08.07.2026, 13:09
It's not real alchemy if nothing blew up
Edinburgh's Lodge of Alchemists
Als die Alchemisten während des ersten Weltkriegs ihre sieben Sachen packten und aus London in den Norden Großbritanniens zogen, glaubten sie nicht daran, sich in Edinburgh so gut etablieren zu können, wie sie es in England geschafft hatten. Doch heute, über 100 Jahre später, kann man auf eine starke Loge blicken, die unter den wachsamen Augen von Logenmeister Prof. Brooks ihrer Forschung nachgeht und sich politische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Netzwerke aufbaut. Keine Frage, die Alchemisten haben in sehr vielen Geschäften ihre Finger im Spiel: in den Medien, der lokalen Politik, der Staatsanwaltschaft, der Polizei. Und das alles völlig im Geheimen. Die Geheimhaltung ist das A und O und erlaubt ihnen, eigene Regeln aufstellen und entscheiden zu können, wer mitspielen darf und wer nicht. Runenmagie und Nekromantie sind ihre Anwendungsgebiete, mit denen sie Physik, Chemie und sogar den Tod selbst überlisten können. Doch auch wenn die alte Generation, die ihre Lebenszeit durch Alchemie verlängert, nur sehr langsam mit der Zeit geht und sich gegen Digitalisierung und Modernisierung sträubt, so bilden sie doch langsam aber sicher nicht mehr die Mehrheit; junge Alchemisten stellen die verstaubten Regeln infrage und fordern mehr Mut zum Fortschritt. Doch kann man wirklich noch im Geheimen operieren, wenn man sich zu sehr öffnet und altbewährte Traditionen lockert?
Mr Weirdo. So scheint dich irgendwie jeder zu nennen und dir macht es wohl nicht einmal etwas aus? Jedenfalls sagst du nichts, aber generell redest du nicht besonders viel. Jedes Mal, wenn man dich anspricht, zuckst du zusammen und wirkst verschreckt, als hätte man dich bei irgendetwas Kriminellem ertappt. Aber Pornos hat man bei dir auch nicht entdeckt. Wirklich seltsamer Kauz bist du. Du arbeitest im Museum als Tierpräparator, stopfst Tiere aus oder konservierst Innereien. Nicht gerade jedermanns Sache, aber du arbeitest extrem detailliert, vernachlässigst niemals irgendwelche Kleinigkeiten oder vergisst gar Termine. Nein, eigentlich bist du ein Vorbildangestellter. So ambitioniert du auf der Arbeit bist, in der alchemistischen Forschung machst du dich allerdings etwas rar. Du hast eine Grundausbildung zum Alchemisten der III. Lehre, also Nekromantie, abgeschlossen, aber ob du auch noch dein Vertiefungsstudium angehen willst? Dazu müsstest du nach Griechenland. So ambitioniert scheinst du nicht zu sein, aber vielleicht täuschst du auch alle mit deiner Zurückhaltung und startest irgendwann richtig durch? Möglich ist alles.
Man sollte glauben, als Sohn eines Ratsmitgliedes und aus erfolgreicher Alchemistenlinie entsprungen, kannst du nur in die Fußstapfen der Familie treten. Aber wo bleibt dann dein Meistertitel? Den hättest du schon längst erhalten sollen, so, wie alle Alchemisten der Familie einen tragen. Aber du hast anscheinend anderes im Sinn, als Karriere zu machen, dabei fing alles so vielversprechend an! Doch der Autounfall veränderte dein Leben – oder deckte er nur das auf, was ohnehin ans Licht gekommen wäre? Fehlende Ambitionen und ein schlechtes Netzwerk, weil du es dir aufgrund deiner miesepetrigen Art so gut wie mit jedem verscherzt? Dein Freundeskreis ist klein, allerdings kannst du durchaus behaupten, dass dieser auch hinter dir steht. Trotz fehlenden Meistertitels, trotz oftmals mieser Laune.
