Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

News

4
AUG

Sodele, unsere erste Neuregistrierung hat funktioniert, daher sind wir mal so mutig und eröffnen die Türe wieder! Wer nochmal nachlesen möchte, wie die neuen Plugins funktionieren, schaut enfach mal in die News oder liest in den FAQs im entsprechenden Bereich nach.


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Die meisten Gespräche verliefen vorhersehbar, oberflächlich, als würde man Variationen derselben alten Melodie spielen. Aber hier? Hier klang etwas anderes mit. Eine angenehme Schärfe – und dieser unaufdringliche Hauch von Herausforderung, der ein Gespräch lebendig hielt.
Normalerweise rückte Tristains Geburtstag näher, wenn er sich benahm, als hätte er plötzlich mit den Nebeneffekten einer absterbenden Gebärmutterschleimhaut zu kämpfen. Dmitry mochte zwar das Feingefühl einer Tischkante besitzen, aber er war clever genug, um eins und eins zusammenzuzählen.
Anstrengend.
Die Verantwortung für ein geliehenes Kind zu haben, war Mörder anstrengend. Jason rieb sich über das Gesicht und fragte sich, ob sein Puls beim Vampirjagen auch so hochging.
„Nein, entführt wurde ich nicht.“ Sie wurde nur irgendwie daran gehindert zu gehen! Zählte das als Entführung? Oder war das mehr eine Geiselnahme? Machte das überhaupt einen Unterschied?
„Da will man einmal nett sein und bekommt gleich irgendeine Absicht unterstellt, typisch.“, meinte sie seufzend, als wäre sie sich keiner Schuld bewusst. Apropos Absichten! Dori entledigte sich des übergroßen, kuscheligen Mantels und warf ihn einfach achtlos über den nächstbesten Stuhl, ehe sie sich zu den beiden Männern wandte. „Ich bin nur hier, um zu helfen, ganz selbstlos.“, meinte sie mit einem Anflug eines Grinsens auf den Lippen(...)
„Ruhig Großer, wenn du mir davon läufst, bekomme ich noch Ärger.“, scherzte sie, meinte es aber eigentlich ziemlich ernst.
Phil ließ nicht locker – eine Hartnäckigkeit, die wohl nötig war, um eine treffende Diagnose zu stellen. Oder wie nannte man das in diesem Fall? Einen Spuk-Symptom-Check-up? Rafael seufzte leise.
Die Frage kam von dem jungen, noch-ambitionierten Lehrling, die einen entscheidenden Vorteil besaß, der ihr in Zukunft sicher noch viel helfen würde: Sie sah nicht, wenn jemand mit den Augen rollte, wenn sie eine Frage stellte. Nicht, dass Tristan das gerade tat (sein Dozenten-Modus war gerade offline), aber er hätte es wohl getan, wenn das Setting gerade ein anderes wäre – und dann hätte er sich geärgert, dass ein Augenrollen bei einer Blinden null Wirkung erzielte.
Ja, er mochte Pflanzen – schöne Pflanzen, Bonsaibäume, Orchideen –, aber irgendetwas sagte ihm, dass Tris nicht über Gartengestaltung reden wollte.
Eben noch hätte er Bambi gerne als schicken Wandteppich verwertet, doch dessen Geschwätz hatte seine Laune immerhin auf ein nicht unmittelbar tödliches Level reguliert.
Und jetzt hatte Tristain sich dem Duo Infernale auch noch angeschlossen. Na, großartig.
Hach, er konnte es kaum erwarten, Nikolaos irgendwann wiederzusehen und sein pathetisches, kleines Leben zu zerstören.
Es war ein intensiver, stechender Blick, der die Luft zwischen ihnen fast erdrückte. Wahrscheinlich eine schlechte Angewohnheit, Leute anzustarren, als würde er überlegen, ob er sie auf einen Kaffee einlud oder ihnen besser doch zum Spaß einen Arm abriss.
Eine Mischung aus Stumpfsinnigkeit und sozioemotionalem Analphabetismus war ihm schon immer eigen gewesen.
„Na ich weiß nicht. Ich glaube, ich bin gut darin, alle Katastrophen mitzunehmen. Meinem Chef bin ich auch schon fast an die Kehle gesprungen.“ Hach ja. Alles nicht so einfach.
„Okay…“ Perplex nahm er die Zigarette entgegen. Seine Finger waren noch blutverschmiert, die Wutmännchen in seinem Kopf tobten weiter. Doch leise drängte sich die Frage auf, ob das hier eine Art Friedensangebot sein sollte. Misstrauisch verengte er die eisblauen Augen. „Die war aber nicht in deinem Arsch…?“ Bei Tristain konnte man nie wissen.
Und dass ausgerechnet Tristain sich auf die Seite der Cousins oder Halbgeschwister gestellt hatte – ein Punkt, über den Dmitry sich nicht ganz sicher war – machte ihn… machte ihn… ihm fehlten die Worte. Aber das schmerzende Stechen in seiner Brust sprach lauter als alles, was er hätte sagen können. ...traurig.
Und Sterbliche waren im Gegensatz zu Welpen selten niedlich. Manchmal waren sie wenigstens Essbar.
Einen NH in Samanthas Alter hätte er zumindest nur mit Bauchschmerzen erschossen, aber am Ende des Tages hätte er es wohl getan, aus der Überzeugung heraus, dass es für den Schutz der Menschen am besten so war.
Aber wäre es das in diesem Fall?
Würde Samantha jemandem wehtun?
Würde sie Lydia wehtun?
Ganz automatisch scannte Lysander das Krankenzimmer ab, und schalt sich im nächsten Moment einen Dummkopf deswegen. Helllichter Tag. War nicht so, als könnte sich hier mal eben ein NH hinter einem der Vorhänge verstecken.
„Bambi … wenn du noch einmal so einen Auftritt hinlegst, mache ich aus dir einen dekorativen Wandteppich.“ Seine Zähne blitzten in einem kurzen, wölfischen Grinsen auf, der russische Akzent schwang in seinen Worten mit. Dann ließ er seinen prüfenden Blick langsam über Tristain wandern, von Kopf bis Fuß.
Es war nicht das erste Mal, dass Bambi es vorzog, unauffindbar zu sein, wenn es darauf ankam. Irgendwo da draußen stromerte er vermutlich herum, mit seinem jugendlichen Leichtsinn und der Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs.
Solange sie in der Nähe war, würde Dima ihrer Bitte nachkommen und niemandem, wortwörtlich, den Kopf abreißen - da war sie sich zu 90% sicher.
An dir selbst gibt’s nichts auszubauen, außer an deinem Charakter, natürlich.
Vielleicht sollte sie mal eine Umfrage starten? Interessant zu wissen wäre es schon für sie. Andererseits hatte sie so eine leise Ahnung, dass niemand ihre Umfrage ausfüllen würde und wenn doch, der Wahrheitsgehalt in etwa so hoch war wie der Alkoholgehalt in einer Tüte Weingummis – nämlich verschwindend gering.