Fàilte!

Wir sind ein Urban/ Dark Fantasy RPG mit Spielort Edinburgh, Schottland im Jahr 2020. Bei uns gibt es Katakomben unter der Stadt mit Vampiren zu entdecken, geheime Labore, in denen Alchemisten Wissenschaft mit Magie kombinieren und Naturmagie, die mit Elementaren genutzt werden kann. Und das völlig ungesehen von der gemeinen Bevölkerung - er sei denn, jemand tritt zu tief in die Schatten...

News

4
AUG

Sodele, unsere erste Neuregistrierung hat funktioniert, daher sind wir mal so mutig und eröffnen die Türe wieder! Wer nochmal nachlesen möchte, wie die neuen Plugins funktionieren, schaut enfach mal in die News oder liest in den FAQs im entsprechenden Bereich nach.


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Wie hatte er es geschafft bei Red die Vorhänge zu ziehen und es bei sich zu vergessen?
Anstrengend.
Die Verantwortung für ein geliehenes Kind zu haben, war Mörder anstrengend. Jason rieb sich über das Gesicht und fragte sich, ob sein Puls beim Vampirjagen auch so hochging.
„We are still here and we are not planning to change that.“ Das war Jasons generelle Einstellung der Welt gegenüber. Er war hier und wenn die Welt damit ein Problem, dann war das das Problem der Welt und nicht seins.
Und nein, ihm stiegen total keine Tränen in die Augen. Das wäre nicht hart und männlich. Und wenn jemand das behaupten würde, dann müsste er da leider deutlich machen, dass das nicht der Fall gewesen war.
Einen Ort zu haben an dem man sich sicher und willkommen und heimisch fühlte, war nichts, was Jason oft in seinem Leben gehabt hatte. Tatsächlich konnte er sich nur an vier Situationen in seinem Leben erinnern auf die das zu. Und von den vieren war nun auch die letzte dahin.
Schließlich gab es nichts—außer die Stadt wurde von Lava geflutet (er sollte echt mal mit Bridget drüber reden)—was Gwyn davon abhalten konnte dahinzugehen.
Alle Anwesende waren verstört auf dieser Treppe. Das beinhaltete auch den Kaffee. Jason war sich sicher, der Kaffee war genauso verstört wie er.
“Hast du ein präferiertes Label? Girlfriend, partner, better half, grey eminence?”
Vielleicht sollte er sich ein Shirt zu legen, das sagte: I am a song writer, everything you say or do will end up in a song eventually.
Wobei offiziell auch vorher nicht notwendig gewesen war. Schließlich hatte er bereits bewiesen, dass er für sie in einsturzgefährdete Gebäude in Schneestürmen lief, in eine Wohnungen von Vampiren einbrach und durch Schießereien in eine Vampirfalle rannte. Ja, als würde es da noch Argumentationsspielraum geben, um zu behaupten, dass er nicht barfuß für sie durch die Hölle gehen würde, um nen verdammten Regenschirm zu holen.
Für Jason war es absolut kein Problem einen Feuermelder davon zu überzeugen, dass da etwas brannte. Aber er wollte wirklich nichts in einem Krankenhaus anzünden. So viel Anstand hatte sogar er.
Dann das Schmunzeln und die Worte: „Gut. Überredet.“ Jason hatte sie zu etwas überredet? Ohne Worte? Wow, das war beeindruckend. Vielleicht sollte er sich häufiger einfach vor ihr ausziehen, wenn er wollte, dass sie ihre Meinung änderte.
„Hey du,“ raunte er Gwyn zu als sie neben ihm auftauchte. Irgendwer in der Menge warf ihr einen schiefen Blick zu, weil sie sich vordrängelte. Jason warf den passenden Blick zurück. Der Typ schob sich etwas weiter weg. Das war auch besser. Selbst mit der niedlichsten Sechsjährigen der Welt auf seinen Schultern, konnte er noch jeden einschüchtern. Ha!
“Sie versteht dich nicht in Isländisch, Bridget,” erklärte Jason dem Wolf. Dieser legte den Kopf schief und flickte erneut mit dem Ohr. [...] Jason rollte mit den Augen. “Ich habe es mir nicht ausgesucht, dass Menschen es sich so schwer machen zu kommunizieren,” antwortete er leicht sarkastisch.
Aber wenigstens hatten sie alle Doyle gelesen. Sehr gut.
Hell, er hatte Jahre gebraucht seiner Cousine die Nummer zu berichten und nun erzählte es das zweite Mal in weniger als sechs Wochen. Das musste einer neuer Rekord der emotional Zugänglichkeit für ihn sein oder so. Shit, wurde er langsam weich? Oder senil?
Gwyn würde mal zu der Bildungselite der Gesellschaft gehören. Mit einem guten Job, Geld, und anderen gebildete Leuten, wohin das Auge reichte. Mit Gesprächen über Politik, Börse und Cricket oder über was auch immer die Leute auf der Uni so redeten.
Na toll, jetzt hockten sie hier und heulten aufn Berg.
Seine Cousine war eine hervorragende Anwältin. Ein Problem, dass er immer wieder feststellte, wenn er mit ihr über etwas stritt. Da verlor regelmäßig die Argumentation. Jetzt in diesem Moment war er froh über ihre Fähigkeiten mit Worten.
Womit der Kaffee leider to go wurde und das Gespräch auf das nächste Mal vertagt. Es war schon weird, dass ausgerechnet Phil ihn aus diesem Moment gerettet hatte. Hoffentlich wurde das mit dem Retten keine Gewohnheit. Das konnte Jasons Ego nicht vertragen.
Sie servierten niemanden Käsewürfeln hier. Dafür hatten sie weder das Einkommen noch das… wie hieß so schön? Das Ambiente. Letzteres bekam die Besucherin allerdings nicht zu sehen, was vermutlich besser war. Vielleicht sollten sie sich auf blinde Kunde spezialisieren.
Der Zweifel, ob das hier eine gute Idee war, regte sich erst in ihm, als er ihr die Sachen über den Kopf zog und sich das Ausmaß der Verletzungen auf ihrer Haut zeigte. Dasselbe galt auch für ihn. Böse Zungen würden behaupten, dass sie gerade im Partnerlook marmoriert herumliefen.
Wer brauchte Redbull um Flügel zu bekommen, wenn man so angelächelt wurde?
Fast als wäre sie in einem Kunstmuseum trat sie zurück, um das Gesamtbild zu studieren. Nicht, dass Jason wirklich eine Ahnung hatte wie Kunstkritiker aussahen, während sie irgendwelches abstraktes Gepinsel versuchten zu entschlüsseln, aber er stellte sich ihren Blick so vor wie der von Gwyn gerade. Vermutlich taten sie es nicht in Unterwäsche. Und wenn doch, dann war die Kunstwelt vielleicht doch weniger spießig als Jason bisher geglaubt hatte.
Was sagte man in solchen Momenten? Sorry? Es tut mir leid, dass… was? Dass du deine Tochter ausversehen mit einem potentiell menschenfressenden Monster allein gelassen hast, weil du nicht wusstest, dass sie existieren?