Damit du trotz großer Forschungsvorhaben dein Labor nicht verlierst, hast du dich seit dem geplatzten Meistertitel der Grundlagenforschung gewidmet und bist zudem für die Chemikalien zuständig. Vor kurzem hast du auch das Patent eines besonderen Tranks von deinem Cousin übernommen, sodass plötzlich Leute wieder etwas von dir wollen… ganz was Neues.
Du kämpfst schon seit Jahren einen Kampf gegen Windmühlen: Alte Bücher, Formeln und Zeichen zu digitalisieren stößt auf so viel Zuspruch, wie man es auch von einem 80-jährigen Professor erwarten würde, dem man sagt, er solle ab jetzt mit Zoom unterrichten. Dabei ist eigentlich allen klar, dass man dem Trend folgen muss, um zu überleben. Habe die letzten Weltkriege nicht gezeigt, wie leicht zu zerstören das Wissen ist, wenn es sich nur in Papierformat hält? Also arbeitet man seit einer Weile daran, unter höchsten Geheimhaltungsauflagen alchemistische Werke zu digitalisieren. Langsam. Sehr langsam. Ist auch schwierig, die Server am Laufen zu halten, wenn immer wieder durch Magie ausgelöste EMPs durch die Loge rasen… Das Einzige, das bisher wirklich gut funktioniert, ist die Datenbank für die persönlichen Symbole. So eins bekommt jeder Alchemist, wenn er seine Grundausbildung abgeschlossen hat – du also nicht. In die Loge bist du hineingewachsen, deine (alleinerziehende) Mutter hat ihre Doppelleben nie vor dir verborgen (weshalb sie scharf kritisiert wurde), deshalb schien es stets klar, dass du ebenfalls Alchemist werden solltest. Doch du und dein Ausbilder, ihr kamt nicht besonders gut zurecht; die veralteten Ansichten, das ganze wir-sind-etwas-Besseres-als-die-Unwissenden-Gehabe und Herablassung gegenüber deiner Meinung ließen dich mehr leiden als lernen. Offiziell kannst du natürlich deine Ausbildung jederzeit fortsetzen, aber du hast für dich schon entschieden, dass du eher als Motor für Modernisierung diesem Verein aus angestaubten Daddys behilflich sein und – vielleicht sogar etwas verändern kannst? Zugegeben, du machst das nur, damit deine Mutter nicht völlig enttäuscht ist. Man lässt dich machen, auch wenn du dir sicher bist, dass nicht jeder EMP in den Laboren wirklich ein Unfall ist…
[Info: Anschluss außerhalb der Loge durch Arbeitsplatz im IT-Unternehmen „Xatory“ vorhanden, falls gewünscht!]
Warum Computer hacken, wenn man auch Menschen hacken kann? So würdest du deinen Job beschreiben, wenn jemand dich danach fragen würde. Das und noch ein paar tote Ratten, die auf deinem Labortisch rumliegen, weil das mit den Chips und der Krebsbekämpfung (ooooder den Brain Gates) noch nicht so ganz aufgegangen ist. Ursprünglich kommst du von der grünen Insel. Als Pferdemädchen mit einer Horde Brüder und einem Alchemisten-Dad, der immer sehr weit weg gewesen ist, hattest du nicht die schlechtesten Voraussetzungen und bist mittlerweile zu einer Top-Ingenieurin geworden. Seit geraumer Zeit arbeitest du daran, Magie mit Technik zu verknüpfen. Du bist so clever, wie du auch neugierig und unangenehm direkt bist, außerdem der Meinung, dass es noch kein Problem gab, das man nicht durch Sex klären konnte. - Was dich zum Traum oder auch Albtraum aller schüchterner Nerds macht. Wenn nur das Alchemisten-Aufbaustudium auch so gut laufen würde. Also… du hast Spaß dabei, definitiv, nur vielleicht etwas zu viel davon. In deinem chaotischen Kopf und deinem Lab stapeln sich nur so die Projekte. Sie alle begeistern dich unheimlich und sie sind alle deine Babies. Die wirft man nicht einfach in den Mülleimer.
