Fàilte!

Wir sind ein Urban/ Dark Fantasy RPG mit Spielort Edinburgh, Schottland im Jahr 2020. Bei uns gibt es Katakomben unter der Stadt mit Vampiren zu entdecken, geheime Labore, in denen Alchemisten Wissenschaft mit Magie kombinieren und Naturmagie, die mit Elementaren genutzt werden kann. Und das völlig ungesehen von der gemeinen Bevölkerung - er sei denn, jemand tritt zu tief in die Schatten...

News

4
AUG

Sodele, unsere erste Neuregistrierung hat funktioniert, daher sind wir mal so mutig und eröffnen die Türe wieder! Wer nochmal nachlesen möchte, wie die neuen Plugins funktionieren, schaut enfach mal in die News oder liest in den FAQs im entsprechenden Bereich nach.


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”Tun - oder nicht tun. Es gibt kein Versuchen.”, meldete sich eine Stimme hinter ihnen. Tabs, Jasons Cousine. Im letzten Moment entschied sich Gwyn dafür, nicht mit den Augen zu rollen. McAllisters und ihr komisches Weltretter-Gen.
Keine Kuchenwettbewerbe mehr. Keine Schulaufführungen und Bahnhofsschlägereien. Wenn ihre Chefs erkannten, welches Potential und welches Gespür sie eigentlich hatte, würden sie ihr endlich größere Stories zutrauen.
„Bis jetzt hatten wir A) immer einen guten Grund dazu und B) haben es gemeinsam rausgeschafft. Brenzlige Situationen gehören zu uns.“, sie nahm noch einen Schluck von ihrem Bier und ihre grünen Augen funkelten, „Gewöhn dich besser daran.“
Mit 17 hätte Gwyn wahrscheinlich mit den Augen gerollt, wäre aber im 7. Himmel gewesen, wenn Jason sie bei irgendeinem Schultanz zum Tanzen aufgefordert hätte. Heute… sah das zugegebenermaßen nicht viel anders aus.
Die Journalistin hob eine Augenbraue, „Nicht-Menschen“, wiederholte sie skeptisch, „Und ihr hattet keine Angst, dass ihr damit die Alien-Fans auf den Plan ruft, falls mal irgendwas davon an die Öffentlichkeit dringt?“
Die Männer stellten sich in einer Reihe auf, Jason winkte sie mit einem Grinsen zu sich.
Gwyn rollte so hart mit den Augen wie beim Abschlussball 2008.
Aber die Rede war nicht ohne Humor und manches davon teilte sie durchaus und zwischendurch warf sie auch Jason wieder einen amüsierten Blick zu, der wohl heißen sollte- Hey, es stimmt. Ihr SEID seltsam.
„Glaubst du die Glitzersteinchen splittern wenn das Teil von der Decke fällt?“ - „Ich würde sagen, wir sollten es nicht darauf ankommen lassen…“ Das könnte man durchaus als ‚schlechte Idee‘ werten, „Wäre aber notfalls kein schlechtes Ablenkungsmanöver.“
“Hey, i´m not that bossy…”, gespielt beleidigt verzog sie das Gesicht, “Okay. Etwas. An manchen Tagen.” Also wenn man es genau wohl an 9 von 10, aber hier ging es jetzt nicht um Statistik.
„Jason hat was zu Essen dabei. Und ich bin Gwyn und wollte hier niemanden mit meinen nicht vorhandenen Kochkünsten vergiften.“
Vielleicht wurde es doch mal irgendwann Zeit für einen Urlaub in Island. Woah. Hatte sie [Gwyn] gerade wirklich das Wort ‚Urlaub‘ in ihrem Kopf gehabt?
„Entzugserscheinungen?” - „Ich weiß nicht, wie du darauf kommst.“ Aber ja, zugegeben. In den letzten Minuten hatte sie sich schon sehr Un-Gwyn-mäßig benommen. Angefangen von der Entschuldigung bis hin zu der tröstenden Knuddeleinheit. Lag sicherlich nur an dem Kaffee.
