Fàilte!

Wir sind ein Urban/ Dark Fantasy RPG mit Spielort Edinburgh, Schottland im Jahr 2020. Bei uns gibt es Katakomben unter der Stadt mit Vampiren zu entdecken, geheime Labore, in denen Alchemisten Wissenschaft mit Magie kombinieren und Naturmagie, die mit Elementaren genutzt werden kann. Und das völlig ungesehen von der gemeinen Bevölkerung - er sei denn, jemand tritt zu tief in die Schatten...

News

4
AUG

Sodele, unsere erste Neuregistrierung hat funktioniert, daher sind wir mal so mutig und eröffnen die Türe wieder! Wer nochmal nachlesen möchte, wie die neuen Plugins funktionieren, schaut enfach mal in die News oder liest in den FAQs im entsprechenden Bereich nach.


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Rein vom Alter her hätte Keegan tatsächlich problemlos sein alter Herr sein können. Eine Erkenntnis, die er für den Rest dieses Tages eigentlich nicht gebraucht hätte.
Für diese Frau würde er sich offenbar sogar freiwillig ein zweites Mal in Lavendel und Glitzer setzen. Wenn das mal keine verdammte Liebe war.
„Und wegen der Uhrzeit: Du hast gerade einem Fünfzigjährigen ein Rennen angeboten. Jetzt fang nicht plötzlich an, vernünftig zu werden.“
„Ich hab mir schon immer gern hübsche Ärsche angesehen. Dafür muss der nun mal vor mir sein.“
Seine Stimme blieb tief und kontrolliert, doch darunter lag diese kompromisslose Härte, die sich ohne Zögern auf ihre Seite stellte.
Er griff zum Armaturenbrett und drehte den Regler der Heizung mit einer energischen Bewegung auf Maximum. „Da hast du deine Hitze, mein Prinz.“
Keegan war kein Mann für lange Diskussionen. Er war ein Mann für Resultate. Dass er dem Jungen den ersten Schlag überlassen hatte, war kein Versagen seiner Deckung gewesen – es war Kalkül. Ein strategisches Opfer, um das darauffolgende Knacken in Jonahs Handgelenk als „Notwehr“ zu verbuchen.
„Spar dir die Show für jemanden, der dumm genug ist, Eintritt zu bezahlen. Ich bin’s nicht.“
„Du verkaufst mir hier Scheiße als Schokolade und erwartest ernsthaft, dass ich zubeiße.“
Was folgte, war eine einzige, hocheffiziente Entladung. Noch während der Mann zum nächsten Schlag ausholte, schoss Keegans Hand vor, packte das Handgelenk mit der Unausweichlichkeit einer Stahlfalle und verdrehte es mit chirurgischer Präzision. Das trockene Knacken der Knochen durchschnitt die Nachtluft, unmittelbar gefolgt vom erstickten Keuchen des Mannes.
Im Hinausgehen streifte sein Blick zwei seiner Männer; sie sahen das unterkühlte Raubtier in seinen Augen und hielten instinktiv Abstand.
Als Keegans Augen ihn trafen, versteifte sich der Mann kaum merklich, seine Körperhaltung wurde aufrechter, sein Gesicht ausdruckslos – wie eine Marionette, deren Fäden plötzlich straffgezogen wurden. Keegan verlor kein Wort. Es war nicht nötig.