Wenn es irgendwo knallt, dann lautet die erste Frage meinst: Wo ist eigentlich Loke? Aber eigentlich bist du mittlerweile weit weniger oft zu sehen und dass es richtig geknallt hat, ist auch schon eine Weile her. Es ist ein offenes Geheimnis, dass du mal durch eine Detonation ein ganzes Gebäude in Glasgow zum Einsturz brachtest und dabei zwei Menschen starben. Seitdem arbeitest du nur noch im Labor an explosiven Dingen, ausgenommen explosiv-scharfe Gerichte in deinem Restaurant. Du stehst aktuell an einem Wendepunkt in deinem Leben: Mehr Zeit in die Forschung oder ins Restaurant investieren? Das Restaurant läuft gut und wirft viel ab. Aber die Forschung ist dein Baby – selbst, wenn die Befürchtung, dass ein einfacher Schutzzauber doch mal wieder so verheerende Auswirkungen haben könnte wie damals, präsent ist. Vielleicht wird dir die Entscheidung aber auch abgenommen, denn letztens stand der Logenmeister vor deiner Tür und sagte etwas von ‚Absicherung‘ und ‚höhere Sicherheitsauflagen‘ für das Observatorium, unter dem die Alchemisten ihre Labore haben. Und was würde es dafür geben? Oh, vielleicht Zugang zum Trank der Unsterblichkeit? Durchaus eine Überlegung wert…
Wer sagt eigentlich, dass man sich zwischen Labor und spannenden Kriminalfällen entscheiden muss? Du hast beides kombiniert: Nach dem Studium in Chemie, hast du dich beruflich doch nochmal neu orientiert und hast eine Ausbildung zur Polizistin gemacht. Dann hast du dich auf die Spurensicherung spezialisiert und bist heute diejenige, die Blut aus Teppichen und Hirnreste von Tapeten kratzt. Mehr als das Grundstudium in der Runenmagie hast du noch absolviert, hättest aber Lust, nochmal ein Grundstudium in der Nekromantie dranzuhängen, denn wie spannend wäre es bitte, mit den Geistern der Opfer, deren sterblichen Überreste du sammelst, zu sprechen? Würde dir einiges an Arbeit abnehmen! Leider hast du für eine weitere Ausbildung in der Alchemie keine Zeit, und so bist du regelmäßig auf der Suche nach nekromantischer Verstärkung, wenn du mal wieder glaubst (oder eher hoffst), dass es irgendwo spukt und es zufälligerweise genau das Opfer ist, dessen Todesursache dir noch nicht klar ist.
Du weißt besser als jeder, dass man nur den eigenen Statistiken trauen kann - oder nur jenen, die man selbst gefälscht hat. Das machst du nämlich für dein Leben gern: Dinge sortieren, statistisch erheben und auswerten. Kein Wunder, dass du in der Loge für alles zuständig bist, das man halt... zählen kann. Oder verlieren. Zufall, dass gerade in deinem Büro das interne 'Lost and Found' ist? Wohl kaum. Du hasst es, wenn Leute unordentlich sind und Zeug herumliegen lassen. Oder schlimmer noch: Ausleihen und nicht zurückbringen! Also hast du es dir zu deinem persönlichen Auftrag gemacht, Zeug, das nicht da ist, wo es sein soll, einzusammeln und zu bunkern. Nicht umsonst nennt man dich auch 'Smaug'. Damit die Leute ihr Zeug auch wiederbekommen, lässt du sie gern ziemlich auflaufen oder es dir in Gefallen zurückzahlen... ja, du hast deine Druckmittel gefunden und stehst dazu. Beliebt bist du unter den Alchemisten deshalb allerdings nichts, was auch der Grund ist, weshalb man dich meidet und persönlich gar nicht kennt. So weiß zum Beispiel niemand, dass du Vater bist und bis heute bereust, das Sorgerecht so leichtfertig abgegeben zu haben. Auch kann sich kaum einer vorstellen, dass du unter deiner monk'schen Natur und bisweilen ziemlich garstigen Persönlichkeit einen echten Humanisten und Philanthropen versteckst. Wenn es hart auf hart kommt, bist du fair und stellst dich auf die Seite der Unterdrückten - kein Wunder, dass du trotz aller augenscheinlichen Regelkonformität mit der Loge, den Rat und seine Mitglieder besonders im Auge hast. Denn du kennst hier mehr dreckige Geheimnisse, als du verlorene Gegenstände sammeln kannst.
