Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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27
JUN

Willkommen zurück! 14 Tage offline und alles hat sich verändert! Beginnt auf eurer Entdeckungsreise am besten einfach bei den News und probiert dann alles aus!

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Dann hatten sie allerdings auch erst einmal ganz andere Probleme, denn Archie verlor das Bewusstsein. Nicht, dass man ihm das in der aktuellen Situation verübeln könnte, aber es war dennoch unpraktisch.
Wenn es nicht schön blutig wurde, war es kein Morozov’scher Abschied.
Vielleicht hatten sie einen Auftrag vermasselt und Dracula fühlte sich auf den Schlips getreten.
„Keine Sorge“, murmelte Solomon, als er einem jungen Officer vorbeilief, an den er sich noch vage erinnerte, „Wir sind nicht hier, um euch zu sagen, wie ihr euren Job machen sollt.“, seine silberblauen Augen funkelten, „Wenn ihr ihn richtig macht.“
„Dima, setz dich hin. Du kippst mir sonst noch um“, sagte Rafael befehlerisch. Das Problem war, dass Dmitry nicht gut darin war, Befehle zu befolgen. Er hörte nicht einmal auf gut gemeinte Ratschläge.
Seinem Peiniger das Herz aus der Brust zu schneiden und es zu essen, war für Dmitry eine bewährte Bewältigungsmethode.
Wer hätte auch erwarten können, dass diese kleine schnuckelige Dinnerparty aus ausgesuchten Kreisen – trug die Frau da hinten sogar einen Echtpelz-Mantel und wollte dennoch eine Decke haben? – so dermaßen aus dem Ruder lief?
Lysander fände es gerade angenehmer, einen Kampf auf Leben und Tod gegen einen Vampir bestreiten zu müssen, als sich mit der Frage auseinandersetzen zu müssen, ob Lydia schon wieder mit einem Vampir herumhing.
Zugleich war Kirian allerdings auch klug genug, zu wissen, wem er lieber nicht in den Vorgarten schiss, und Dmitry Morozov war definitiv eine solche Person.
Er war immerhin auch ein Vampir, und ganz bescheiden hielt er sich auch selbst für relativ clever. Er war ein Mitglied der Familie Tsolakis, verdammt nochmal, auch wenn diese ihn offensichtlich einfach vergessen hatte, nachdem er angeblich gestorben war – Nikos sei Dank.
„Alles, was einen mitreißt, nicht wahr? Liebe, Leidenschaft, manchmal Verrat. All die Dinge, die Menschen über die Jahrtausende hinweg bewegt haben und wahrscheinlich auch in dreitausend Jahren noch relevant sein werden.“ Das waren jedenfalls die Dinge, die sie interessierten, für die Erin sich begeistern konnten.
Für Jason war es absolut kein Problem einen Feuermelder davon zu überzeugen, dass da etwas brannte. Aber er wollte wirklich nichts in einem Krankenhaus anzünden. So viel Anstand hatte sogar er.
Ein Mann und ein Vampir. Richtig.
Sprach es für oder gegen Tristan, dass er sich über Ace‘ Geschlecht mehr Gedanken machte als über die Tatsache, dass er ein Vampir war?! Es sprach zumindest gegen einen gesunden Menschenverstand.
Ein Glück war dieser keine Grundvoraussetzung für ihrer beiden Existenz.
Weder der ‚menschliche‘ noch der ‚gesunde‘ Teil davon.
„Niamh hat schon tolle Riesenmöpse!“, sagte er geradeheraus und grinste verschmitzt. Da konnte man(n) durchaus schwach werden.
Es sei dann, man stand gerade vor faszinierenden Kunstwerken und merkte nichts von dem feuchten Höschen der Dame – und zu seiner Verteidigung, wie hätte er einfach an El Greco vorbeimarschieren können?!
Die kurze Wartezeit verbrachten die beiden Detectives in der Küche. Solomon schielte kurz zu dem Wasserkocher, entschied sich dann aber dagegen. Ein Mordfall war schließlich keine Tea Time.
Fast schon lächerlich, flüsterte eine kleine Stimme in ihrem Kopf. Lächerlich, weil es nahezu unmöglich war, jemanden zufrieden zu stellen, der selbst ständig unzufrieden war.
Damyans Schultern sanken ein Stück herab, als er die Luft ausstieß wie ein Elternteil, das seinem Kind 200 Mal gesagt hatte es solle das und das nicht tun, nur um rauszufinden, dass es das dann doch tat. „Bitte sag mir nicht, dass in diesem Koffer eine Leiche ist, Dima.“
Anscheinend entschieden sich alle dafür zu folgen. Sei es bei seinen beiden besten Freunden aus dem Grund, dass sie ihn nicht mit seinem – wie hatten sie es betitelt? – verrückten Erschaffer allein lassen wollten oder selbst Bock auf Dimas so frei heraus betiteltes Ficken hatten.
„Vielleicht fängst du mal damit an mir einfach Antworten zu geben, anstatt alles mit Gegenfragen zu versehen. Du solltest deine Paranoia nicht auf mich übertragen. Ich stehe seit fast einem halben Jahrtausend ungebrochen hinter dir.“
Irgendwie genoss er es ziemlich seinem Onkel ein Schnippchen geschlagen und ihn ausgetrickst zu haben. Das war nicht immer einfach und vor allem genoss er es, weil er sah, dass es Dmitry ärgerte.
„Hast du was aus der Eremitage geklaut? Und erzähl mir nicht, dass das Gepäck ist. Wir kennen uns zu lange, als das du mir etwas vormachen kannst…“
Sein Dank für ihre Mühe? Er strafte sie mit seinen Blicken und wenn sie nicht aufpasste, versohlte er ihr am Ende noch den Hintern.
„Ohhh“, machte er angetan, „dein Lieblingskannibale also, mhm“, es war irrelevant, dass er wohl der einzige Kannibale war, den sie kannte.
Er war ein schrecklicher Mensch, aber er genoss es.
Pünktlichkeit war ja eher subjektiv, wenn man Nikolaos fragte. Er fand es nicht schlimm, andere eine Viertelstunde warten zu lassen, weil er sich zu lange vor dem Spiegel bewundert hatte oder vor einem potenziell anstrengenden Sozialkontakt noch ein Nickerchen machen wollte.