05.05.2026, 21:18
Connor grinste vor sich hin. Auch wenn die Grundthemen ernst waren, tat ein wenig Geplänkel zwischendurch doch gut. „Wenn du Yoda meinst, war es Star Wars. Außer die Trekkies haben auch einen kleinen, grünen Typen. Ich sollte das später recherchieren.“ Weil sie ja keine anderen Probleme hatten. „Öh …“ Eine Prinzessin, die alle rettete? „Sailor Moon vielleicht? Da gab’s zumindest ne Menge queeres Zensurdrama.“ Weil die angeblichen Cousinen nun mal eigentlich ein Paar gewesen waren. „Oder She-Ra? Eine Freundin hat mal davon erzählt und irgendwie ging es da auch um eine lesbische Prinzessin.“ Was man eben so aufschnappte, wenn man sich auch mal auf queeren Treffpunkten herumtrieb.
Connor seufzte. „Ja, das wird wohl niemals aufhören.“ Andere wurden offensichtlich immer ausgeschlossen, egal von welcher Spezies man sprach. Und das, obwohl sie im fucking 21. Jahrhundert lebten.
Er nickte bedächtig, auch wenn sie das nicht sehen konnte. „Du hast recht“, sagte er also auch noch laut. „Wir müssen zusammenhalten und zusehen, dass wir miteinander ehrlich sind. Sonst haben wir verloren.“ Gegen wen oder was auch immer, sie mussten eben einfach zusammen an einem Strang ziehen. Auch wenn das bedeutete, Meinungen miteinander zu teilen, die dem anderen vielleicht nicht gefielen. Und Connor hatte vermutlich eine Menge Meinung, mit der er aneckte. Zumindest, wenn es um Vampire ging.
Tabs klang einfach nur fertig und am liebsten wäre Connor jetzt bei ihr und hätte sie einfach in den Arm genommen.
„Das ist gut“, meinte er zu dem Sender. „Und es macht dich nicht zu einer Fünfjährigen! Im Gegenteil.“ Seine Stimme wurde etwas energischer. „Es macht dich zu einer Frau, die weiß, was sie will und was sie tun kann, um sich abzusichern. Und die so für all die Idioten auf dieser Welt eine Überraschung bereithält!“
Es war nie eine Schwäche, sich abzusichern. Im Gegenteil. In Tabs Situation ohne Peilsender oder Magievorteile ins Feld zu ziehen wäre wie Fallschirmspringen ohne vorher das Equipment zu überprüfen: schlichtweg dämlich.
Er hörte ihren schnelleren Atem. „Was für einen Gedanken muss ich dir jetzt ausreden?“ Was auch immer es war, sie sollte nicht noch mehr auf ihre Schultern laden.
„Es ist richtig, das du es tust.“ Connor würde dasselbe tun. Und ahnte noch nicht, dass er sich sehr bald mitten im Drama einer bis dato Fremden (Theia Athanasiou) befinden würde.
Connor lachte auf. Es war ein gutes Zeichen, dass sie zumindest noch herumwitzelte, oder? „Da wird man ja nun glatt ein bisschen neidisch“, schoss er also zurück, denn hey, sie waren nicht verwandt, er durfte solche Scherze reißen! Und sie wussten ja sowieso beide, dass er sich nicht ernstlich an sie heranmachen würde und sie nicht ernstlich interessiert sein könnte.
„Angeblich sind manche Prellungen bedenklicher als leichte Knochenbrüche“, gab er zu bedenken und verzog schon selbst das Gesicht. „Jaja, wer im Glashaus sitzt … schon klar.“ Als ob er so viel besser wäre.
Er schwieg einige Sekunden. Eigentlich vertraute er sich ja, es war nur … „Ach, weiß nicht. Ich denke mir manchmal, wenn ich mich überschätze, ist das die eine Sache. Damit schade ich mir nur selbst. Wenn ich mich dabei allerdings übernehme …“ Tja, dann konnte das schon mehr Schaden anrichten, oder? Und eine magische Kette wurde man im Zweifelsfall los, die richtig tiefe Verbindung zu einem Elementar aber nicht mehr. Connor seufzte. „Wahrscheinlich würde mir ein Psychologe nun so etwas wie ‚deine Unsicherheiten kanalisieren sich in genau diesem Thema‘ attestieren oder so.“ Denn die hatte nun einmal jeder Mensch.
„Nein, vermutlich haben wir sie dafür nicht. Aber es ist auch nichts Schlechtes, sie zu nutzen, wenn wir uns schützen müssen. Weiterführend betrachtet können wir auch der Natur und den Elementaren nicht mehr helfen, wenn wir selbst erledigt werden.“ Fuck, das klang echt viel zu ernst.
Lieber wieder zu den Serien schwenken. „Kann ich mich anhängen?“, fragte er also kurzerhand beim Avatar-Marathon. „So ein Luftbändigerstab würde mir ja schon echt verdammt gut stehen und ich mache eine gute Figur zwischen den Wolken.“ Womit er auch gleich schon wieder etwas selbstsicherer klang.