Wie aus dem Nichts bist in der Loge aufgekreuzt mit einem Referenzschreiben aus Athen. Darin soll angeblich stehen, dass dein Ausbilder plötzlich verstorben ist und du deine Ausbildung in einer anderen Loge fortsetzen würdest. Die genauen Inhalte kennst wohl nur du, genauso wie die wahren Begebenheiten. Denn es gibt auch noch andere Gerüchte, nämlich die, dass du an dem Tod deines Meisters nicht ganz unschuldig warst. Ein Unfall, aber dein Verschulden. Und dass du deshalb in Athen nicht mehr besonders gern gesehen bist. Aber es gibt auch Gerüchte, dass dein Meister an einer neuen Form von Knochengebundener Nekromantie gearbeitet hat, um Wiederbelebte besser lenken zu können. Du gibst vor, darüber nichts zu wissen.
Da sich Edinburgh nach und nach ohnehin als Auffangbecken für… nunja, unkonventionelle Nekromanten zu entwickeln scheint, war es in deinen Augen naheliegend, dorthin zu gehen. Zudem bist du keine Freundin der Sonne und mit den klimatischen Bedingungen Schottlands mehr als zufrieden. Aber sind das deine einzigen Gründe? Oder hast du vor, die geheimen Arbeiten deines Meisters fortzusetzen
Obwohl du erst 23 Jahre alt bist, steckst du in den letzten Zügen deiner Grundausbildung und planst, im Herbst an der University of Edinburgh ein Masterstudium zu beginnen. Jetzt bist du mit befristetem Visum im Land, mit dem du bis zum Studienbeginn arbeiten darfst – woher die Einladung kam, ist auch nicht eindeutig. Vermutlich wieder so eine „Logenbeziehung“.
Alchemisten sind bei uns im Forum die Schnittstelle zwischen Magie und Wissenschaft. Mithilfe alter Schriftstücke haben sie einen Zugang gefunden, Magie (Runenmagie und Nekromantie) zu wirken und nutzen seitdem alle ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, sie für sich zu nutzen; ob nun Macht und Geld zu mehren oder gar die Unsterblichkeit zu erlangen. Ihre Existenz ist streng geheim, ihr Einfluss dringt aber tief in die Stadt, sogar in Politik und Medien.
Dies ist ein Gruppengesuch mit sehr offenen Konzepten für Mitglieder der Alchemistenloge, die schon einige Mitglieder besitzt (s. unsere Listen).
Die Namen, Altersangaben, Berufe und Avatare sind allesamt änderbar, du also absolut freie Wahl und bei der Charaktervorstellung kann man sicherlich viel Anschluss herstellen. Wichtig ist, dass sich der Spieler am Ende mit seinem Charakter wohlfühlt und eigene Ideen mitbringt. Wir legen den Schwerpunkt unseres Forums auf die Handlung, d.h. Vernetzung mit anderen Spielern/Chars und ein wenig an Plots mitzuwirken ist wünschenswert ^^ Zur Bespaßung bringen wir immer wieder kleine Plots oder Aufträge an die Alchemisten, mit denen sie sich beschäftigen können, wenn sie möchten.
Gepostet wird bei uns im Durchschnitt etwas flotter, ca. alle 7 bis 14 Tage. Es gibt natürlich bei allen von uns Phasen, wo es länger dauern kann. Absprachen sind uns – gerade weil wir keine klassischen Blacklists führen – sehr wichtig. Wenn das zu dir passt, freuen wir uns auf deine Ideen!