Egal ob früh morgens, spät abends und scheinbar auch egal ob in der Redaktion oder mitten in der Pampa, Kaffee hatte sie eigentlich immer dabei. Sie hatte eine ganze Thermoskanne dabei, genug für sie beide. Vielleicht brauchten sie einfach nur ausreichend Abstand zu Edinburgh um endlich mal erfolgreich einen Kaffee gemeinsam zu trinken. Hier draußen war ja eigentlich nichts, dass sie stören würde. Nicht wahr?
“Du weißt schon, dass du das so gerade nicht weniger awkward machst, oder?”, murmelte sie. Irgendwo zwischen amüsiert und genervt.
Nur so viel zum Protokoll: Sie hatte auch keine Ahnung, wo sie gerade standen. “Wir brauchen einen neuen Fall.”, stellte sie dann fest.
“Wenn ich dir jetzt sage, eigentlich bin ich gar keine creepy Stalkerin… okay, vergiss es.” Wem versuchte sie hier etwas vorzumachen? Sie schmunzelte und trat einen Schritt zurück, um mehr Perspektive für das ganze Bild zu bekommen.
Zugegeben. Gwyneth Walker hatte schon immer zu den Leuten gehörte, die andere gerne an-pschten. Diesmal hatte sie allerdings etwas nachvollziehbarere Gründe. Sie brauchte das hier gerade. Ohne groß rumzureden. Ohne über irgendetwas nachzudenken.
„Gwyneth Walker, der Polizistenschreck. Ich glaube, mit dem Titel kann ich leben.“ Klang fast nach dem Titel von einem der Bücher, die sie oftmals Kat vorlas. „Nicht sehr dienlich, wenn man wirklich etwas aus ihnen herausbekommen möchte… aber wenn man sie loswerden möchte ist es dann ganz praktisch.“ Die Macht des Diktiergeräts. Ein so kleines Ding, das in einer Situation wie dieser fast zu einem Zauberstab wurde.
Sie [Gwyn] setzte an, um den folgenden Staring Contest zu gewinnen. Nur um dann nach einer Pause scharf hinzuzufügen, “Ich bin heute Abend privat hier. Aber ich bin auch Journalistin.”, ihr Blick wanderte jetzt wieder zu der ausgebrannten Wohnung und dann zu ihm, “Also wenn wir schon dabei sind…”, das Diktiergerät, das sie aus ihrer Tasche gezogen hatte, leuchtete rot. Sie sprach etwas lauter, “Könnten Sie auch mir ein paar Fragen beantworten?”
Jason zog sie damit auf, dass Freizeit sowieso ein Fremdwort für sie wäre und leider musste sie zugeben, dass er Recht hatte. Jeder Versuch der Raumteilung wäre bei ihr für die Katz gewesen.
Alte, verlassene Häuser weckten im Moment so gar keine gute Erinnerung in der Journalistin. Vermutlich auch nicht in Jason, den sie daraufhin sofort angeschrieben hatte. Ihr Partner (Ermittlungspartner!) und Freund (Kumpel!), der jetzt gerade auf ihr Auto zugestiefelt kam.
“Urg… ich weiss, was du tust…”, Wie zu erwarten, war Jason nicht begeistert, dass sie ihn zwang, Geschichten zu erzählen. [...] “Sehr gut.”, sie lächelte schief zwischen dem Zittern, “Dann weißt du auch, dass ich Recht habe.”
Eine rechthaberische Gwyn mit bestimmter Stimme. Das war doch definitiv ein positives Zeichen. Noch waren sie nicht tot.
“Tut mir leid wegen vorhin.”, meinte sie dann. Sie hatte regiert wie so ziemlich jede Damsell in Distress in irgendwelchen langweiligen Actionfilmen, “Fehlende Erfahrung vermutlich. Und zu langweilige Artikel.”
Das heutige Pflaster-Motiv: Pinke Katzen auf hellblauen Grund. Tja. Damit musste der Metalhead jetzt leben.
Fürs Protokoll – sie hätte wirklich gerne gesehen, wie Jason mit einer Matte geohrfeigt wurde. Allein für den Blick hätte sich das bestimmt gelohnt.
„Was?“, gab sie jetzt erst einmal zurück, mit gespielter Empörung, "Du hattest nur einen scheiß Einfluss auf mich.“ In ihrer Teenagerzeit war sie eher eine Mitläuferin gewesen oder Jason einfach ein ziemlich guter Überredungskünstler.