Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!
Willkommen zurück! 14 Tage offline und alles hat sich verändert! Beginnt auf eurer Entdeckungsreise am besten einfach bei den News und probiert dann alles aus!
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Alle Inplayzitate
Wenn, dann wollte er schon an seiner eigenen Inkompetenz zugrunde gehen.
„Ja, genau, Dmitry sorgt für Ordnung.“ Und stiftet unendlich viel Chaos dabei.
Er wollte Gordon nicht unbedingt auf die Nase binden, dass Vampirblut ein extravagantes Vergnügen für die Geschmackssinne darstellte. Schließlich rannten freilebende Hasen auch nicht auf dem Feld herum und riefen: ‚Ich schmecke köstlich mit dunkler Sauce und auf Buttergemüse.‘
Und jetzt hatte Tristain sich dem Duo Infernale auch noch angeschlossen. Na, großartig.
Hach, er konnte es kaum erwarten, Nikolaos irgendwann wiederzusehen und sein pathetisches, kleines Leben zu zerstören.
Und Joaquin sah sich selbst als eifriger Verfechter des Mottos: Kill a bitch with kindness. Einfach lächeln und winken, der Rest würde sich von selbst ergeben.
Es war ein intensiver, stechender Blick, der die Luft zwischen ihnen fast erdrückte. Wahrscheinlich eine schlechte Angewohnheit, Leute anzustarren, als würde er überlegen, ob er sie auf einen Kaffee einlud oder ihnen besser doch zum Spaß einen Arm abriss.
Eine Mischung aus Stumpfsinnigkeit und sozioemotionalem Analphabetismus war ihm schon immer eigen gewesen.
Joaquin mochte es, wenn sich die Persönlichkeit seiner Gesprächspartner nach und nach wie die einzelnen Stücke eines Mosaiks zusammensetzten. Nebensächlich erschien der gedankliche Ausflug, bei dem er sich Dima vorstellte, wie dieser seine Feinde mit einer Axt zerhäckselte, und dabei ein blutbeflecktes Pink-Fluffy-Unicorn-Shirt trug.
„Na ich weiß nicht. Ich glaube, ich bin gut darin, alle Katastrophen mitzunehmen. Meinem Chef bin ich auch schon fast an die Kehle gesprungen.“ Hach ja. Alles nicht so einfach.
„Okay…“ Perplex nahm er die Zigarette entgegen. Seine Finger waren noch blutverschmiert, die Wutmännchen in seinem Kopf tobten weiter. Doch leise drängte sich die Frage auf, ob das hier eine Art Friedensangebot sein sollte. Misstrauisch verengte er die eisblauen Augen. „Die war aber nicht in deinem Arsch…?“ Bei Tristain konnte man nie wissen.
Und dass ausgerechnet Tristain sich auf die Seite der Cousins oder Halbgeschwister gestellt hatte – ein Punkt, über den Dmitry sich nicht ganz sicher war – machte ihn… machte ihn… ihm fehlten die Worte. Aber das schmerzende Stechen in seiner Brust sprach lauter als alles, was er hätte sagen können. ...traurig.
„Ich hab’ mir mal eine Gefängnis-Doku angesehen. Der Typ hat sich auch Tattoos selbst gestochen. Und er meinte, er habe dafür nur Marmelade und eingeschmolzene Schuhsohle benutzt. Ob das wohl stimmt?“ (...) Wobei er natürlich nicht hoffte, dass dieser sich solches fragwürdige Zeug unter die Haut gespritzt hatte. Auf der anderen Seite – wen interessierte es? Sie beide waren quasi unsterblich, und daran würde auch ein bisschen im Körper verewigte Schuhsohle keinen Abbruch tun.
Joaquin erhob sich, weil er es konnte, in katzenhafter Geschmeidigkeit. Er ließ die Schultern kreisen und streckte die Arme durch, während seiner Finger an den Ärmeln seiner Lederjacke festhielten. „Na klar. Tattoos erzählen meistens Geschichten. Und ich liebe gute Geschichten.“ Zwinkernd fügte er hinzu: „Das war übrigens eine Aufforderung, mir gerne mehr über Deine Körperkunst und Dich zu erzählen. Also ja, fühl’ Dich gerne geschmeichelt.“
„Tilly?“ meinte Joaquin verdutzt. Sie war Dmitrys Verlobte und alleine deshalb schon ganz oben auf der Tabu-Liste. „Darling,“ setzte Joaquin an, und spiegelte so Tristains Faible für Kosenamen wider. „Ich habe durchaus so etwas, das sich Selbsterhaltungstrieb nennt. Du scheinst mich ja wirklich für selten dämlich zu halten.“ Joaquin sprach die Worte mit einem zuckersüßen Lächeln aus, um ihnen alleine dadurch eine gewisse Spitze zu verleihen. Machte Joaquin wirklich so einen hirntoten Eindruck? E
Und Sterbliche waren im Gegensatz zu Welpen selten niedlich. Manchmal waren sie wenigstens Essbar.
„Sag’ bloß, Du sorgst Dich um mich?“ Joaquins Augen blitzten auf, als Tristain ihn ‚Honey‘ nannte. Zweifelsohne scherzhaft, aber verdammt, wenn der Kosename Joaquins inneres Miezekätzchen nicht zum schnurren brachte.
Joaquin konnte ein amüsiertes Schnauben nicht unterdrücken. Die Stimmung schien sich ein wenig zu klären, und das Grau der ersten Eindrücke wich langsam einer geschmackvolleren Palette. Ja, Tristain hatte ein Mundwerk, das eines Waffenscheins bedurfte, aber Joaquin konnte nicht abstreiten, dass er irgendwie auch humorvoll war.
Einen NH in Samanthas Alter hätte er zumindest nur mit Bauchschmerzen erschossen, aber am Ende des Tages hätte er es wohl getan, aus der Überzeugung heraus, dass es für den Schutz der Menschen am besten so war.
Aber wäre es das in diesem Fall? Würde Samantha jemandem wehtun? Würde sie Lydia wehtun?
Ganz automatisch scannte Lysander das Krankenzimmer ab, und schalt sich im nächsten Moment einen Dummkopf deswegen. Helllichter Tag. War nicht so, als könnte sich hier mal eben ein NH hinter einem der Vorhänge verstecken.
„Bambi … wenn du noch einmal so einen Auftritt hinlegst, mache ich aus dir einen dekorativen Wandteppich.“ Seine Zähne blitzten in einem kurzen, wölfischen Grinsen auf, der russische Akzent schwang in seinen Worten mit. Dann ließ er seinen prüfenden Blick langsam über Tristain wandern, von Kopf bis Fuß.
Es war nicht das erste Mal, dass Bambi es vorzog, unauffindbar zu sein, wenn es darauf ankam. Irgendwo da draußen stromerte er vermutlich herum, mit seinem jugendlichen Leichtsinn und der Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs.
Solange sie in der Nähe war, würde Dima ihrer Bitte nachkommen und niemandem, wortwörtlich, den Kopf abreißen - da war sie sich zu 90% sicher.
An dir selbst gibt’s nichts auszubauen, außer an deinem Charakter, natürlich.
Vielleicht sollte sie mal eine Umfrage starten? Interessant zu wissen wäre es schon für sie. Andererseits hatte sie so eine leise Ahnung, dass niemand ihre Umfrage ausfüllen würde und wenn doch, der Wahrheitsgehalt in etwa so hoch war wie der Alkoholgehalt in einer Tüte Weingummis – nämlich verschwindend gering.
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