Gesucht
the weirdo and his imaginary friends
Rupert Westford » 38 Jahre » Tierpräparator » Nekromantie » Eddie Redmayne?
Mr Weirdo. So scheint dich irgendwie jeder zu nennen und dir macht es wohl nicht einmal etwas aus? Jedenfalls sagst du nichts, aber generell redest du nicht besonders viel. Jedes Mal, wenn man dich anspricht, zuckst du zusammen und wirkst verschreckt, als hätte man dich bei irgendetwas Kriminellem ertappt. Aber Pornos hat man bei dir auch nicht entdeckt. Wirklich seltsamer Kauz bist du. Du arbeitest im Museum als Tierpräparator, stopfst Tiere aus oder konservierst Innereien. Nicht gerade jedermanns Sache, aber du arbeitest extrem detailliert, vernachlässigst niemals irgendwelche Kleinigkeiten oder vergisst gar Termine. Nein, eigentlich bist du ein Vorbildangestellter. So ambitioniert du auf der Arbeit bist, in der alchemistischen Forschung machst du dich allerdings etwas rar. Du hast eine Grundausbildung zum Alchemisten der III. Lehre, also Nekromantie, abgeschlossen, aber ob du auch noch dein Vertiefungsstudium angehen willst? Dazu müsstest du nach Griechenland. So ambitioniert scheinst du nicht zu sein, aber vielleicht täuschst du auch alle mit deiner Zurückhaltung und startest irgendwann richtig durch? Möglich ist alles.
Vergeben
the grumpy chemist
Tristan Lennox » 37 Jahre » Chemiedozent » Runenmagie » Hugh Dancy
Man sollte glauben, als Sohn eines Ratsmitgliedes und aus erfolgreicher Alchemistenlinie entsprungen, kannst du nur in die Fußstapfen der Familie treten. Aber wo bleibt dann dein Meistertitel? Den hättest du schon längst erhalten sollen, so, wie alle Alchemisten der Familie einen tragen. Aber du hast anscheinend anderes im Sinn, als Karriere zu machen, dabei fing alles so vielversprechend an! Doch der Autounfall veränderte dein Leben – oder deckte er nur das auf, was ohnehin ans Licht gekommen wäre? Fehlende Ambitionen und ein schlechtes Netzwerk, weil du es dir aufgrund deiner miesepetrigen Art so gut wie mit jedem verscherzt? Dein Freundeskreis ist klein, allerdings kannst du durchaus behaupten, dass dieser auch hinter dir steht. Trotz fehlenden Meistertitels, trotz oftmals mieser Laune.
Damit du trotz großer Forschungsvorhaben dein Labor nicht verlierst, hast du dich seit dem geplatzten Meistertitel der Grundlagenforschung gewidmet und bist zudem für die Chemikalien zuständig. Vor kurzem hast du auch das Patent eines besonderen Tranks von deinem Cousin übernommen, sodass plötzlich Leute wieder etwas von dir wollen… ganz was Neues.
Gesucht
The voice of transformation
Levi MacGregor » 30 Jahre » Cyber Security? » keine abgeschlossene Ausbildung » Cole Sprouse?
