anderen Kreaturen dieser Welt war hier los? So langsam kam er sich nicht mehr nur vor als wäre er in ein Irrenhaus gefallen. Mehr denn je vermisste er Russland. Das war doch .... absurd!
Dmitry Morozov!? (...) Bei allen Vampiren, die Schwäche für Frauen hatte er doch, wenn dann von ihm adaptiert!
„Cami hat einen kleinen Ordnungstick…“, nett ausgedrückt. (...) „Ein Buch falsch herum ins Regal zu stellen, kann für sie ein ziemlicher Weltuntergang sein“, er schmunzelte leicht darüber, „ich musste mich erst daran gewöhnen, aber inzwischen ist das kein Problem mehr“, Camille hatte nämlich eingesehen, dass ihr Drama Nikolaos schlicht und ergreifend nicht interessierte.
Nur keine Sorge, Dmitry hatte nicht vor, seinen Schwiegersohn zu töten. Er wollte ihn nur essen.