Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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27
JUN

Willkommen zurück! 14 Tage offline und alles hat sich verändert! Beginnt auf eurer Entdeckungsreise am besten einfach bei den News und probiert dann alles aus!

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Und immerhin hatte er Dmitry dabei, was sollte also schon schiefgehen? Schnell blinzelte Joaquin ein Bild aus verstreuten Eingeweiden und blutbespritzten Wänden davon, als er Dmiry noch einmal anschaute. Der Russe würde sich doch zurückhalten?
„Vielleicht such’ ich ihn nächste Woche nochmal hier auf und mach’s wieder gut.“ Meine Joaquin mit einem leichten Schmunzeln. Der Kerl sah super aus, würde sich an Joaquin nicht wirklich erinnern und es gab nun einmal nichts, was ein gut ausgeführter Blowjob von Herzen nicht wieder fixen konnte.
Aber im Gegensatz zu den meisten anderen mit denen sie studiert hatte, konnte Tabs sich noch im Spiegel sehen und wusste, wer sie war - und wenn sie ehrlich war, war ihr das wichtiger - immerhin hatte sie im Gegensatz zu Jason überhaupt ein regelmäßiges Einkommen bei dem keiner der beiden Begriffe irgendwie fragwürdig verwendet war aus Sicht des Oxford Dictionaries.
»Well. I would rather live in a cave than sound posh.«, Tabs grinste knapp - und meinte das sogar ernst, »So that works out.«, wenn es so weiterging konnten sie sich vermutlich auch nicht mehr als eine emotional für Jason unvorbelastete Höhle leisten.
Auf jeden Fall bewegte es etwas in Lysander, was Archie sagte, das ließ sich nicht leugnen. Und letztlich war Lysander auch einfach nicht Arschloch genug, um seinem Kollegen zu sagen, dass seine Tochter jetzt aber nun mal eben leider sterben musste.
„Fische sind Freunde,“ – sein Blick streifte Rafael – „kein Futter“, zitierte er die fischfreundliche Haiselbsthilfegruppe. Das konnte man ja so in etwa auch auf gewisse Vampire übertragen. Manche hielten sich schließlich für moralisch erleuchtet – Dmitry zählte sich nicht unbedingt dazu.
Gabes Augen leuchteten, als sie Orcas erwähnte. Was sie natürlich nicht sehen konnte, aber selbst seine Stimme schien zu leuchten. Aber stimme schon: Sogar Jason McAllister war kleiner als ein Orca Baby und das musste was heißen.
„Baby-Orcas sind bei der Geburt schon so um die 200 kg schwer, wenn sie auf die Welt kommen und du ähm … nicht.“ Hatte er schon mal erwähnt, dass er wirklich nicht gut darin war, Konversationen zu führen?
Frei nach dem Motto: Du willst es zurück? Dann viel Spaß beim Sterben. Ohne Rückgrat war es bekanntlich schwer, etwas zurück nach Hause zu tragen. Und Dmitry sah seine Widersacher am liebsten in viele Stücke zerteilt.
Dmitry drehte sich halb zu ihm; Vampire mochten vieles können, aber ihren Kopf um 180 Grad wie eine Eule drehen gehörte nicht dazu. Schade eigentlich – es hätte manchen Situationen eine elegante Pointe gegeben.
Das war alles, was er ihm geben konnte. Kein Trost, kein Händchenhalten, kein – Du bist nicht allein –. Wenn Rafael darauf hoffte, war er an der falschen Adresse. Und wenn er glaubte, Dmitry würde sich auf einmal in einen Kümmerer verwandeln – nun, die Realität hatte noch ein paar grausamere Wahrheiten für ihn parat.
"...Aber ich arbeite nicht gerne mit der Loge zusammen und Chloroform gibt es leider nicht frei verkäuflich in der Apotheke.“ Ein Jammer.
Dmitry war nicht hier wegen Galina. Zumindest nicht in erster Linie. Auch nicht wegen Rafael. Er war hier, weil man ihn nicht erpresste. Weil man ihm nichts wegnahm, was ihm gehörte.
„Als ich vorhin Party sagte, meinte ich nicht wirklich Party, sondern Massaker“, stellte er klar und sah Damyan entgeistert an.
Sie hatte Jason nicht erzählt, woran sie arbeitete. Unmöglich hatte er das aus ihren Emojis schließen können. Müde Emoji, Kaffee Emoji, Aktenkoffer Emoji, breites Grinsen Emoji, Auto Emoji, die sie ihm am Morgen noch geschickt hatte, waren unmöglich so aussagekräftig.
Sie wollte gerade fortfahren und dazu übergehen, wen sie mit “Wir” gemeint hatte, als Jason seinen Auftritt hinlegte. Manchmal war sie bereit unter Eid auszusagen, dass ihr Bruder einen siebten - oder vielleicht achten - Sinn dafür haben musste, den perfekten dramatischen Moment für Einzeiler abzupassen.
Das Tragische war ja, dass die Möglichkeit bestand, dass Samantha vielleicht wirklich an vampirischen Maßstäben gemessen harmlos sein könnte. Es gab nur eben leider auch dafür keine Garantie, und das war Lysanders großes Dilemma.
Und dass er einen Vater nicht davon überzeugen konnte, dass es besser wäre, dessen Kind zu vernichten, war ihm aber auch von Anfang an klar gewesen, daher versuchte er es auch gar nicht erst.
Vermutlich spürte Joaquin seinen Atem im Nacken; vielleicht roch er sogar die Mischung aus Tabak, Blut und einer unterschwelligen Note hier stirbt gleich einer.
War ihr aber egal, solange sie bekam, was sie wollte: Die Aufmerksamkeit von Vampiren. Dass sie dabei bisher nicht an jemanden geraten war, der sie einfach aussaugte und wegwarf, war wohl ihr Glück, aber das hinterfragte sie nicht.
"Ich freu mich drauf.", gab er zurück und seine Augen blitzten auf. Er mochte kein Dima sein. Deswegen durfte man ihn noch lange nicht unterschätzen.
Unruhig wurde er erst, als das Band zu Dima flackerte und sein Herz für einen Moment ins Stolpern geriet. Er konnte praktisch spüren dass er ziemlich am Ende mit den Kräften war und das obwohl er sicher war, dass er im Dickicht des Waldes mit Conall - dem Boss - beschäftigt war. Fuck.
Wenn er alleine wäre, könnte er das Biest rauslassen. Jetzt konnte er aber nicht nur vernichten, sondern musste auch beschützen. Scheiß Zwickmühle.
Beim Punkt, der einzige Abkömmling zu bleiben, stimmte er gedanklich allerdings zu. Er brauchte keinen weiteren Vampir neben sich, der ihm die Aufmerksamkeit von Kieran wegnahm.
Sie wollte ihm glauben. So sehr. Weil der Gedanke, nur benutzt zu werden, unerträglich war.
„Komm schon…,“ murmelte Joaquin aufgewühlt. „Tu’s für die Wissenschaft, Baby. Leck’ das Klo ab.“