Du kämpfst schon seit Jahren einen Kampf gegen Windmühlen: Alte Bücher, Formeln und Zeichen zu digitalisieren stößt auf so viel Zuspruch, wie man es auch von einem 80-jährigen Professor erwarten würde, dem man sagt, er solle ab jetzt mit Zoom unterrichten. Dabei ist eigentlich allen klar, dass man dem Trend folgen muss, um zu überleben. Habe die letzten Weltkriege nicht gezeigt, wie leicht zu zerstören das Wissen ist, wenn es sich nur in Papierformat hält? Also arbeitet man seit einer Weile daran, unter höchsten Geheimhaltungsauflagen alchemistische Werke zu digitalisieren. Langsam. Sehr langsam. Ist auch schwierig, die Server am Laufen zu halten, wenn immer wieder durch Magie ausgelöste EMPs durch die Loge rasen… Das Einzige, das bisher wirklich gut funktioniert, ist die Datenbank für die persönlichen Symbole. So eins bekommt jeder Alchemist, wenn er seine Grundausbildung abgeschlossen hat – du also nicht. In die Loge bist du hineingewachsen, deine (alleinerziehende) Mutter hat ihre Doppelleben nie vor dir verborgen (weshalb sie scharf kritisiert wurde), deshalb schien es stets klar, dass du ebenfalls Alchemist werden solltest. Doch du und dein Ausbilder, ihr kamt nicht besonders gut zurecht; die veralteten Ansichten, das ganze wir-sind-etwas-Besseres-als-die-Unwissenden-Gehabe und Herablassung gegenüber deiner Meinung ließen dich mehr leiden als lernen. Offiziell kannst du natürlich deine Ausbildung jederzeit fortsetzen, aber du hast für dich schon entschieden, dass du eher als Motor für Modernisierung diesem Verein aus angestaubten Daddys behilflich sein und – vielleicht sogar etwas verändern kannst? Zugegeben, du machst das nur, damit deine Mutter nicht völlig enttäuscht ist. Man lässt dich machen, auch wenn du dir sicher bist, dass nicht jeder EMP in den Laboren wirklich ein Unfall ist…
[Info: Anschluss außerhalb der Loge durch Arbeitsplatz im IT-Unternehmen „Xatory“ vorhanden, falls gewünscht!]
Vergeben
Trust me, I´m an engineer
Willow Hannigan » 31 Jahre » Wissenschaftlerin und Bioingenieurin » Runenmagie » Katherine McNamara
Warum Computer hacken, wenn man auch Menschen hacken kann? So würdest du deinen Job beschreiben, wenn jemand dich danach fragen würde. Das und noch ein paar tote Ratten, die auf deinem Labortisch rumliegen, weil das mit den Chips und der Krebsbekämpfung (ooooder den Brain Gates) noch nicht so ganz aufgegangen ist. Ursprünglich kommst du von der grünen Insel. Als Pferdemädchen mit einer Horde Brüder und einem Alchemisten-Dad, der immer sehr weit weg gewesen ist, hattest du nicht die schlechtesten Voraussetzungen und bist mittlerweile zu einer Top-Ingenieurin geworden. Seit geraumer Zeit arbeitest du daran, Magie mit Technik zu verknüpfen. Du bist so clever, wie du auch neugierig und unangenehm direkt bist, außerdem der Meinung, dass es noch kein Problem gab, das man nicht durch Sex klären konnte. - Was dich zum Traum oder auch Albtraum aller schüchterner Nerds macht. Wenn nur das Alchemisten-Aufbaustudium auch so gut laufen würde. Also… du hast Spaß dabei, definitiv, nur vielleicht etwas zu viel davon. In deinem chaotischen Kopf und deinem Lab stapeln sich nur so die Projekte. Sie alle begeistern dich unheimlich und sie sind alle deine Babies. Die wirft man nicht einfach in den Mülleimer.
Gesucht
the explosive chef
Loke Haglund » 56 Jahre » Chefkoch » Runenmagie » Mikael Persbrandt?
