Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!
Willkommen zurück! 14 Tage offline und alles hat sich verändert! Beginnt auf eurer Entdeckungsreise am besten einfach bei den News und probiert dann alles aus!
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Alle Inplayzitate
Dima war keine zwei Meter an ihr vorbeigezogen, als er seinem ganz eigenen Hang zur Grenzüberschreitung wieder einmal freien Lauf ließ und ihr auf den Hintern klatschte, als wäre sie ein verdammter Glücksbringer. (...) „Wie charmant. Der Gentleman der alten Schule gibt sich wieder die Ehre.“
„Oh, Dmitry, dein Charme ist ja mal wieder wirklich unverkennbar.“, säuselte sie. Dmitry bleckte leicht die Zähne – eine Mischung aus Grinsen und Bedrohung. Der schmale Grat zwischen Spaß und Drohung. „Made in Russia mit Beißgarantie. Aber keine Angst – ich bin auch beißend charmant“, sagte er zwinkernd.
Dass er eines Tages mit Rafael eine belanglose Unterhaltung führte und dabei keine Mordphantasien hegte, hätte Dmitry bis vor Kurzem wohl kaum für möglich gehalten. Er würde es sowieso als dreiste Unterstellung abtun, wenn jemand auch nur im Entferntesten auf diese Situation aufmerksam machen würde.
Aber der Wunsch, Rafael das Fleisch von den Knochen zu kochen und seine Extremitäten als Souvenir zu behalten, war im Augenblick verschwindend gering. Wurde er etwa auf seine alten Jahre noch sentimental?
»Aber vielleicht arbeiten wir noch an Spitznamen?«, fragte dann, hob den Kopf leicht und lächelte Hoffnungsvoll, »Nicht, dass noch die Zombies auf mich aufmerksam werden.«
Ob in ein paar Jahren oder Jahrzehnten ein Nobelpreis auf sie wartete? Das wäre schon ein Blick in die Glaskugel wert. Scheinbar hatten Morgan und sie da dasselbe Ziel, nur auf anderen Gebieten.
Notiz an selbst, unaufällig nach Präsenz von Methlab und anderen Explosionsrisiken fragen. Vielleicht. Vielleicht nicht in den Worten, konnte…. errr… missverständlich ausgelegt werden. Japp. Das würde eindeutig super werden.
Was Downey anging, so durfte dieser sich auch ruhig woanders hin trollen, denn Kirian empfand ihn eher als nervigen Stümper. Genau die Sorte von Mensch, deren Blut Kirian wahnsinnig gerne vergießen würde. Aber man wollte ja nicht auffallen, also hielt er sich brav zurück. Könnte ansonsten Fragen aufwerfen, wenn er Downeys Eingeweide auf dem Boden verteilen und sich an seinem Blut gütlich tun würde. Nope, keine Option. Aber man würde ja wohl noch träumen dürfen …
Völlig aufzuhören, egal wie sehr er die letzten Jahre gerade wegen seines Meisterstudiums gelitten hatte… aufzuhören käme für ihn einer Amputation gleich.
Damit kannte er sich ja mittlerweile auch ganz gut aus, daher konnte er diese Referenz bewusst ziehen.
Ace zeigte sich vor allem begeistert daran, dass es wohl Berechnungen gab – die man sicherlich in Diagrammen darstellen konnte. Tristan war ja lieber der Typ Formeln… Ihm reichte es zu wissen, wenn sein Kontostand keinen allzu steilen Abwärtstrend hinlegte.
Die Männer stellten sich in einer Reihe auf, Jason winkte sie mit einem Grinsen zu sich.
Gwyn rollte so hart mit den Augen wie beim Abschlussball 2008.
Er lebte durch Struktur, durch Zweckmäßigkeit. Jeder seiner Schritte war kalkuliert. Jedes Wort wog er ab, bevor es fiel. Und wenn er etwas tat, das das Ansehen der Familie beschädigen konnte, dann nur hinter geschlossenen Türen – wo niemand zusah.