„Du schaffst das! Und wir werden es dir nicht versauen.“ Denn Tabs war wirklich ein ganz toller Mensch und verdiente es, endlich mal wieder ein richtig gutes Date zu haben! „Wenn irgendwas trotzdem schräg wird, schieb es einfach dann auf uns.“ Denn schräg war ihre ganze Gruppe auf einem Haufen sicherlich irgendwie.
Connor seufzte. „Ja, das wird wohl niemals aufhören.“ Andere wurden offensichtlich immer ausgeschlossen, egal von welcher Spezies man sprach. Und das, obwohl sie im fucking 21. Jahrhundert lebten.
Er nickte bedächtig, auch wenn sie das nicht sehen konnte. „Du hast recht“, sagte er also auch noch laut. „Wir müssen zusammenhalten und zusehen, dass wir miteinander ehrlich sind. Sonst haben wir verloren.“ Gegen wen oder was auch immer, sie mussten eben einfach zusammen an einem Strang ziehen. Auch wenn das bedeutete, Meinungen miteinander zu teilen, die dem anderen vielleicht nicht gefielen. Und Connor hatte vermutlich eine Menge Meinung, mit der er aneckte. Zumindest, wenn es um Vampire ging.
Tabs klang einfach nur fertig und am liebsten wäre Connor jetzt bei ihr und hätte sie einfach in den Arm genommen.
„Das ist gut“, meinte er zu dem Sender. „Und es macht dich nicht zu einer Fünfjährigen! Im Gegenteil.“ Seine Stimme wurde etwas energischer. „Es macht dich zu einer Frau, die weiß, was sie will und was sie tun kann, um sich abzusichern. Und die so für all die Idioten auf dieser Welt eine Überraschung bereithält!“
Es war nie eine Schwäche, sich abzusichern. Im Gegenteil. In Tabs Situation ohne Peilsender oder Magievorteile ins Feld zu ziehen wäre wie Fallschirmspringen ohne vorher das Equipment zu überprüfen: schlichtweg dämlich.
Er hörte ihren schnelleren Atem. „Was für einen Gedanken muss ich dir jetzt ausreden?“ Was auch immer es war, sie sollte nicht noch mehr auf ihre Schultern laden.
„Es ist richtig, das du es tust.“ Connor würde dasselbe tun. Und ahnte noch nicht, dass er sich sehr bald mitten im Drama einer bis dato Fremden (Theia Athanasiou) befinden würde.
Connor lachte auf. Es war ein gutes Zeichen, dass sie zumindest noch herumwitzelte, oder? „Da wird man ja nun glatt ein bisschen neidisch“, schoss er also zurück, denn hey, sie waren nicht verwandt, er durfte solche Scherze reißen! Und sie wussten ja sowieso beide, dass er sich nicht ernstlich an sie heranmachen würde und sie nicht ernstlich interessiert sein könnte.
„Angeblich sind manche Prellungen bedenklicher als leichte Knochenbrüche“, gab er zu bedenken und verzog schon selbst das Gesicht. „Jaja, wer im Glashaus sitzt … schon klar.“ Als ob er so viel besser wäre.
Er schwieg einige Sekunden. Eigentlich vertraute er sich ja, es war nur … „Ach, weiß nicht. Ich denke mir manchmal, wenn ich mich überschätze, ist das die eine Sache. Damit schade ich mir nur selbst. Wenn ich mich dabei allerdings übernehme …“ Tja, dann konnte das schon mehr Schaden anrichten, oder? Und eine magische Kette wurde man im Zweifelsfall los, die richtig tiefe Verbindung zu einem Elementar aber nicht mehr. Connor seufzte. „Wahrscheinlich würde mir ein Psychologe nun so etwas wie ‚deine Unsicherheiten kanalisieren sich in genau diesem Thema‘ attestieren oder so.“ Denn die hatte nun einmal jeder Mensch.
„Nein, vermutlich haben wir sie dafür nicht. Aber es ist auch nichts Schlechtes, sie zu nutzen, wenn wir uns schützen müssen. Weiterführend betrachtet können wir auch der Natur und den Elementaren nicht mehr helfen, wenn wir selbst erledigt werden.“ Fuck, das klang echt viel zu ernst.
Lieber wieder zu den Serien schwenken. „Kann ich mich anhängen?“, fragte er also kurzerhand beim Avatar-Marathon. „So ein Luftbändigerstab würde mir ja schon echt verdammt gut stehen und ich mache eine gute Figur zwischen den Wolken.“ Womit er auch gleich schon wieder etwas selbstsicherer klang.
„Du schaffst das! Und wir werden es dir nicht versauen.“ Denn Tabs war wirklich ein ganz toller Mensch und verdiente es, endlich mal wieder ein richtig gutes Date zu haben! „Wenn irgendwas trotzdem schräg wird, schieb es einfach dann auf uns.“ Denn schräg war ihre ganze Gruppe auf einem Haufen sicherlich irgendwie.