Wenn es irgendwo knallt, dann lautet die erste Frage meinst: Wo ist eigentlich Loke? Aber eigentlich bist du mittlerweile weit weniger oft zu sehen und dass es richtig geknallt hat, ist auch schon eine Weile her. Es ist ein offenes Geheimnis, dass du mal durch eine Detonation ein ganzes Gebäude in Glasgow zum Einsturz brachtest und dabei zwei Menschen starben. Seitdem arbeitest du nur noch im Labor an explosiven Dingen, ausgenommen explosiv-scharfe Gerichte in deinem Restaurant. Du stehst aktuell an einem Wendepunkt in deinem Leben: Mehr Zeit in die Forschung oder ins Restaurant investieren? Das Restaurant läuft gut und wirft viel ab. Aber die Forschung ist dein Baby – selbst, wenn die Befürchtung, dass ein einfacher Schutzzauber doch mal wieder so verheerende Auswirkungen haben könnte wie damals, präsent ist. Vielleicht wird dir die Entscheidung aber auch abgenommen, denn letztens stand der Logenmeister vor deiner Tür und sagte etwas von ‚Absicherung‘ und ‚höhere Sicherheitsauflagen‘ für das Observatorium, unter dem die Alchemisten ihre Labore haben. Und was würde es dafür geben? Oh, vielleicht Zugang zum Trank der Unsterblichkeit? Durchaus eine Überlegung wert…
Gesucht
the not-so-ordinary scientist
Siv Hedberg » 35 Jahre » Kriminaltechnikerin » Runenmagie » Alicia Vikander?
Wer sagt eigentlich, dass man sich zwischen Labor und spannenden Kriminalfällen entscheiden muss? Du hast beides kombiniert: Nach dem Studium in Chemie, hast du dich beruflich doch nochmal neu orientiert und hast eine Ausbildung zur Polizistin gemacht. Dann hast du dich auf die Spurensicherung spezialisiert und bist heute diejenige, die Blut aus Teppichen und Hirnreste von Tapeten kratzt. Mehr als das Grundstudium in der Runenmagie hast du noch absolviert, hättest aber Lust, nochmal ein Grundstudium in der Nekromantie dranzuhängen, denn wie spannend wäre es bitte, mit den Geistern der Opfer, deren sterblichen Überreste du sammelst, zu sprechen? Würde dir einiges an Arbeit abnehmen! Leider hast du für eine weitere Ausbildung in der Alchemie keine Zeit, und so bist du regelmäßig auf der Suche nach nekromantischer Verstärkung, wenn du mal wieder glaubst (oder eher hoffst), dass es irgendwo spukt und es zufälligerweise genau das Opfer ist, dessen Todesursache dir noch nicht klar ist.
Gesucht
and who is paranoid now?
Lennart Steinfeldt » 40 Jahre » Data Scientist » Runenmagie » Joseph Gordon Levitt?
Du weißt besser als jeder, dass man nur den eigenen Statistiken trauen kann - oder nur jenen, die man selbst gefälscht hat. Das machst du nämlich für dein Leben gern: Dinge sortieren, statistisch erheben und auswerten. Kein Wunder, dass du in der Loge für alles zuständig bist, das man halt... zählen kann. Oder verlieren. Zufall, dass gerade in deinem Büro das interne 'Lost and Found' ist? Wohl kaum. Du hasst es, wenn Leute unordentlich sind und Zeug herumliegen lassen. Oder schlimmer noch: Ausleihen und nicht zurückbringen! Also hast du es dir zu deinem persönlichen Auftrag gemacht, Zeug, das nicht da ist, wo es sein soll, einzusammeln und zu bunkern. Nicht umsonst nennt man dich auch 'Smaug'. Damit die Leute ihr Zeug auch wiederbekommen, lässt du sie gern ziemlich auflaufen oder es dir in Gefallen zurückzahlen... ja, du hast deine Druckmittel gefunden und stehst dazu. Beliebt bist du unter den Alchemisten deshalb allerdings nichts, was auch der Grund ist, weshalb man dich meidet und persönlich gar nicht kennt. So weiß zum Beispiel niemand, dass du Vater bist und bis heute bereust, das Sorgerecht so leichtfertig abgegeben zu haben. Auch kann sich kaum einer vorstellen, dass du unter deiner monk'schen Natur und bisweilen ziemlich garstigen Persönlichkeit einen echten Humanisten und Philanthropen versteckst. Wenn es hart auf hart kommt, bist du fair und stellst dich auf die Seite der Unterdrückten - kein Wunder, dass du trotz aller augenscheinlichen Regelkonformität mit der Loge, den Rat und seine Mitglieder besonders im Auge hast. Denn du kennst hier mehr dreckige Geheimnisse, als du verlorene Gegenstände sammeln kannst.
