Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!
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Alle Inplayzitate
Tilly hatte während Tristains Tirade keinerlei Anstalten gemacht, ihn zu unterbrechen. Ihre dunklen Augen ruhten auf ihm mit einer Mischung aus liebevoller Geduld und unterschwelliger Amüsiertheit – einer Mischung, die nur dann zutage trat, wenn sie jemanden sehr mochte, sich gleichzeitig aber innerlich fragte, wie man sich nur so aufspielen konnte und dabei trotzdem so verdammt liebenswert war.
Vertrauen hatte seine Grenzen – zumindest bei Dmitry. Zu viele hatten es eingefordert wie ein Recht, nur um es anschließend zu verraten wie ein lästiges Versprechen. Er hatte versucht, es zu geben. Mehr als einmal. Aber jedes Mal, wenn er die Tür einen Spalt breit geöffnet hatte, war jemand hindurchgetreten – mit schmutzigen Stiefeln und einem Dolch im Gewand.
„Medizin und Biologie scheinen dich ja auch zu interessieren, oder?“ Ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen, aber ihre Augen blieben aufmerksam. Eigentlich nicht verwunderlich, immerhin war er ein Nekromant wie sie und wenn sie richtig informiert war, auch ein Arzt. Es war also nur logisch, dass er sich für solche Dinge interessierte. Warum stellte sie nur so eine dumme Frage?
(...) es war jedes Mal ein stilles Wunder, wenn Vampire das ihnen innewohnende Potential entfalteten. Oder, um es mit einem Augenzwinkern zu sagen: wenn sie sich von seinem Wahnsinn anstecken ließen.
„Ich rede natürlich von meiner zweiten Persönlichkeit. Die steht auf Blutbäder, genau wie ich. Und mein kleiner, queerer Schatten hier wollte unbedingt mitkommen..."
Als sie ankamen, sprang Joaquin aus dem Wagen, umrundete ihn und öffnete ihm die Tür, als wäre Dmitry eine viktorianische Lady mit Bandscheibenvorfall.
Galina hatte ihr Spielzeug liegen gelassen, also war es jetzt seins. So einfach funktionierte Besitz in Dmitrys Welt. Na schön – vielleicht regte sich da irgendwo tief in seinem verkorksten Inneren auch ein Anflug von Verantwortung.
Scheiße, warum mussten Menschen auch solche sentimentalen Idioten sein?!
„Ich habe einen Vampir kennengelernt“, also ihn angegriffen, aber hey, wen interessieren schon Details?
„Hast du mir nun alles um die Ohren gehauen, was dir auf der Seele brennt?“ fragte er mit einer Mischung aus trockener Neugier.
Als sie schließlich ankamen und Damyan Dima und den anderen traf, musterte sie Joaquin mit einem müden Lächeln. „Ach, süß. Ihr habt einen Praktikanten mitgebracht.“
Typisch Dori. Selbst wenn die Welt unterging, bewegte sie sich wie durch Honig.
„Keller?“ Ob das eine Floskel war oder ernst gemeint, konnte er im Moment nicht ganz durchschauen. „Ich schätze, es gibt immer noch eine Menge, die ich über die guten alten Vampirgepflogenheiten lernen muss.“
„Verzeihen ist so eine Sache,“ begann er, „es klingt immer so aufgeräumt. Als wäre da etwas abgeschlossen. Dabei ist es oft nur der Moment, in dem man aufhört, dagegen anzurennen, dass es geschehen ist.“
„Verzeihen ist so eine Sache,“ begann er, „es klingt immer so aufgeräumt. Als wäre da etwas abgeschlossen. Dabei ist es oft nur der Moment, in dem man aufhört, dagegen anzurennen, dass es geschehen ist.“
„Was denkst du denn, wovon sie sich ernährt? Vampire essen keinen Brokkoli, Lydia.“
die schlimmsten Fossile waren mittlerweile immerhin zum großteil zu ende fossilisiert und im Ruhestand
Er merkte sich genug, um der Polizei eine Beschreibung bei einer möglichen Vermisstenmeldung zu geben, aber definitiv nicht mehr.
Wie hatte er es geschafft bei Red die Vorhänge zu ziehen und es bei sich zu vergessen?
Es schmeckte. Ihr Bruder konnte Pfannkuchen machen. Das war ein Pluspunkt? Riley hatte keine Ahnung, wonach man Brüder bewertete und ob Kochkünste dazu zählten. Oder eher, wie selten man so fest gegen den Arm geboxt wurde, dass es einen blauen Fleck gab. Sie hoffte sehr, dass Jason sie nicht boxen wollte. Er sah so aus, als könne er mindestens so gut blaue Flecke verursachen wie Pfannkuchen machen.
Als Tristan nach Ace‘ Vortrag über Meteoritengesteine kundtat, dass sie allesamt wertlos waren für die Alchemie, befürchtete er fast, Ace damit den Wind aus den Segeln zu nehmen. Keine Frage, er hörte dem wandelnden Lexikon gern zu und er wusste, Ace tat das auch (also sich selbst)
Niemand sollte bei klirrendem Glas Angst haben müssen, dass sie daneben lag und verblutete. Wobei sie in diesem Haushalt vermutlich niemals verbluten würde. Sie lebte schließlich in einer Art Haifischbecken.
Nachdem er das gestrige Drama um Samantha und Damyan mit ein paar Ohrfeigen geregelt hatte, war er zuversichtlich, dass er auch Tristains kleines Problem in den Griff bekommen würde. Er feilte schon seit ein paar Wochen an diesem sagenumwobenen Feingefühl.
Tilly wusste, dass die alte Hündin kein Fan von Vampiren war, was vermutlich vor allem an Dima und seinen cholerischen Ausbrüchen lag. „Alles gut Maus, Tris ist sehr nett. Wir mögen Tris. Geh, leg dich wieder hin.“, flüsterte sie dem Hund entgegen.
"Und Gott?" Seine Stimme blieb gelassen, mit einer feinen Kante Ironie. "Möglich, dass er es so gewollt hat. Dass er dachte, Licht und Dunkel müssten getrennt bleiben, dass sich die Fäden seiner Schöpfung nicht vermischen dürften.“ Ein kaum merklicher Ruck mit der Schulter. "Aber wenn dem so ist, hat er den Menschen einen fatalen Fehler eingebaut – die Neigung, ausgerechnet nach dem zu greifen, was verboten ist. Wir sind nicht gut darin, Grenzen zu akzeptieren, selbst dann nicht, wenn sie göttli
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