„Ich würde aber nicht so weit gehen, mich als Musiker oder gar Künstler zu bezeichnen“, fügte er hinzu, in einem Tonfall, der Bescheidenheit vortäuschte. Die Wahrheit war: Künstler waren chaotisch, unberechenbar – und Nikolaos war nichts davon.
Seine Hände waren keine Werkzeuge der Gewalt. Sie waren gepflegt, kontrolliert. Die Hände eines Mannes, der wusste, wie man mit Skalpell und Vertrag gleichermaßen umging.
Jason war kein glorreicher Tänzer. Er hatte Taktgefühl- nein nicht das zwischenmenschliche, das für Musik-
„Also… ich find deinen Job zumindest interessant“, fügte sie hinzu und Phil wusste nicht, ob er gerade die Energie dafür hatte, ihr zu erklären, warum Polizisten Detektive in 9 von 10 Fällen als lächerlich bis hin als Behinderung ihrer Arbeit wahrnahmen. Der 10. von 10 Fällen war vermutlich korrupt und ließ sich gut für Tipps bezahlen.
Dann, mit einem Anflug von amüsierter Nachsicht, fügte er hinzu: „Das ist kein windiger Vorwand, um dich zu erledigen. Such dir einen aus.“ Er hatte den Ruf eines Opportunisten, doch in Wahrheit brauchte Dmitry keinen Vorwand, wenn er jemanden aus dem Weg räumen wollte.
Ein zuckersüßes, charmantes Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie die Hand hob und Jake ganz ladylike den Mittelfinger zeigte. „Macht Bekanntschaft mit meinem Bogenfinger, werter Herr, und schiebt ihn Euch dorthin, wo kein Mondlicht scheint. Weil ich so gütig bin, bekommt Ihr ihn nicht nur zu Discounter-Preisen, sondern ganz umsonst.“
Wäre sie ein Tinder Profil, würde er jetzt nach rechts swipen.
Sein innerliches Seufzen drang zum Glück nicht nach draußen. Ein Teil von ihm wollte es trotzdem loswerden. "Der Mann war dein Vater, Lass." Nichts Ungewöhnliches an dieser Haltung. Ganz und gar nicht. Vielleicht hatte sich Alistair Campell lediglich etwas zu viel mit dem historischen Jack the Ripper befasst… ganz so wie Solomon mit realen Fällen.
„Lad’ mich mal auf ein Glas B-positiv ein und ich erzähl’ Dir meine Lebensgeschichte, ja?“ witzelte Joaquin schließlich.
„Ich hoffe,… das sind irgendwelche abgefuckten Disney-Bösewichte, die ihre Pläne vorher lang und breit erklären oder besser noch ein Lied mit mehreren Strophen darüber singen. Das würde uns zumindest Zeit verschaffen.“
Oh, und wie er sich Rafael schnappen würde. Er würde ihn packen und mit ihm durch das nächste Fenster springen, wenn es sein musste. Vielleicht stand unten sogar rein zufällig irgendein Fotograf, der Bilder dieses heroischen Augenblicks aufnahm. Auch, wenn Joaquin besagten Fotograf dann wahrscheinlich töten müsste.
Sie wusste, dass er nicht wollte, dass man sich zu sehr um ihn kümmerte – das war für ihn wahrscheinlich das Grauen in Reinform. Aber sie konnte es auch nicht lassen, sich um ihn zu sorgen. Um seine spitzen Kommentare, die manchmal mehr Preis gaben, als er vermutlich beabsichtigte. Um den leisen Druck in seinen Schultern, den nur jemand sah, der hinschaute, wenn er gerade nicht auf der Bühne seiner zynischen Show stand.
Stattdessen hörte sie ihm aufmerksam zu – so wie man jemandem zuhört, der einem wichtig ist, selbst wenn seine Wortwahl irgendwo zwischen liebevoller Beleidigung und resignierter Zuneigung pendelte. In Tristains Welt war das, was er da gerade ablieferte, vermutlich eine Art von Fürsorge, und sie wusste das. Vielleicht war das einer der Gründe, warum sie ihn nie wirklich in Frage stellte, nicht einmal dann, wenn er sie gedanklich schon zu Grabe getragen hatte.
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