Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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27
JUN

Willkommen zurück! 14 Tage offline und alles hat sich verändert! Beginnt auf eurer Entdeckungsreise am besten einfach bei den News und probiert dann alles aus!

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Kleine, aufmüpfige Vampire waren – neben Schwiegersöhnen – sein Leibgericht.
Gedanklich versuchte er händeringend, die Geschichte irgendwie abzukürzen. „Ich bin mit ihm gereist und er hat mich letzten Endes verwandelt. Ja… Das war das.“ Der Vampir wusste, dass er die Situation genauso elegant gelöst hatte wie ein schief aufgeklebtes Pflaster.
„Jetzt nicht, um eigennützig zu sein, aber: Nachdem ich dich live und in Farbe erlebt habe, würde besser schlafen, wenn ich wüsste, dass Du wieder gestählt und bei Kräften bist.“ Joaquin vollführte mit der freien Hand einen Boxschlag in die Luft. Wahrscheinlich seine Interpretation davon, wie Damyan irgendwelchen Einbrechern den Kiefer zertrümmerte.
„Das ist echt erfrischend: Ein Morozov, den man nicht auf Knien um Informationen anflehen muss!“
„Lust auf ein bisschen Katz und Maus?“ Joaquins Worte überraschten ihn selbst, als er sie aussprach. In der Vampirgesellschaft konnte man ihn durchaus als Moralapostel bezichtigen, aber auch er besaß diesen Instinkt.
Der Strahl der Taschenlampe ruckelte nervös, als der Mann zusammenzuckte und in Joaquins Richtung blickte, wo nichts als Leere auf ihn wartete. Innerlich schmunzelte der Vampir. Er war einer der Lieben und Guten. Aber Ausnahmen bestätigten nun mal die Regel, nicht?
Das raubtierhafte Grinsen auf den Lippen des Russen war Joaquin mittlerweile gewöhnt, dennoch irritierte es ihn wie am ersten Tag. Wer beim Lächeln so viele Zähne zeigte, der konnte nur Schabernack – oder einen Massenmord – im Kopf haben.
Jason war definitiv noch nicht bereit für das 22 Jahrhundert oder was auch immer der Typ da angestrebt hatte.
„ Das ….ist schnell eskaliert…. Was ma- „
Der nächste Körper rauschte über den Thresen. Dieses Mal war es der von Ace der Lola elegant über den Thresen folgte. Belvedaire starrte ihm nach, sich wage bewusst das sein Mund dabei dümmlich aufgeklappt war.
»Deal.«, sagte sie leise auf den Vorschlag, wie sie fliehen würden, wenn es zu seltsam wurde, »Oops.«, fügte sie dann hinzu und musste lachen, weil Deals auch etwas war, was man nicht mit Feen machte, »Oh was solls… sollte jemand von uns unerwarteter Weise Erstgeborene haben, ist es ja nicht so, als hätten sie den anderen nicht ohnehin am Hals…«, Familie eben,
Einen kurzen Moment lang befürchtete der Vampir, dass Rafael sich wieder schlafend stellen würde, nachdem er Joaquins Gesicht in den Augenwinkeln entdeckt hatte. Immer noch besser, als aufgrund seiner Gesichtszüge einen epileptischen Anfall zu erleiden, nicht?
Doch was wusste Cait schon, sie war lediglich ein einfacher Abkömmling – zwar ein enger Teil der Familie und des Clans, doch hatte sie mit dem ganzen Familiendrama ersten Grades definitiv nicht viel am Hut gehabt. Bis jetzt.
TJ konnte auch total normal wirken… für fünf Minuten wenn sie nicht redete oder sich bewegte.
„Ich glaube nicht, dass man eine Seele verlieren kann,“ sagte Rafael leise. „Sie kann schweigen, ja. Sich verbergen, müde werden von allem, was sie tragen musste. Aber sie bleibt. In jedem von uns. Auch in dir.“
Bestimmt hatte Damyan, ähnlich wie sein Blutsverwandter, seinen Stolz und wollte vor allen Dingen nicht bemuttert werden. Aber was wusste Joaquin schon? Vielleicht hatte Damyan sich auch einfach nur eine neue Hose zugelegt, die ein bisschen zu eng im Schritt war und erst noch eingelaufen werden musste.
Mit 17 hätte Gwyn wahrscheinlich mit den Augen gerollt, wäre aber im 7. Himmel gewesen, wenn Jason sie bei irgendeinem Schultanz zum Tanzen aufgefordert hätte. Heute… sah das zugegebenermaßen nicht viel anders aus.
„Als ich in Edinburgh angekommen bin, wollte ich mich unbedingt mit der Obrigkeit gut stellen. Ich erledige ein paar einfachere Arbeiten für Dmitry. Außerdem schmeckt mein Blut hervorragend und ich bin äußerst pflegeleicht. Und ich könnte für Dmitry eine Erkennungsmelodie komponieren, wenn ihm danach wäre.“ Wenn das alles keine Totschlagargumente waren, weshalb sich jeder Vampir seinen eigenen Joaquin daheim halten sollte, dann wusste er auch nicht.
Rafael war verletzt und bestimmt stellenweise auch traumatisiert von den jüngsten Ereignissen. Wenn Joaquin nun tränenüberströmt in seine Bettdecke schnäuzte, wäre niemandem wirklich gedient.
Die Journalistin hob eine Augenbraue, „Nicht-Menschen“, wiederholte sie skeptisch, „Und ihr hattet keine Angst, dass ihr damit die Alien-Fans auf den Plan ruft, falls mal irgendwas davon an die Öffentlichkeit dringt?“
Das, und er hatte keine Lust von der Morozov-Sippe gelyncht zu werden, nur weil er versehentlich vom falschen Becherchen getrunken hatte.
Seine Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf besagten Vampir. Er seufzte. „Okay, um dir etwas entgegen zu kommen, könnte ich dir sagen, wo ich auf Patrouille bin.“ Und wehe, er würde auch nur eine blonde Locke des unverschämten Kerls während seines Rundgangs zu Gesicht bekommen!
Irgendwie bekam hier jeder alles mit – die Villa hatte ein erstaunlich effizientes Informationssystem, das vermutlich selbst Gerüchte aus dem Jenseits verwaltete.
...doch dieses Mal war nicht seine Wenigkeit, die im Zentrum stand. Auch wenn ein Teil von Ace Ego immer davon ausging, dass sich die Welt um ihn drehte und nicht die Sonne. Was hatte die Sonne je für die Menschheit geleistet im Vergleich zu ihm. Tz… nicht einmal Klavier spielen konnte sie. Und das mit der Fusion würde er auch noch irgendwann knacken. Schließlich hatte er auch Atomspaltung hinbekommen.
Es wurde schlampig gearbeitet und sie würde den oder die Verantwortlichen definitiv zu einem Gespräch bitten und wenn sie diese Person persönlich an den Haaren ins Büro schleifen würde.
Er würde lügen, wenn das Bild eines jagenden Dmitry ihn nicht irgendwo heiß machen würde. Aber wie Joaquin bereits einige Sekunden zuvor festgestellt hatte war ihm sein Leben lieb und er wusste, wann er den Mund zu halten hatte.