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Alle Inplayzitate
Frauen! Gwyneth Walker war an allem schuld! Phil sollte mal ein ernstes Wort mit dieser Reporterin reden. Am besten, bevor der Monat vorbei war, weil dann laut Statistik das nächste Chaos eintreten würde. Alle zwei Wochen. Wunderbar.
Allerdings hoffte sie, dass Nikolaos nicht irgendeinen kranken Scheiß plante, um Gala in irgendwelche Experimente zu verwickeln. Das oblag allein ihrer Befugnis!
Magic Fluff hatte sich entschieden, dass er jetzt zu ekligem, klebrigen Magic Slime werden wollte.
„Ich bin doch kein verflixtes Stickeralbum,“ murrte er als er ansetzte die ersten Elektroden von seiner Brust abzuziehen. Nein, er hatte nicht vor brav hier liegen, während diese dämlichen Halbgötter in Weiß irgendwo Skat spielten.
Und wie oft verdammt noch mal musste man Ärzten sagen, dass sie nicht Jasons Frau war bevor sich das irgendwer merkte? Gut. Vielleicht war die Kurzfassung, warum er ihr Cousin war, auch wenn er mehr wie ein Bruder für sie war, nachdem seine Mutter zu ihnen geflohen war und sie eine Weile zusammen aufgewachsen waren, bevor sie einen Unfall gehabt hatte und er hatte gehen müssen weswegen sie sich letztendlich entschieden hatte Anwältin zu werden weil sie in solchen Situationen in Zukunft helfen wo
„Phileas Marlowe, kannst mich Phil nennen.“
Und dann mit mehr Nachdruck: „Jasons Boss.“ Und er konnte sich vorstellen, dass Jasons jetzt sogar im Koma die Augen rollte, immerhin nannte er Phil niemals seinen Boss.
Egal, Dimas soziale Ader machte heute Tilly Konkurrenz und wären ihm just in diesem Moment pralle Möpse und eine schwarze Mähne gewachsen, hätte man sie doch glatt für Zwillinge halten können. Fairerweise wäre Dima eindeutig der hässliche Zwilling.
Es überraschte ihn eigentlich nicht, dass der Kleinere nicht Klein beigab.
Jason schüttelte nur den Kopf. "Unglaublich, es hat nie jemand geglaubt, ich müsste vor dir gerettet werden…"
„Gwyneth Walker, der Polizistenschreck. Ich glaube, mit dem Titel kann ich leben.“ Klang fast nach dem Titel von einem der Bücher, die sie oftmals Kat vorlas. „Nicht sehr dienlich, wenn man wirklich etwas aus ihnen herausbekommen möchte… aber wenn man sie loswerden möchte ist es dann ganz praktisch.“ Die Macht des Diktiergeräts. Ein so kleines Ding, das in einer Situation wie dieser fast zu einem Zauberstab wurde.
“Aeh… erstes richtiges Date,” gab Jason von sich. Gemeinsam in einem Haus verschüttet werden, galt einfach nicht als Date. Oder einen Einbrecher in einem Pub zu verhören auch nicht. Der Kaffee zählte vielleicht… wobei das auch eher ein… Hmm… Verhör gewesen war. Auf der anderen Seite waren Verhöre typisch für Gwyn…
Sie [Gwyn] setzte an, um den folgenden Staring Contest zu gewinnen. Nur um dann nach einer Pause scharf hinzuzufügen, “Ich bin heute Abend privat hier. Aber ich bin auch Journalistin.”, ihr Blick wanderte jetzt wieder zu der ausgebrannten Wohnung und dann zu ihm, “Also wenn wir schon dabei sind…”, das Diktiergerät, das sie aus ihrer Tasche gezogen hatte, leuchtete rot. Sie sprach etwas lauter, “Könnten Sie auch mir ein paar Fragen beantworten?”
Vielleicht würde sich hier der Kreis schließen, und sein Vampirleben enden. Er wusste es nicht, aber philosophieren tat er, wenn er allein war.
„Sie haben jemanden gefunden!“, rief er freudig aus und konnte nicht an sich halten, und laut brüllen: „ICH HABE SCHON EINEN SARG FÜR DICH BESTELLT, JASON, DEN MUSST DU JETZT TROTZDEM BEZAHLEN!“
Jason zog sie damit auf, dass Freizeit sowieso ein Fremdwort für sie wäre und leider musste sie zugeben, dass er Recht hatte. Jeder Versuch der Raumteilung wäre bei ihr für die Katz gewesen.
Er konnte ihr förmlich ansehen, dass sie den Laptop nicht rausrücken wollte. Doch er sagte nichts dazu, sondern hielt ihr einfach nur die Hand hin. Und gewann. Ha! Sie akzeptierte noch immer seine Autorität, wenn es um kriminelle Aktivitäten ging… vermutlich sollte darauf weniger stolz sein.
Alte, verlassene Häuser weckten im Moment so gar keine gute Erinnerung in der Journalistin. Vermutlich auch nicht in Jason, den sie daraufhin sofort angeschrieben hatte. Ihr Partner (Ermittlungspartner!) und Freund (Kumpel!), der jetzt gerade auf ihr Auto zugestiefelt kam.
„Wir sollt‘n dorthin fahr’n“, erklärte er auf dem Weg dorthin. „Kaffeemaschine an, Thermobecher mitnehm‘, ich bin in 5 Minuten soweit.“ Das klang trotz seiner holprigen, dialektbehafteten Sprachprobleme doch entschlossen genug, dass man annehmen konnte, dass er hier gerade als Chef ne Entscheidung getroffen hatte. Mitarbeitersicherung. Oder sowas.
Rafael hatte resigniert den Kopf geschüttelt. Was hatte es für einen Sinn ihm Widerworte zu geben? Er würde nur wieder auf sie Spucken wie ein böses Lama.
Irgendwann hatte er angefangen, ihr hinterherzugehen. Was nicht halb so gruselig war, wie es klang! Er hatte schließlich seine... Gründe.
Manchmal empfand sich Tabs als ziemlich irritierend, aber das beruhte wohl auf Selbstseitigkeit.
Sich zu ermahnen, dass diese Hoffnung gering war, war wie Gift zu trinken. Aber keine Hoffnung zu haben, war wie sterben.
Lysander fand Überleben generell schon ziemlich gut.
„Was hat er nur… getan?“, fragte Tristan sie mehr mit Lippenbewegung, als laut ausgesprochen. Und in diesem Moment wurde ihm eines klar: Dass es so typisch für sein deprimierendes Leben war, dass die Person [Ace], die er gerade kennen und… mögen gelernt hatte, ausgerechnet ein Psychopath war.
“"Fragst du weil du eine sexuelle Spannung beobachtet hast?" Er klang ziemlich ernst dabei.
Willow legte den Kopf schräg. „Zugegeben … Iain, du hättest auch eine sexuelle Spannung mit einer Gießkanne.“ |