Gesucht
the one who fled from the sun
Irida Kafatou » 23 Jahre » in Ausbildung » Nekromantie » Jenna Ortega?
Wie aus dem Nichts bist in der Loge aufgekreuzt mit einem Referenzschreiben aus Athen. Darin soll angeblich stehen, dass dein Ausbilder plötzlich verstorben ist und du deine Ausbildung in einer anderen Loge fortsetzen würdest. Die genauen Inhalte kennst wohl nur du, genauso wie die wahren Begebenheiten. Denn es gibt auch noch andere Gerüchte, nämlich die, dass du an dem Tod deines Meisters nicht ganz unschuldig warst. Ein Unfall, aber dein Verschulden. Und dass du deshalb in Athen nicht mehr besonders gern gesehen bist. Aber es gibt auch Gerüchte, dass dein Meister an einer neuen Form von Knochengebundener Nekromantie gearbeitet hat, um Wiederbelebte besser lenken zu können. Du gibst vor, darüber nichts zu wissen.
Da sich Edinburgh nach und nach ohnehin als Auffangbecken für… nunja, unkonventionelle Nekromanten zu entwickeln scheint, war es in deinen Augen naheliegend, dorthin zu gehen. Zudem bist du keine Freundin der Sonne und mit den klimatischen Bedingungen Schottlands mehr als zufrieden. Aber sind das deine einzigen Gründe? Oder hast du vor, die geheimen Arbeiten deines Meisters fortzusetzen
Obwohl du erst 23 Jahre alt bist, steckst du in den letzten Zügen deiner Grundausbildung und planst, im Herbst an der University of Edinburgh ein Masterstudium zu beginnen. Jetzt bist du mit befristetem Visum im Land, mit dem du bis zum Studienbeginn arbeiten darfst – woher die Einladung kam, ist auch nicht eindeutig. Vermutlich wieder so eine „Logenbeziehung“.
Eckdaten und Hintergrund
sollte man gelesen haben
Alchemisten sind bei uns im Forum die Schnittstelle zwischen Magie und Wissenschaft. Mithilfe alter Schriftstücke haben sie einen Zugang gefunden, Magie (Runenmagie und Nekromantie) zu wirken und nutzen seitdem alle ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, sie für sich zu nutzen; ob nun Macht und Geld zu mehren oder gar die Unsterblichkeit zu erlangen. Ihre Existenz ist streng geheim, ihr Einfluss dringt aber tief in die Stadt, sogar in Politik und Medien.
Dies ist ein Gruppengesuch mit sehr offenen Konzepten für Mitglieder der Alchemistenloge, die schon einige Mitglieder besitzt (s. unsere Listen).
Die Namen, Altersangaben, Berufe und Avatare sind allesamt änderbar, du also absolut freie Wahl und bei der Charaktervorstellung kann man sicherlich viel Anschluss herstellen. Wichtig ist, dass sich der Spieler am Ende mit seinem Charakter wohlfühlt und eigene Ideen mitbringt. Wir legen den Schwerpunkt unseres Forums auf die Handlung, d.h. Vernetzung mit anderen Spielern/Chars und ein wenig an Plots mitzuwirken ist wünschenswert ^^ Zur Bespaßung bringen wir immer wieder kleine Plots oder Aufträge an die Alchemisten, mit denen sie sich beschäftigen können, wenn sie möchten.
Gepostet wird bei uns im Durchschnitt etwas flotter, ca. alle 7 bis 14 Tage. Es gibt natürlich bei allen von uns Phasen, wo es länger dauern kann. Absprachen sind uns – gerade weil wir keine klassischen Blacklists führen – sehr wichtig. Wenn das zu dir passt, freuen wir uns auf deine Ideen!
