Fàilte!

Wir sind ein Urban/ Dark Fantasy RPG mit Spielort Edinburgh, Schottland im Jahr 2020. Bei uns gibt es Katakomben unter der Stadt mit Vampiren zu entdecken, geheime Labore, in denen Alchemisten Wissenschaft mit Magie kombinieren und Naturmagie, die mit Elementaren genutzt werden kann. Und das völlig ungesehen von der gemeinen Bevölkerung - er sei denn, jemand tritt zu tief in die Schatten...

News

4
AUG

Sodele, unsere erste Neuregistrierung hat funktioniert, daher sind wir mal so mutig und eröffnen die Türe wieder! Wer nochmal nachlesen möchte, wie die neuen Plugins funktionieren, schaut enfach mal in die News oder liest in den FAQs im entsprechenden Bereich nach.


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"...Aber ich arbeite nicht gerne mit der Loge zusammen und Chloroform gibt es leider nicht frei verkäuflich in der Apotheke.“ Ein Jammer.
Dmitry war nicht hier wegen Galina. Zumindest nicht in erster Linie. Auch nicht wegen Rafael. Er war hier, weil man ihn nicht erpresste. Weil man ihm nichts wegnahm, was ihm gehörte.
„Als ich vorhin Party sagte, meinte ich nicht wirklich Party, sondern Massaker“, stellte er klar und sah Damyan entgeistert an.
Sie hatte Jason nicht erzählt, woran sie arbeitete. Unmöglich hatte er das aus ihren Emojis schließen können. Müde Emoji, Kaffee Emoji, Aktenkoffer Emoji, breites Grinsen Emoji, Auto Emoji, die sie ihm am Morgen noch geschickt hatte, waren unmöglich so aussagekräftig.
Sie wollte gerade fortfahren und dazu übergehen, wen sie mit “Wir” gemeint hatte, als Jason seinen Auftritt hinlegte. Manchmal war sie bereit unter Eid auszusagen, dass ihr Bruder einen siebten - oder vielleicht achten - Sinn dafür haben musste, den perfekten dramatischen Moment für Einzeiler abzupassen.
Das Tragische war ja, dass die Möglichkeit bestand, dass Samantha vielleicht wirklich an vampirischen Maßstäben gemessen harmlos sein könnte. Es gab nur eben leider auch dafür keine Garantie, und das war Lysanders großes Dilemma.
Und dass er einen Vater nicht davon überzeugen konnte, dass es besser wäre, dessen Kind zu vernichten, war ihm aber auch von Anfang an klar gewesen, daher versuchte er es auch gar nicht erst.
Vermutlich spürte Joaquin seinen Atem im Nacken; vielleicht roch er sogar die Mischung aus Tabak, Blut und einer unterschwelligen Note hier stirbt gleich einer.
War ihr aber egal, solange sie bekam, was sie wollte: Die Aufmerksamkeit von Vampiren. Dass sie dabei bisher nicht an jemanden geraten war, der sie einfach aussaugte und wegwarf, war wohl ihr Glück, aber das hinterfragte sie nicht.
"Ich freu mich drauf.", gab er zurück und seine Augen blitzten auf. Er mochte kein Dima sein. Deswegen durfte man ihn noch lange nicht unterschätzen.
Unruhig wurde er erst, als das Band zu Dima flackerte und sein Herz für einen Moment ins Stolpern geriet. Er konnte praktisch spüren dass er ziemlich am Ende mit den Kräften war und das obwohl er sicher war, dass er im Dickicht des Waldes mit Conall - dem Boss - beschäftigt war. Fuck.
Wenn er alleine wäre, könnte er das Biest rauslassen. Jetzt konnte er aber nicht nur vernichten, sondern musste auch beschützen. Scheiß Zwickmühle.
Beim Punkt, der einzige Abkömmling zu bleiben, stimmte er gedanklich allerdings zu. Er brauchte keinen weiteren Vampir neben sich, der ihm die Aufmerksamkeit von Kieran wegnahm.
Sie wollte ihm glauben. So sehr. Weil der Gedanke, nur benutzt zu werden, unerträglich war.
Denn obwohl sie wusste, dass vieles an ihm Fassade war – eine kontrollierte Inszenierung –, glaubte sie, dass es auch nicht alles war. Kein Mensch konnte auf Dauer nur Kalkül sein. Da war etwas. Irgendwo unter der Oberfläche.
Sie wollte ihm glauben. So sehr. Weil der Gedanke, nur benutzt zu werden, unerträglich war. Weil es einfacher war, an einen Funken Hoffnung festzuhalten, als sich der bitteren Wahrheit zu stellen. Dass sie ein Werkzeug war. Ein Projekt.
Morgan musste lachen und schüttelte den Kopf. Und sie hatte keine Eltern mehr. Fuck. Nein. Sie war nicht okay. Aber sie war reich - sie würde irgendwie darüber hinwegkommen.
„Es wär‘ gut gewesen, wenn’s dich magnetisch gemacht hätte“, erwiderte er und spielte damit auf das Ammoniumeisen-citrat in dem Getränk an. „Einfach an einer Laterne anheften und am nächsten Tag wieder abholen….“
Es war exakt das, was Cassius schon die ganze Zeit vorgeschlagen hatte – nur eben ohne Fangzähne und die charmante Soziopathie eines (vermutlich) Jahrhunderte alten Blutsäufers.
Dmitry war stinksauer. Nicht dieses stille, kultivierte »Ich bin enttäuscht«-Sauer – sondern dieses »Ich-verbrenne-gleich-alles-und-jeden«Sauer.
„ICH WILL MEINEN MENSCHEN SEHEN, SOFORT!“ Er setzte sich in Bewegung – stapfte durch das Innere des Gebäudes, tiefer, weiter, der Boden klebrig unter seinen Sohlen.
Es am Leben zu erhalten, braucht schon Arbeit, aber hey, niemand kann behaupten ich wäre herzlos.
Nicht schon wieder.
Er musste etwas finden. Irgendetwas. Ein Werkzeug, eine Waffe, einen verdammten Wunderstab. Mit zitternden Fingern riss er das Handschuhfach auf. Und erstarrte. Ein neonpinker Tanga grinste ihn an. Zart, spitzenbesetzt, unübersehbar. Eine Trophäe von Dimas letzter Eroberung? Ein Notfallaccessoire? Rafael blinzelte, sprachlos. „Na, herzlichen Glückwunsch, Dima“, murmelte er trocken.
Die zierliche junge Frau zuckte zusammen und murmelte etwas Unwirsches, kaum verständliches, als ihre Initiale Bestandsaufnahme von dem viel zu Lauten Ruf einer Möwe unterbrochen wurde - was sehr wenig Sinn ergab, da sie typischerweise kein Möwen in ihrem Appartement duldete.